Einschätzung unserer Autoren
Hübscher, erschwinglicher Standardmonitor
Für die gängigen, alltäglich anfallenden Arbeiten mit dem PC ist nicht unbedingt die Anschaffung eines hochwertigen Monitors notwendig, ein Bildschirm mit Standardausstattung wie der W2371d tut's in diesem Fall auch. Mit diesem Gerät zielt der Hersteller HP nach eigenen Aussagen auf Kunden ab, für die ein Bildschirm darüber hinaus hübsch anzusehen und vor allem erschwinglich sein soll.
Hübsch bedeutet dabei aktuell, dass der Bildschirm relativ schmal ist und daher auf dem Schreibtisch buchstäblich nicht allzu dick aufträgt. Möglich machen dies in technischer Hinsicht LEDs, die seit geraumer Zeit als Hintergrundbeleuchtung eingesetzt werden und außergewöhnlich flach eingebaut werden können. LED-Displays besitzen daher in der Regel eine angenehm schmale Gehäusetiefe. Die bislang veröffentlichten Produktfotos lassen außerdem erahnen, dass HP auf den eigentlich im Consumer-Bereich fast zwingend verwendeten Klavierlacküberzug verzichtet hat – eine Abweichung vom Mainstream, die mit Sicherheit, so die Vermutung tatsächlich zutreffen sollte, bei nicht wenigen Kunden sicherlich auf Gegenliebe stoßen könnte. Denn die Hochglanzgehäuse sind nicht nur pflegeintensiv, damit sie nicht vorzeitig schmuddelig aussehen. Auf dem glänzenden Rahmen können sich auch Licht-/Sonnenstrahlen reflektieren und das Auge unangenehm belasten. Die LEDs sorgen darüber hinaus dafür, dass der Bildschirm wenig Strom verbraucht, in puncto Bildqualität wiederum werden sie in der Regel für eine „natürlich“ wirkende Farbwiedergabe sowie eine kontrastreiche Darstellung dunkler Bildbereiche gelobt. Unterm Strich darf daher behauptet werden, dass man mit einem LED-Bildschirm kaum etwas falsch machen kann, wenn gängige Office-Anwendungen sowie Multimedia-Inhalte bei der Arbeit am PC im Mittelpunkt stehen, für eine engagierte Bildbearbeitung jedoch eignen sie sich kaum. Wie die meisten 23-Zöller bietet auch der HP eine Full-HD-Auflösung bei einem Seitenverhältnis von 16:9 (1.920 x 1.080 Bildpunkte), die Bildsignale können analog via VGA oder digital via DVI eingespeist werden. Eine schnelle Reaktionszeit soll schließlich noch garantieren, dass schnelle bewegte Bildfolgen, etwa bei Videos oder Spielen, ohne Ruckler, Schlieren oder ähnliches wiedergegeben werden.
Die Ausstattung des HP ist also Standard, die LEDs entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Bleibt also nur noch die Frage nach der Erschwinglichkeit zu klären übrig. Bislang hat HP den Bildschirm nur in den Staaten gelistet, er liegt dort bei 180$. An diesem Wert wird sich HP vermutlich auch bei der Auszeichnung in Deutschland orientieren, mittelfristig wird er sich jedoch sicherlich um die 150 EUR einpendeln, um konkurrenzfähig zu werden und in diesem Marktsegment Kunden anzulocken.