Während das Angebot auf dem Monitormarkt eindeutig von Geräten aus der 22- und 24-Zoll-Klasse dominiert wird, halten sich hinter deren Rücken tapfer die Modelle mit 19 und, immer wieder erstaunlich, 20 Zoll am Leben. Dabei empfehlen sich Displays wie der dieser Tage von HP präsentierte W2071d zum Beispiel als Bildschirmerweiterungen für Notebooks, sofern keine höhere Aufgaben auf sie warten. Die Geräte nehmen nicht viel Platz weg und sind zudem in den meisten Fällen recht erschwinglich.
Damit dies so ist, sind die Bildschirme in der Regel nur mit einer Standardausstattung versehen. Im falle des HP bedeutet dies, dass auf Komfortfunktionen, wie etwa ein flexibler Standfuß mit Höhenverstellbarkeit, oder ein USB-Hub für Eingabegeräte oder externe Speichermedien verzichtet werden muss. Außerdem dürfen keine raffinierten Features wie etwa ein Umgebungslichtsensor öder ähnliches erwartet werden. Der Bildschirm wird entweder via VGA oder DVI an den PC beziehungsweise das Notebook angeschlossen, vermutlich lässt er sich leicht nach vorne/hinten neigen (das Datenblatt gibt darüber leider keinen Aufschluss), und das war es dann auch schon. Die Auflösung beträgt 1.600 x 900 Pixel, ist also quasi Notebook-konform, Full-HD-Inhalte können demnach nicht in ihrer nativen Auflösung wiedergegeben werden. Verbaut ist ein marktgängiges TN-Panel, eine Flüssigkristalltechnologie, die als ausgereift gelten darf und rein subjektiv eine ordentliche Bildqualität abliefert. Vor allem wenn auf dem Monitor hauptsächlich Officearbeiten vorgenommen werden, im Internet gesurft oder der ein oder andere Film betrachtet werden, ist es streng genommen nicht notwendig, in eine bessere (und natürlich auch teurere) Bildschirmtechnologie zu investieren. Außerdem ist der Bildschirm fix genug, um schnelle bewegte Bildfolgen ohne nennenswerte Probleme wiederzugeben – dies ist nämlich erfahrungsgemäß bei den meisten aktuellen Consumer-Modellen der Fall. Mit den als Hintergrundbeleuchtung eingesetzten LEDs präsentiert sich der HP ferner noch auf dem neuesten Stand der Technik. Die LEDs sind genügsam im Stromverbrauch, helfen außerdem der Farb- und Schwarzwiedergabe auf die Sprünge und sorgen insgesamt betrachtet dafür, dass der Betrachter den Eindruck einer „natürlich“ wirkenden Bildwiedergabe hat.
Wie teuer der HP zu stehen kommt, hat der Hersteller leider noch nicht bekannt gegeben, der Bildschirm sollte allerdings, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein, deutlich unter 150 EUR liegen. Falls nicht, wäre ein 22-Zöller vernünftigerweise die bessere Wahl – vorausgesetzt, auf dem Schreibtisch ist Platz vorhanden –, da in diesem Segment gute Geräte derzeit schon für dieses Summe zu haben sind.
26.06.2012






















