Einschätzung unserer Autoren
HP ProBook 4530s (LH297EA)
Zum Spielen nur bedingt geeignet
Beim Prozessor setzt HP auf einen flotten Core i5-2410M, der zu Intels aktueller Sandy-Bridge-Reihe gehört und im Turbo Boost mit bis zu 2,9 GHz rechnet. Im Prinzip können damit alle Anwendungen im Heimbereich bewältigt werden, von der Medienwiedergabe über anspruchsvolle Videobearbeitung bis hin zur Verschlüsselung ganzer Datenträger. Leider wurde im Gegenzug auf eine leistungsfähige Grafikkarte verzichtet. Zum Einsatz kommt mit der AMD Radeon HD 6470M lediglich eine klassische Einsteigerlösung. Rechenintensive Spiele können damit – wenn überhaupt – nur bei geringen oder minimalen Details einigermaßen reibungslos wiedergegeben werden. Nichts auszusetzen gibt es dagegen an der Ausstattung des Arbeitsspeichers (4 GByte RAM) und der Festplatte (500 GByte).
Das Display misst 15,6 Zoll in der Diagonale und löst die aufgerufenen Multimedia-Inhalte mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Freuen darf man sich außerdem über eine matte Oberfläche. In Sachen Konnektivität steht eine HDMI-Buchse bereit, über die man das ProBook mit einem leistungsstarken Großbildschirm verbinden kann. Zur weiteren Ausstattung gehören ein VGA-Anschluss, ein Kartenleser und vier USB 2.0-Ports. Leider bleibt die Möglichkeit schneller Datentransfers (USB 3.0, eSATA) außen vor. Seinen Platz im Netzwerk findet das Notebook schließlich per integriertem WLAN, der Funkstandard Bluetooth 3.0 wird ebenfalls unterstützt.
Sieht man von anspruchsvollen Spielen und schneller Datenübertragung ab, lassen sich mit dem ProBook 4530s die meisten Anwendungen problemlos bewältigen. Wer sich davon angesprochen fühlt, bekommt das Notebook bereits für rund 700 Euro beim Online-Händler Amazon.
HP ProBook 4530s (XX968EA)
Einstieg in die Multimedia-Klasse
Der Core i3-2310M gehört zu Intels aktueller Sandy-Bridge-Reihe und sorgt mit einem Basistakt von 2,1 GHz für ausreichend schnelle Arbeitsabläufe. Ebenfalls Standard sind die vier GByte RAM, dagegen fällt die Speicherkapazität der Festplatte mit 320 GByte etwas knapp aus. Im Multimediabereich setzt HP mit der Intel HD Graphics 3000 auf eine klassische Onboard-Grafik, die über keinen separaten Videospeicher verfügt. Auch wenn der Chip vor allem bei rechenintensiven 3D-Spielen schnell an seine Grenzen stößt – für die Wiedergabe von Filmen und etwas Bildbearbeitung dürfte die Leistung in jedem Fall ausreichen.
Beim LED-Display – laut Datenblatt misst es 15,6 Zoll in der Diagonale – muss man sich leider mit einer durchschnittlichen Auflösung (1.366 x 768 Pixel) zufrieden geben. Punkten kann das Panel stattdessen mit einer entspiegelten Oberfläche, die ein angenehmes Arbeiten auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen möglich macht. Wer möchte, kann das Notebook via HDMI oder VGA alternativ an einen externen Bildschirm anschließen, außerdem gibt es einen Kartenleser sowie vier USB 2.0-Ports. Auf schnelle Datentransfers (USB 3.0, eSATA) muss man dagegen leider verzichten. Abgerundet wird das Paket von den mittlerweile üblichen Netzwerkoptionen (WLAN, Bluetooth) und einem DVD-Brenner.
Das ProBook 4530s von HP empfiehlt sich in erster Linie für Filme und die täglichen Office-Arbeiten. Leidenschaftliche Gamer dürften mit dem Notebook allerdings nicht glücklich werden, dafür reicht die Leistung der Grafikkarte einfach nicht aus. Bei Amazon bekommt man das Modell derzeit für moderate 710 Euro.

