Einschätzung unserer Autoren
Jabra Extreme 2
Zwei Mikrofone für die Lärmunterdrückung
In welcher Form die Rauschunterdrückung genau verbessert wurde, hat das Unternehmen aber leider nicht verraten. Denn prinzipiell galt diese auch schon beim Vorgänger als ganz hervorragend. Allerdings galt das nur für geschlossene Räume. Denn Tests zufolge saßen die Mikrofoneingänge so ungünstig am Gerät, dass im Außenbereich der Wind ungehindert in diese hineinpfeifen konnte. Die Folge waren nahezu unverständliche Gespräche, sowie das Wetter außen ein wenig rauer wurde. Kurz: Die softwareseitige Filterung war enorm gut gelungen, die hardwareseitige Umsetzung weniger. Die Frage ist nun: Hat Jabra dieses Problem beim Nachfolger in den Griff bekommen? Das wäre die interessanteste Frage bei kommenden Tests.
Ansonsten bietet das Jabra Extreme2 die derzeit üblichen Eckdaten für Bluetooth-Headsets dieser Preisklasse wie etwa Multipairing mit bis zu zwei Geräten, eine durchschnittliche Sprechzeit von 5,5 Stunden oder eine Stand-by-Zeit von 10,5 Tagen. Bedienerfreundlich zeigt sich das Headset dank Extras wie Sprachansagen, die den Namen des Anrufers nennen, den Nutzer über Akku- und Verbindungsstatus informieren oder beim erstmaligen Pairing helfen. Erfreulich ist auch das mitgelieferte KFZ-Ladegerät, welches das Jabra Extreme2 auch im Auto mit Strom versorgt und zudem sicher hält, solange es nicht genutzt wird. All das erhält der Nutzer für moderate 80 Euro. Sollte das Headset jetzt auch im Außenbereich seine überlegene Klangtechnologie ausspielen können, wäre das eine sichere Empfehlung wert.