Einschätzung unserer Autoren
HP Pavilion dv7-6b04eg
Starkes Preis-Leistungsverhältnis
Etwas schade ist, dass die Auflösung des 17,3 Zoll großen Panels „nur“ bei 1600 x 900 Bildpunkten liegt. Auf dem Notebook lassen sich die Blauscheiben also nicht in höchster Qualität anschauen. Die meisten Anwender dürften damit jedoch leben können, vor allem angesichts der weiteren Ausstattung. So gibt es an Schnittstellen nicht nur die üblichen Standards (Kartenleser, VGA), sondern auch einen digitalen HDMI-Port, über den Bild-und Videodateien ohne Qualitätsverlust an ein externes Display geschickt werden können. Darüber hinaus unterstützen zwei der insgesamt vier USB-Buchsen den 3.0-Standard. Schnelle Datentransfers – etwa von der Digitalkamera – sind also möglich. Ins Netz geht es per WLAN, der Funkstandard Bluetooth wird ebenfalls unterstützt.
Angetrieben wird das 3,43 Kilogramm schwere Notebook von sechs GByte RAM und einem Intel Core i5-2430M. Der Prozessor verfügt dabei über zwei physische und zwei virtuelle Kerne, arbeitet im Turbo Boost mit einer Taktung von 3,0 GHz und stellt genügend Power bereit, um selbst heftigere Jobs wie die Konvertierung von Videos schnell zu erledigen. Ebenfalls nichts auszusetzen gibt es an der verbauten Grafik. Hier setzt HP auf eine AMD Radeon HD 6770M, die über ein 128 Bit breites Interface mit zwei GByte schnellem DDR5-Speicher versorgt wird. In puncto Leistungsfähigkeit reiht sich der Chip in der gehobenen Mittelklasse ein. Soll heißen: Bei etwas reduzierten Detailstufen sollten auch neuere Games ohne großes Ruckeln zu spielen sein. Eine 640 GByte fassende Festplatte rundet das Paket schließlich ab.
Bei diversen Internet-Händlern wird das HP Pavilion dv7-6b04eg derzeit für knapp 750 Euro angeboten. Ein überaus faires Angebot, schließlich gehören die zahlreichen Features des Notebooks innerhalb dieser Preisklasse keineswegs zum Standard.
HP Pavilion dv7-6100sg
Gute Anschlussleiste
Zwei davon unterstützen den modernen 3.0-Standard, mit dem sich große Dateien – etwa von einer Digitalkamera – zügig auf das Notebook überspielen lassen. Ein klarer Pluspunkt, schließlich wird dieses Feature selbst in der Mittelklasse gerne einmal weggelassen. Praktisch ist auch der verbaute HDMI-Anschluss. Hier können Anwender beispielsweise gespeicherte Fotos und Videos ohne jeden Qualitätsverlust an einen externen Bildschirm oder an einen Fernseher schicken. Das 17,3 Zoll große Notebook-Panel wiederum bietet mit 1.600 x 900 Pixeln eine gute Auflösung, ist dafür im Gegenzug aber nicht entspiegelt. Zwar versprechen sich Entwickler davon hohe Kontraste und – verglichen mit matten Displays – eine bessere Farbdarstellung, doch ob das tatsächlich der Realität entspricht, ist nach wie vor umstritten. Manche Anwender dürften sich vielmehr an der Tatsache stören, dass der Bildschirm dadurch bei ungünstigen Lichtverhältnissen kaum noch zu erkennen ist. Die Hardware dagegen lässt kaum Wünsche offen. Hier darf man sich auf einen Intel Core i5-2410M freuen, der über zwei physische Kerne verfügt, dank HyperThreading bei Bedarf vier Jobs gleichzeitig erledigt und seine Taktfrequenz im Turbo Boost auf bis zu 2,9 GHz anheben kann. Selbst datenintensive Anwendungen (Videobearbeitung, Datenverschlüsselung etc.) werden damit flott durchgezogen. Vier GByte RAM, eine 640 GByte schluckende Festplatte und eine simple AMD Radeon HD 6490M runden die Ausstattung schließlich ab.
Die Grafikkarte eignet sich zwar nur begrenzt zum Spielen, doch ansonsten ist das HP Pavilion dv7-6100sg mit dem leistungsfähigen Prozessor und der großzügigen Anschlussleiste durchaus gut aufgestellt. Beim Hersteller kostet der 17-Zöller derzeit vertretbare 670 Euro.
HP Pavilion dv7-6129sg
Blu-ray ja, Full-HD nein
Zugegeben, der Einwand klingt wie die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Schließlich dürfte es zweifellos genügend Verbraucher geben, die mit der HD+-Auflösung gut leben können. Letztlich ist der Kritikpunkt nur für Anwender mit hohen Ansprüchen relevant, die partout nicht auf die gestochen scharfen Bilder und die kontrastreiche Farbdarstellung eines Full-HD-Panels verzichten wollen. Für den Anschluss eines entsprechenden Displays hat das Notebook eine digitale HDMI-Buchse im Gepäck, außerdem gibt es einen VGA-Port sowie insgesamt vier USB-Buchsen. Zwei dieser USB-Slots gehören dabei der Version 3.0 an, punkten also mit hohem Datendurchsatz. So lassen sich große Datenpakete – zum Beispiel von einer Digital- oder Videokamera – zügig auf das Notebook überspielen. In Sachen Hardware wiederum setzt der Hersteller auf verschiedene AMD-Komponenten. Als Recheneinheit fungiert ein solider AMD A6-3410MX, der über vier Kerne verfügt, mit bis zu 2,3 GHz taktet und die Anforderungen des täglichen Betriebs (Office, Surfen, Datenverschlüsselung) mit dem nötigen Speed erledigen sollte. Im Grafikbereich kommt eine AMD Radeon HD 6755G2 zum Einsatz, wobei es sich um eine Kombination aus der separaten Radeon HD 6750M (1 GByte DDR5) und der im Prozessor integrierten Radeon HD 6520G handelt. Sofern man die Detailstufen etwas verringert, sind damit eventuell auch ein paar Spiele möglich. Abgerundet wird die Ausstattung schließlich von satten acht GByte RAM, einer 640 GByte großen Festplatte und integriertem WLAN. Auf Bluetooth muss man dagegen verzichten.
Unterm Strich präsentiert sich das HP Pavilion dv7-6129sg mit dem Blu-ray-Laufwerk passabel aufgestellt. Wer für die aufgerufenen Anschaffungskosten (700 Euro bei Amazon) lieber auf Intel-Hardware setzt, kann hier nach entsprechenden Alternativen suchen.
HP Pavilion dv7-3170eg
DTR lautet das neue Kürzel
Um ein leistungsfähiges Notebook wie das 3170eg von Hewlett-Packard zu erwerben, muss man knapp 1.000 Euro (amazon) ausgeben und bekommt dafür ein erstklassiges Gerät, das mit dem neuen Kürzel den Ansprüchen gerecht wird. Im Vordergrund steht die Leistung des Notebooks, die bei diesem Gerät auf einem Intel Core i5-520M Prozessor beruht. Je nach Leistungsbedarf takten die vier Threads (zwei physikalische und zwei virtuelle Kerne) zwischen 2,4 und 2,93 GHz, was trotz des kleinen Caches von nur 3 MByte genügend Performance produziert. Zwei RAM-Riegel mit je 2 GByte bieten für die meisten Anwendungen genügend Unterstützung – wer mehr benötigt, kann bis zu 8 GByte aufstocken.
Die Bilddarstellung erfolgt auf einem spiegelnden 17,3 Zoll Display mit der klassischen Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten, also exaktes 16:9 Bildformat. Das LED-Panel wird von einer Nvidia GeForce GT 230M Grafikkarte befeuert und kann allen Multimedia-Ansprüchen gerecht werden. Sogar moderne Spiele laufen flüssig, wenn auf höchste Detailstufen verzichtet werden kann. Den passenden Sound zum Film oder Spiel liefern Lautsprecher inklusive Subwoofer von Altec Lansing. Gleich zwei Festplatten zu je 320 GByte finden in dem großzügigen Gehäuse Platz – ob diese als SATA-RAID konfiguriert werden können, ließ sich bislang nicht in Erfahrung bringen. Und auf einen LightScribe DVD-Brenner muss man ebenfalls nicht verzichten. Interessant wird es dann bei den Anschlüssen, den von einem DTR erwartet man entsprechende Vielfalt. Kabelseitig hat man die Möglichkeit ein Gigabit-LAN zu nutzen, sowie vier USB 2.0-Ports (einer ist auch als eSATA nutzbar) plus einem FireWire-Port. Für Erweiterungen steht ein ExpressCard34/54-Slot zur Verfügung, der Möglichkeiten für USB 3.0 oder UMTS schafft. Ein 5-in-1 CardReader ergänzt die Möglichkeit, fremde Datenträgerformate wie z.B. Sonys Memory Stick oder xD-Card einzulesen.
Ein 64 Bit Windows 7 Home Premium als Betriebssystem bietet eine solide Basis zum Arbeiten – ob man jedoch all die installierten Goodies von HP nutzen will, sei jedem selbst überlassen.
HP Pavilion dv7-2230eg
Spieletauglicher Desktop-Ersatz
Man gehört mit dem HP Pavilion dv7-2230eg nicht gleich zur mobilen Hardcore-Gamer-Riege, die mit Alienware- und Nexoc-Notebooks auf der LAN-Party aufschlägt. Aber das Notebook bietet einen passablen Einstieg in die PC-Gamer-Welt, ohne sich mit einem schweren Klotz von PC-Tower belasten zu müssen. Primär sorgt eine ATi Radeon HD 4650 Grafikeinheit mit 1 GByte GDDR5-Speichermodulen für ein ruckelfreies Vergnügen am Notebook.Es ist offensichtlich, dass der Spielspaß nicht in der nativen Auflsöung von 1.600 x 900 Bildpunkten erfolgen soll, auch wenn es das helle 17,3 Zoll große Display hergibt. Bei einer moderaten Auflösung von 1.024 x 768 schafft das HP Pavilion dv7-2230eg meist Bildraten um die 40 pro Sekunde und ermöglicht ein Mithalten mit der Konkurrenz. Das Herzstück um die ATi-Grafikeinheit bilden ein Intel Core 2 Duo mit 2,53 GHz und 4 GByte DDR3-RAM, der aber gerne auf 8 GByte aufgestockt werden will – 64-Bit-Windows-7 macht es möglich. Und dann lässt sich der Grafikspeicher auch bequem auf 2.815 MByte aufstocken und einige Frames pro Sekunde dazu gewinnen. Zwei SATA-Festplatten mit je 320 GByte bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 pro Minute jagen die Daten im RAID0-Verbund durch den Controller und bieten dabei eine Performance, die manch einen stationären PC schlecht aussehen lassen. An externen Anschlüssen vermisst man bei diesem HP dv7 nichts, auch eSATA- und FireWire-Ports fehlen nicht. Der 8-Zellen-Akku ist zwar sehr leistungsfähig, trotzdem sollte man sich keine Illusionen im Spielbetrieb machen und nach 60 Minuten mit einem jähen Ende rechnen.
Für einen Anschaffungspreis, der knapp unter 1.000 Euro liegt, bietet das HP Pavilion dv7-2230eg eine tolle Ausstattung und einen echten Desktop-Ersatz, der dank dedizierter Radeon auch zu einem Spielchen einlädt.




