HTC Magic Test

(WAP-Handy)
HTC Magic

gut (2,3) 28 Tests 04/2010

15 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Funktionen / Typ: GPS, Touchscreen, …
  • Kamera: 3,15 MP
  • Datentransfer: HSUPA, WLAN, HSDPA, …
  • Standby-Zeit: 420 h
  • Gewicht: 118,5 g
  • Displaygröße: 3,2" … mehr Infos

connect
Heft 5/2010
Platz 10 von 10
„befriedigend“ (336 von 500 Punkten)

„... Wer viel aktiv kommuniziert, sollte überlegen, ob ein Modell mit Tastatur nicht die bessere Wahl ist. Wobei das schlanke Gehäuse des Magic gut ins Sakko passt und auch einem größeren Akku Platz bietet als etwa das T-Mobile G1, was Vorteile bei der Ausdauer bringt. Ansonsten ist die intuitive, konfigurierbare Android-Benutzeroberfläche wie bei allen Modellen ein Pluspunkt.“

test (Stiftung Warentest)
Heft 9/2009
Platz 3 von 7
„gut“ (2,4)

Telefonfunktionen (20%): „gut“ (2,2);
Fotofunktion (10%): „befriedigend“ (2,8);
Musikspieler (10%): „gut“ (2,5);
Internetfunktionen (10%): „befriedigend“ (2,9);
Handhabung (20%): „befriedigend“ (2,9);
Akku (20%): „gut“ (2,1);
Vielseitigkeit (10%): „sehr gut“ (1,5).

PCgo
Heft 7/2009
Einzeltest
„gut“ (74 von 100 Punkten)

Preis/Leistung: „gut“

„HTCs Magic ist ein schicker, schlanker und ausdauernder Wegbegleiter, bei dem Musikfans den gängigen Headset-Anschluss vermissen werden.“

c't
Heft 12/2009
Einzeltest
ohne Endnote

„... Wie das G1 spricht es vor allem Google-Nutzer mit eigenem Account an. Wer gewohnt ist, ein Organizer-Handy mit Outlook auf seinem PC abzugleichen, wird mit dem Magic nicht glücklich.“

PC-WELT Online
5/2009
Einzeltest
63 von 100 Punkten

„Der Touchscreen reagiert fast genauso flüssig wie beim iPhone. Es fehlt lediglich die Möglichkeit, Seiten per Multitouch, also mit zwei Fingern größer oder kleiner zu ziehen. ...“

pocketnavigation.de
1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Das HTC Magic überzeugt mit seinem exzellenten Bildschirm, guter Verarbeitung, einfacher Bedienung und kräftigen Navigationsansagen. Mit seinen Eigenschaften wird es sicher nicht nur in der angepeilten Zielgruppe der Fun-Generation Freunde finden. Wer die laufende finanzielle Belastung durch eine Datenflatrate oder zumindest einen Volumentarif nicht scheut, ist mit dem Android-Smartphone gut bedient.“

connect
Heft 10/2009
Einzeltest
„befriedigend“ (336 von 500 Punkten)

„... Das Magic verzichtet auf die Qwertz-Tastatur und ist dadurch deutlich schlanker als das G1, doch dafür fordert das Eingeben längerer Texte auf der virtuellen Tastatur auch deutlich mehr Konzentration. Wer viel aktiv kommuniziert, sollte überlegen, ob das G1 nicht die bessere Wahl ist. Wobei das schlanke Gehäuse des Magic im Sakko guttut. ...“

connect
Heft 9/2009
Platz 7 von 7
„befriedigend“ (336 von 500 Punkten)

„Wer auf eine QWERTZ-Tastatur verzichten kann, bekommt im HTC Magic ein schlankes Gerät, das auf die Nutzung von Internetdiensten zugeschnitten ist.“

Testmagazine.de
8/2009
Einzeltest
„gut“ (2,4)

„Das Google-Handy übertrifft seinen älteren Kollegen G1 von T-Mobile trotz fehlender QWERTZ-Tastatur deutlich. Wer ein flexibles Smartphone auf einer offenen Plattform zu einem akzeptablem Preis sucht, könnte mit dem HTC Magic bei Vodafone ein geeignetes Package gefunden haben. Beim Web-Zugriff kommt das Betriebsystem mit den Google-Genen voll zum Tragen. Das HTC Magic präsentierte sich im Test als ein Smartphone, das weniger auf optische Effekthascherei denn vielmehr auf Spaß und ein komfortables Surfen im Internet ausgelegt ist. ...“

plugged
Heft 5/2009
4 Produkte im Test
ohne Endnote

„... Die Hardware des Magic ist ausgesprochen leistungsfähig, und mit WLAN, GPS und natürlich dem Touchscreen sind die Basiszutaten für ein erfolgreiches Smartphone an Board. Die Bedienung über die Android-Oberfläche ist geschmeidig und schnell. ...“

CHIP Test & Kauf
Heft 8/2009
Einzeltest
„gut“ (2,4)

Preis/Leistung: „ausreichend“

„Wer Apples iPhone nicht mag, findet im HTC Magic ein gelungenes Pendant. Wie die Vorlage lässt es sich erweitern.“

connect
Heft 8/2009
Einzeltest
„befriedigend“ (369 von 500 Punkten)

„... Wer die Grundbedingung von Android erfüllt und seinen Alltag mit Google-Diensten organisieren will, dem kann das Magic ein traumhafter Begleiter sein.“

Handytarife.de
7/2009
Einzeltest
3,5 von 5 Punkten

„... Die Navigation erfolgt per Google-Maps und auch der Suchmaschine wurde ein eigenes Widget verpasst. Überhaupt ist das HTC Magic stark auf das Internet ausgerichtet: WLAN, HSDPA als UMTS Turbo und auch EDGE sorgen für eine flächendeckende Verbindung. Einzig die Multimedia-Abteilung fällt kaum positiv ins Gewicht: Die 3,2 Megapixel Kamera geizt mit Einstellmöglichkeiten, verzichtet völlig auf ein Fotolicht und eignet sich einzig und allein für Schönwetter-Aufnahmen. Der Musicplayer lässt ebenso kaum Spielraum für Einstellungen und besitzt keinen Klinken-Steckplatz. Auf dem 3,2 Zoll Touchscreen machen aber nicht nur Internet-Ausflüge Spaß, auch die Bedienung gelingt bestens. Sollte man per Fingerzeig mal nicht mehr weiter kommen, hilft der Trackball aus der Misere. ...“

LetsGoMobile
7/2009
Einzeltest
80%

Preis/Leistung: 80%

„Das HTC Magic ist ein gediegenes und sehr stilvolles Mobiltelefon. Mit der 3,2-Megapixel-Kamera, die für überraschend gute Fotos sorgt, ist es jederzeit möglich, bestimmte Momente festzuhalten. Dank des großen, reaktionsschnellen Touchscreens, ist die Bedienung als einfach zu bezeichnen, allerdings muss man sich ein bisschen an die Android-Menüstruktur gewöhnen. Aber wenn man sich einmal damit auskennt, kann man alles gut darüber erledigen. Mit Wi-Fi und HSDPA ist das Internet immer verfügbar. Mit dem HTC Magic wird das Internet daher wirklich zum Erlebnis. ...“

mobile next
Heft 4/2009
Einzeltest
„gut“ (2,2)

„Anlass zu heftiger Kritik bietet die Datensynchronisation: Kontakte werden nur mit Google Maps abgeglichen ... Die große Stärke des Magic liegt in seinem Betriebssystem. Via Android Market kann der Anwender jede Menge Programme auf dem Mobiltelefon installieren. ...“

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Meinungen (15)

Einschätzung unserer Autoren

HTC Magic
Droht dem Android-Smartphone ein Verkaufsstopp?

Gerade erst wurde von Vodafone stolz verkündet, dass man mit dem HTC Magic ab dem 30. April 2009 exklusiv das zweite Android-Smartphone anbieten werde. Doch die Freude könnte eventuell nicht lange währen: Wie verschiedene Onlinemedien berichten, könnte dem HTC Magic ein Verkaufsstopp drohen.

Hintergrund ist ein Patentrechtestreit, in den der taiwanesische Hersteller des Handys verstrickt ist. Der Patentverwalter IP-Com wirft HTC vor, mehrere Patente zu verletzen, welche für das Fertigen von UMTS-Handys benötigt werden. Die Patente stammen aus einem vor zwei Jahren vom Autozulieferer Bosch aufgekauften Paket von über 1000 verschiedenen Mobilfunkpatenten. IP-Com sorgt nun für deren konsequente Verwertung. Im Hintergrund steht jedoch der US-amerikanische Private-Equity-Fond Fortress, der mit knapp 50 Prozent an IP-Com beteiligt sein soll. Fortress verwaltet immerhin rund 40 Milliarden US-Dollar an Anlegergeldern und hat damit auch den nötigen finanziellen Rückhalt, um selbst teure Patentklagen bis zum Ende durchzufechten. Entsprechend hat IP-Com im Jahre 2008 bereits Nokia wegen Patentverletzungen auf Schadenersatz in Milliardenhöhe verklagt.

Im Fall HTC beruft sich IP-Com nun auf ein Urteil des Landgerichts Mannheim vom 27. Februar 2009 (Aktenzeichen 7 O 94/08). Darin hatte das Unternehmen Schadenersatz geltend gemacht und eine Unterlassungserklärung für den weiteren Vertrieb von UMTS-fähigen Handys des Herstellers HTC erwirkt. Nach Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) will IP-Com wegen gescheiterter Lizenzverhandlungen mit HTC nun das Urteil vollstrecken lassen, das Oberlandesgericht Karlsruhe daher schon in den nächsten Tagen über die Unterlassungserklärung verhandeln.

Sollte IP-Com mit seinen Forderungen durchkommen, bedeutete das einen Verkaufsstopp für alle HTC-Handys mit UMTS-Technologie. Dies beträfe dann so gut wie alle HTC-Smartphones – von den Netzbetreiber-gebrandeten MDAs, VPAs und XDAs über die Geräte der Touch-Baureihe bis eben hin zum HTC Magic. HTC sieht sich allerdings im Recht und bestreitet die Gültigkeit der vorgelegten Patente. Wer hier gewinnen wird, mag sich derzeit niemand ausmalen – und die Folgen eines für HTC verlorenen Rechtsstreits möchte man sich erst Recht nicht ausmalen...

Update 12.05.2009: HTC hat einen Verkaufsstopp vorerst abwehren können. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat die Vollstreckung der einstweiligen Verfügung bis zum Ende des Hauptverfahrens ausgesetzt.

HTC Magic
Vodafone will monatlich 25 bis 120 Euro sehen

Das HTC Magic wird es künftig beim Netzbetreiber Vodafone zusammen mit Tarifen für 25 bis 160 Euro an monatlicher Grundgebühr geben. Dies melden verschiedene Online-Medien. Einen freien Verkauf des Handys scheint es dagegen der Berichterstattung zufolge nicht zu geben – man wird das HTC Magic also vorerst nur mit Vertrag erhalten.

Der günstigste Tarif für monatlich 25 Euro beinhaltet 200 Megabyte Datentransfer für die Bearbeitung von E-Mails und Surfen im Internet sowie eine Wochenend-Flatrate für Telefonate ins Vodafone-Netz sowie ins deutsche Festnetz. SMS und MMS sind nicht im Preis enthalten. Wer diesen Einsteigertarif wählt, muss für das HTC Magic noch 60 Euro bezahlen. Für nur 1 Euro gibt es das Magic zusammen mit dem teuersten Paket für monatlich 120 Euro. Dieses umfasst eine echte Flatrate in alle Mobilfunknetze sowie ins deutsche Festnetz und die unbegrenzte Nutzung von E-Mail- und Internetdiensten. Zusätzlich gibt es Tarife für monatlich 45 und 60 Euro, die naheliegenderweise einen Mittelweg zwischen diesen beiden Angeboten darstellen.

Wirklich günstig sind die Tarife leider nicht. Der günstigste Tarif ähnelt stark Complete XS, dem iPhone-Angebot für Einsteiger von T-Mobile. Für 25 bis 30 Euro erhält man bei anderen Providern aber längst eine echte Flatrate ins eigene Netz und nicht nur eine Wochenend-Flatrate – inklusive eines 200-MB-Datentarifs. Die Allround-Flatrate orientiert sich ebenfalls fast 1-zu-1 am Tarif Complete L für das iPhone von T-Mobile. Schade, da hätte man sich schon etwas Eigenständigkeit von Vodafone erhofft – und auch ein vertragsfreier Vertrieb des HTC Magic wäre begrüßenswert gewesen.

HTC Magic
Zweites Android-Handy kommt bei Vodafone

Viele hatten gedacht, auch das zweite Android-Handy würde von T-Mobile kommen. Doch das hat sich als Irrtum erwiesen: Statt eines T-Mobile G2 wurde uns von HTC nunmehr das HTC Magic präsentiert – für den zweiten großen Netzbetreiber Vodafone.

Die Verkaufsstrategie bleibt allerdings gleich: Wie das G1 beim rosafarbenen Riesen wird es umgekehrt auch das HTC Magic nur exklusiv bei Vodafone zu kaufen geben. Wer also hierzulande ein HTC Magic erwerben möchte, wird zu Vodafone gehen müssen. Dies ist allerdings nicht überall so. Die Kooperation zwischen dem Hersteller und Vodafone erstreckt sich nur auf die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. In anderen Ländern, so auch Italien, wird es das HTC Magic dagegen auch bei anderen Providern zu kaufen geben.

In Deutschland soll es ab April 2009 erhältlich sein, Preise wollte Vodafone noch nicht nennen. Fraglich ist derzeit auch noch, ob Vodafone für das Vorzeige-Smartphone eigene Tarife auflegen wird wie T-Mobile für das G1. Auch ist noch unklar, ob es das HTC Magic eventuell SIM-Lock-frei bei Vodafone zu kaufen geben wird. Ähnlich wird es bei dem ebenfalls exklusiv vertriebenen BlackBerry Storm gehandhabt.

HTC Magic
Schlankes Android-Handy ohne Tastatur

Als Nachfolger des von HTC produzierten T-Mobile G1 kann sich das HTC Magic sehen lassen. Das neue Android-Handy ist nicht nur genauso gut ausgestattet wie sein Vorgänger, es präsentiert sich auch optisch deutlich schlanker und wiegt weniger. Im Gegenzug muss der Käufer aber auf die im G1 noch vorhandene, physische QWERTZ-Tastatur verzichten.

Eine ordentliche Bildschirmtastatur für den 3,2 Zoll großen Touchscreen vorausgesetzt sollte das aber keinen allzu schweren Nachteil darstellen – zumal das HTC Magic bei vielen Kunden durch sein eleganteres Design besser ankommen dürfte. Es wiegt weniger als 120 Gramm und damit spürbar weniger als das G1 mit fast 160 Gramm. Trotzdem sind die inneren Werte gleich geblieben: Im HTC Magic arbeitet ein Qualcomm-MSM7201A-Prozessor mit 528 MHz Taktrate, als Speicher besitzt es 512 Megabyte ROM, 192 Megabyte RAM. Dieser kann per microSD-Karte erweitert werden. Das Android-Smartphone funkt im Quadband und beherrscht neben UMTS auch die Datenbeschleuniger HSDPA und HSUPA. Ein WLAN-Modul ergänzt diese Ausstattung, Bluetooth und eine Infrarot-Schnittstelle ergänzen die Konnektivität. Hinsichtlich Multimedia bietet das Magic eine 3,2-Megapixel-Kamera, einen Media Player und einen GPS-Empfänger.

Sehr positiv zeigt sich auch die Ausdauer: Das HTC Magic soll im GSM-Betrieb 7,5 Stunden am Stück für Telefonie geeignet sein, im UMTS-Netz sind es noch 6,7 Stunden. Das ist jeweils eine gute Stunde mehr als beim G1. Noch eindrucksvoller ist die Stand-by-Zeit: Das HTC Magic hält mit mehr als 27 Tagen anderthalb Wochen länger durch als sein bekannter Vorgänger. Wie es scheint, erhält man mit dem HTC Magic sozusagen das „bessere G1“ - es ist schöner, leichter und ausdauernder. Sofern man auf eine physische Tastatur verzichten mag.