Einschätzung unserer Autoren
Hyundai Digital W220S
Überzeugende 3D-Technik
Insbesondere im direkten Vergleich mit der ebenfalls für 3D-Fans (oder Interessierte) alternativen Kombination Nvidia 3D Vision (Shutter Brille) und Samsung SyncMaster 2233RZ (Monitor) präsentierte der W220S die bessere Leistung. Allerdings ist die auf horizontale Stereoskopie und Polarisationsbrille setzende 3D-Technik von Hyundai auch um rund 200 Euro teurer als die Nvidia/Samsung-Kombination.
PCGH bestätigt mit dem Testbericht das Computermagazin „c't“, das dem W220S in der Ausgabe 15/2009 ebenfalls eine „beeindruckende“ 3D-Performance bescheinigt hat. Beide Magazine kritisieren aber auch die starken Spiegelungen des Monitors im 2D-Betrieb, die ihn nur bedingt empfehlenswert machen für den herkömmlichen Einsatz, etwa als Office-Monitor. PCGH hat außerdem die Reaktionsgeschwindigkeit sowie den Input-Lag des W220S genau nachgemessen. In puncto Reaktion war der W220S mit 25 Millisekunden zwar nicht gerade schnell, zeigte aber keine Schlierenbildung. Der Input-Lag von 26 Millisekunden jedoch sei durchaus bei schnellen Spielen „spürbar“.
Für alle 3D-Fans lohnt sich die Lektüre des um eine Bildergalerie ergänzten Testberichts von PCGH sowie des Testberichts von „c't“ (Testbericht-Download, Testfazit auf Testberichte.de) also auf jeden Fall – beide ergänzen sich hervorragend für eine Gesamteinschätzung des Hyundai-Monitors.
Hyundai Digital W220S
Google Earth, Spiele und Anwendungen in 3D
Der W220S hat bereits mehrere Tests hinter sich gebracht, in denen der 3D-Effekt positiv hervorgehoben wird. So spricht das Internetportal Digitalversus.com von „spektakulären“ 3D-Bildern, die der W220D bei Spielen und auch bei Videos erzeuge – immer die Brille vorausgesetzt. Und auch das Magazin „c't“ bescheinigt dem Monitor einen „beeindruckenden“ 3D-Effekt (Test-Download, Testfazit). Wichtig ist dabei, dass der Abstand und der Blickwinkel zum Display peinlich genau eingehalten werden. Am besten funktioniert das räumliche Sehen in einem Abstand von 80 bis 100 Zentimetern. Dabei sollte man den Blickwinkel möglichst nicht verändern. „c't“ weist außerdem darauf hin, dass man leider die halbe Auflösung „verliere“ (statt 1.680 x 1.050 Pixel im 2D-Modus nur noch 1.680 x 525 Bildpunkte), was sich besonders bei Texteinblendungen negativ bemerkbar mache.
Auf Dauer ist dies natürlich relativ anstrengend, zumal sich der W220S ausschließlich neigen lässt – angesichts des verbauten TN-Panels wären Höhenverstellbarkeit und Drehbarkeit eigentlich angesagt gewesen. Außerdem bekamen die Tester von Digitalversus nach einer halben Stunde bereits Kopfschmerzen, weil das Interlaced-Verfahren die Augen anstrenge. Den räumlichen Effekt von in 3D umgewandelten 2D-Filmen wiederum halten die Tester für weniger spektakulär. Speziell für 3D-Wiedergabe gedrehte Filme dagegen würden sehr gut mit dem Monitor dargestellt.
Im herkömmlichen 2D-Modus zeigte sich der Hyundai W220S dem Zalman ZM-M220W in der Bildqualität leicht überlegen, und auch die zusätzliche HDMI-Schnittstelle ist ein weiteres Plus. Die Zeitschrift „Digital Production“ attestiert ihm im 2D-Betrieb (digital angeschlossen, native Auflösung 1.680 x 1.050) eine „bestechende Bildqualität“. Dafür ist der Zalman um einiges günstiger: Statt rund 600 Euro kostet er nur knapp ein Drittel.







