Einschätzung unserer Autoren
HTC Velocity 4G
Erstes LTE-Handy für das Vodafone-Netz
So arbeitet im Inneren des Smartphones, das voraussichtlich mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich kommen wird, ein Dual-Core-Prozessor mit 1,5 GHz Taktrate, der von 1 Gigabyte RAM-Speicher unterstützt wird. Bedient wird es über einen mit 4,5 Zoll enorm großen großen Bildschirm mit der Auflösung von 540 x 960 Pixeln – bei Letzterem muss man also einen kleineren Abstrich gegenüber den neuen 720p-Displays machen. Allerdings ist der Unterschied nicht so gravierend, dass er allzu oft ins Gewicht fallen dürfte (vom Betrachten von HD-Videos einmal abgesehen).
Datentransfers können nicht nur via LTE erfolgen, sondern auch mit HSPA, welches sogar Downloads bis 42 MBit/s beherrscht – das ist weit mehr als die meisten Standorts überhaupt an HSPA-Versorgung bereitstellen. Hinzu kommen EDGE, WLAN und Bluetooth. Von einem NFC-Modul ist dagegen keine Rede, bei der Nutzung in Deutschland dürfte dieser kleine Nachteil aber ebenfalls nicht scher wiegen. Dafür überzeugt das Velocity 4G mit einem Rundumpaket aus 8-Megapixel-Kamera (f2.2, 28mm-Blende), GPS-Empfänger und hochwertigem MP3-Player.
Ferner finden sich 16 Gigabyte interner Speicherplatz sowie ein Steckplatz für microSD-Speicherkarten bis 32 Gigabyte Fassungsvolumen. Abgerundet wird das Ganze durch Anschlüsse für 3,5mm-Klinkenstecker und Micro-USB-Stecker, wobei über den USB-Port auch HDMI-Streaming erfolgen kann (entsprechende Kabel vorausgesetzt). Beeindruckend ist schließlich auch der Akku: Mit 1.620 mAh Nennladung liefert er genügend Saft, um selbst im Breitband-Netz für mehr als fünf Stunden telefonieren zu können. Das ist für ein modernes LTE-Phone ein guter Wert.










