HP Pro­Book 4330s Test

  • 1 Test
  • 13,3"
  • Office-​Note­book

Gut

1,7

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  • ProBook 4330s (LW820EA)

    ProBook 4330s (LW820EA)

  • ProBook 4330s (LW759ES)

    ProBook 4330s (LW759ES)

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 24.01.2012
    • Details zum Test

    „gut“ (85%)

    Getestet wurde: ProBook 4330s (LW759ES)


Unser Fazit

Solide Ver­ar­bei­tung, mäßi­ges Panel

Einsteiger-Notebooks haben naturgemäß einige Schwachstellen, da macht auch das ProBook (LW759ES) keine Ausnahme. Mäßig ist vor allem das Panel, zudem hat HP an der Hardware gespart. Im Gegenzug überzeugt das Notebook jedoch mit seiner soliden Verarbeitung.

Diese Einschätzung vertritt jedenfalls das Fachportal notebookcheck.com. Positiv überrascht sind die Redakteure vor allem von dem stabilen Gehäuse, dass selbst bei hohem punktuellen Druck kaum nachgebe. Außerdem, so die Tester weiter, biete die Chiclet-Tastatur einen angenehm deutlichen Druckpunkt. Das Touchpad wiederum ist ihrer Ansicht nach ebenfalls in Ordnung, in erster Linie aufgrund der guten Gleiteigenschaften und den beiden deutlich hörbaren Maustasten.

Vom 13,3 Zoll großen Panel hingegen darf man nicht viel erwarten. Denn erstens ist die Auflösung mit 1.366 x 768 Bildpunkten lediglich magere Standardkost. Und zweitens ist das Bild einfach zu dunkel. Das genannte Magazin etwa ermittelte einen Durchschnittswert von gerade einmal 180 cd/m². Ebenfalls schwach: Der Kontrast lag bei 138:1. Wirklich Spaß macht das natürlich nicht. Immerhin hat der Hersteller dafür die Oberfläche entspiegelt. Wer möchte, kann das Notebook also auch unterwegs nutzen.

Die Power wiederum liefern zwei GByte RAM und ein Intel Celeron B810 (1,6 GHz), der sich im Grunde nur für einfache Jobs wie Office, Internet oder die Wiedergabe von Musik und Videos eignet. Hinzu kommen in puncto Hardware eine simple Onboard-Grafik und eine 320 GByte große Festplatte (7.200 U/min). An Schnittstellen gibt es einen Kartenleser, VGA, HDMI sowie vier USB-Buchsen, von denen allerdings keine den 3.0-Standard unterstützt. Flotte Datentransfers bleiben also außen vor. Ins Netz geht es per WLAN oder UMTS, zudem unterstützt der 2.000 Gramm schwere 13-Zöller die kabellose Kommunikation via Bluetooth 3.0.

Das HP ProBook 4330s (LW759ES) punktet im Netzwerkbereich und mit seiner soliden Verarbeitung, allerdings ist die Leistung eher begrenzt. Wer trotzdem Interesse hat, muss im Internet derzeit rund 430 EUR auf den Tisch legen.

von Stefan

Flott, aber wenig effi­zi­ent

Das ProBook 4330s von Hewlett-Packard verspricht eine flotte Performance, lange Akkulaufzeiten sind allerdings eher unwahrscheinlich. Denn dafür benötigt der verbaute Intel-Prozessor schlicht und ergreifend zu viel Energie.

Konkret kommt ein Core i3-2330M zum Einsatz. Der Prozessor verfügt über zwei physische Kerne, rechnet mit 2,2 GHz und stellt erfahrungsgemäß genügend Power bereit, um auch anspruchsvollere Jobs wie die Bearbeitung von Bildern oder Videos ausreichend schnell zu bearbeiten. Als Nachteil muss man jedoch im Gegenzug einen recht hohen Stromverbrauch akzeptieren, Intel selbst nennt hier eine maximale Verlustleistung von immerhin 35 Watt. Es ist deshalb zumindest fraglich, ob der Akku in der Praxis auch tatsächlich sechs Stunden durchhält, wie von Hewlett-Packard propagiert. Ansonsten bietet die Hardware vier GByte RAM, eine 320 GByte große Festplatte und eine Intel HD Graphics 3000. Letztere steckt direkt im Prozessor (Onboard) und sollte für simple Multimedia-Tools völlig ausreichen.

Das 13,3 Zoll große Panel bietet die typische Auflösung eines Subnotebooks der Mittelklasse (1.366 x 768 Pixel), zudem ist die Oberfläche entspiegelt. Ein klarer Pluspunkt, schließlich lässt sich das Display dadurch auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut erkennen. Bei den Schnittstellen wiederum finden sich eine HDMI-Buchse zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel, ein VGA-Port, ein Kartenleser, sowie vier USB-Anschlüsse. Positiv: Von letzteren unterstützt einer den 3.0-Standard, über den sich schnelle Datentransfers realisieren lassen. Ins Netz geht es schließlich per integriertem WLAN, außerdem kann das rund 2.000 Gramm schwere Notebook via Bluetooth 3.0 drahtlos mit kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.

Beim HP ProBook 4330s überzeugen der flotte Prozessor und die gut bestückte Anschlussleiste, dafür darf man in Sachen Akkulaufzeit wohl keine Wunderdinge erwarten. Wer damit leben kann, findet das Subnotebook derzeit bei Amazon für knapp 640 EUR.

von Stefan

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