HP Pavilion dm1 Test

(Notebook)
HP Pavilion dm1

gut (2,3) 14 Tests 11/2012
13 Meinungen (gut)
Produktdaten:
  • Displaygröße: 11,6"
  • Bluetooth
  • Optische Laufwerke: Kein optisches …
  • Displaytyp: Glänzend
  • Displayauflösung: 1366 x 768 (HD- …
  • Ausstattung: AMD-Grafik, … mehr Infos



Produktvarianten:

Computer Bild
Heft 4/2012
Platz 1 von 4
„gut“ (2,40)

Preis/Leistung: „sehr günstig“, „Test-Sieger“

Getestet wurde: Pavilion dm1-4000sg

„Alles dran, alles drin: Der Testsieger von HP arbeitete in akzeptablem Tempo – und überzeugte insbesondere mit seiner guten Ausstattung. DVD-BRENNER AN BORD: Dank mitgeliefertem DVD-Brenner ... lässt sich etwa Software leicht von DVD installieren. Wer im Internet surfen oder Videotelefonate per Skype führen will, kann das zweite Betriebssystem HP Quick Web nutzen – es startet in nur zwölf Sekunden. ...“

 
CHIP Test & Kauf
Heft Nr. 1 (Dezember 2011/Januar 2012)
Platz 6 von 6
„befriedigend“ (2,9)

„Preis-TIPP“

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„Superkompaktes 11-Zoll-Modell mit wenig Rechenleistung, aber guter Ausstattung und langer Laufzeit.“

 
CHIP
Heft 12/2011
Einzeltest
„gut“

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„HP zeigt hier eine preislich und in puncto Leistung voll konkurrenzfähige Alternative zu herkömmlichen Netbooks.“

 
PC Magazin
Heft 9/2011
Einzeltest
„sehr gut“ (5 von 5 Punkten)

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„... Die AMD-Fusion-CPU liegt in der Rechenleistung mit 2153 Punkten im PCMark Vantage oberhalb eines Atom, aber deutlich unter einem Intel Core i3. Dafür ist die in der CPU integrierte Radeon-Grafik recht flott: Ältere 3D-Spiele und HD-Videos bewältigt der kompakte Pavilion ohne Mühe. ...“

 
PCgo
Heft 9/2011
Einzeltest
„gut“ (78 von 100 Punkten)

Preis/Leistung: „sehr gut“

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„Das Pavilion dm1-3101eg von HP ist eine gute Wahl, wenn man einen kleinen und günstigen Mobilrechner benötigt, der schneller als ein Netbook sein soll.“

 
notebookinfo.de
11/2012
Einzeltest
„gut“ (2,5)

Getestet wurde: Pavilion dm1-4300sg

 
notebookcheck.com
9/2012
Einzeltest
„gut“ (79%)

Getestet wurde: Pavilion dm1-4200sg

 
Computer - Das Magazin für die Praxis
Heft 9/2012
12 Produkte im Test
ohne Endnote

Getestet wurde: Pavilion dm1-4000sg

„Plus: Externes DVD-Laufwerk mitgeliefert; Gute Ausstattung.
Minus: Spiegelnder Bildschirm.“

 
Notebookjournal.de
2/2012
Einzeltest
„befriedigend“

Preis/Leistung: „sehr gut“

Getestet wurde: Pavilion dm1-4055eg

„Im HP Pavilion dm1-4055eg präsentiert sich uns der stärkste Fusion-Kern aus der E-Serie. AMD liefert hier einen Zweikernprozessor mit einem Takt ab Werk von 1,65 GHz. Mit auf dem Chip ist auch direkt die Grafikeinheit - eine AMD Radeon HD 6320M. Hier hat die vorliegende AMD E-450 APU seinen Geschwistern etwas voraus, denn der Standardtakt der Grafikeinheit hebt sich per Turbotakt von 500 MHz auf 600 MHz an. ...“

 
CHIP Online
9/2011
3 Produkte im Test
ohne Endnote

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„Einsteiger, Gelegenheits- und Office-Anwender ziehen zu dem Schnäppchen-Preis das große Los. Leistung und Ausstattung des 3101eg reichen vollkommen für ihre Anwendungen aus und es ist besonders mobil und handlich. Dazu können Sie fast 8 Stunden am Stück damit arbeiten, bevor das Notebook wieder an die Steckdose muss.“

 
netzwelt.de
7/2011
Einzeltest
ohne Endnote

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„HP hat mit dem Pavilion dm1 einen kleinen Laptop im Angebot, der in vielen Punkten mehr bietet als ein Standard-Netbook und trotzdem nicht viel mehr kostet. Der Bildschirm ist 1,5 Zoll größer, wodurch sich auch das Gehäuse vergrößert und mehr Platz für die Tastatur vorhanden ist und die Hardware verfügt über mehr Rechenkraft. Allerdings hält der Akku nicht so lange durch, wie bei den noch kleineren Netbooks.“

 
Toms Hardware Guide
7/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Kauftipp“

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„Aufgrund seiner umfangreichen Ausstattung, der guten Performance, der soliden Verarbeitung und nicht zuletzt der langen Laufzeiten verdient sich das HP Pavilion dm1 den Kauftipp. Kurzum: Ein Netbook, wie es sein soll.“

 
Notebookjournal.de
7/2011
Einzeltest
„befriedigend“

Preis/Leistung: „gut“

Getestet wurde: Pavilion dm1-3101eg

„Das HP Pavilion dm1-3101eg glänzt mit seiner brachialen Leistung. Diese Performance ermöglicht die Fusion-Plattform von AMD. Dennoch müssen in anderen Bereichen Abstriche gemacht werden. So sind die Emissionen, also Geräuschkulisse und Abwärme, deutlich messbar und können schnell stören. ...“

 
notebookcheck.com
3/2011
Einzeltest
„gut“ (81%)

Getestet wurde: Pavilion dm1-3180eg (LM544EA)

„Das Pavilion dm1-3180eg punktet verglichen mit vielen seiner Netbook-Kollegen mit besserer Grafikleistung. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit aus einem Netbook noch lange kein ultra-mobiler Multimedia oder gar Spielecomputer wird. Moderne 3D-intensive Spiele laufen bestenfalls in niedrigsten Einstellungen. Dafür sind Netbooks aber auch schlicht nicht entwickelt worden. Profitieren von der eingesetzten Grafikeinheit kann man etwa beim Encodieren von HD-Videos. ...“

 
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Meinungen (13)

Einschätzung unserer Autoren

Pavilion dm1-4200sg

Mäßige Hardware

Rein theoretisch gehört das HP Pavilion dm1-4200sg mit seinem 11,6 Zoll großen Panel zwar in die Klasse der Subnotebooks, in puncto Leistungsfähigkeit darf man jedoch nicht allzu viel erwarten. Der Grund: Mit an Bord ist lediglich klassischer Netbook-Prozessor aus dem Hause AMD.

Technische Eckdaten
Konkret handelt es sich um einen E1-1200, der den bekannten Intel Atom-Prozessoren Konkurrenz machen soll. Und genau daran orientiert sich auch die Performance. So kann man zum Beispiel ohne Probleme Office-Dokumente bearbeiten oder durchs Netz surfen, für härtere Jobs hingegen ist er zu schwach. Noch problematischer: Mit 17 Watt frisst die CPU deutlich mehr Strom wie die Atom-Modelle. Und das wiederum wirkt sich natürlich negativ auf die Akkulaufzeit aus. Was die sonstige Hardware betrifft, so bietet das Notebook noch vier GByte RAM, eine 320 GByte große Festplatte und eine Radeon HD 7310. Letztere reicht dabei selbst für simplere Games nur aus, wenn man die Details ordentlich reduziert.

Anfällig für Reflexionen
Das Panel wiederum ist als „BrightView“-Modell ausgewiesen, das heißt: Nutzer müssen mit einer spiegelnden Oberfläche leben. Die mobile Nutzung dürfte demnach schwierig sein. Bei den Schnittstellen indes hat HP einen VGA- und einen digitalen HDMI-Ausgang, die üblichen Audiobuchsen sowie drei USB-Ports verbaut, von denen allerdings keiner den 3.0-Standard für flotte Datentransfers unterstützt. Nichts auszusetzen gibt es schließlich am Netzwerkbereich, denn er bietet nicht nur das obligatorische WLAN, sondern auch den Funkstandard Bluetooth. Positive Konsequenz: Das Notebook kann kabellos mit Maus, Headset und Co. kommunizieren.

Das HP Pavilion dm1-4200sg ist etwas größer als ein Netbook, die Leistungsfähigkeit bleibt dennoch überschaubar. Zudem dürfte der fehlende USB 3.0-Port manchen Nutzern ein Dorn im Auge sein. Wer trotzdem Interesse hat, muss für das Notebook bei diversen Online-Shops derzeit rund 450 EUR auf den Tisch legen.

Pavilion dm1-4055eg

Netbook mit spiegelndem Panel

Netbooks müssen in erster Linie mobil sein. Das HP Pavilion dm1-4055eg erfüllt dieses Kriterium leider nur bedingt. Zwar ist die Akkulaufzeit in Ordnung, allerdings muss man dafür ein recht hohes Gewicht und ein spiegelndes Panel in Kauf nehmen.

Gerade Letzteres ist ein echter Nachteil, schließlich lässt sich der 11,6 Zoll große Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) damit unter freiem Himmel nicht wirklich erkennen. Hinzu kommt ein vergleichsweise niedriger Helligkeitswert. Das Online-Portal notebookjournal.de etwa ermittelte im Schnitt 181 Candela pro m², was nach Ansicht der Redakteure nicht einmal reicht, um die glänzende Oberfläche zumindest ansatzweise kompensieren.

Wer das mit 1.525 Gramm relativ schwere Netbook trotzdem ab und an unterwegs nutzen möchte, kann sich immerhin auf recht ordentliche Akkulaufzeiten freuen. Konkret ergaben sich etwa 8 ½ Stunden im Idle-Betrieb und fast fünf Stunden unter Last. Auf technischer Ebene wiederum finden sich vier GByte RAM, eine 500 GByte große Festplatte und ein AMD E-450. Letzterer verfügt über zwei Kerne, taktet mit bis zu 1,65 GHz und stellt genügend Power bereit, um die üblichen Netbook-Anwendungen ohne Probleme zu bewältigen (Office, Internet, Medienwiedergabe etc.). Für härtere Jobs hingegen ist er zu schwach, etwa für die Umwandlung von Dateien. Als Grafik arbeitet schließlich eine Radeon HD 6320.

Bei den Schnittstellen konzentriert sich der 11-Zöller ebenfalls aufs Nötigste. So gibt es den obligatorischen Kartenleser, VGA, HDMI zur digitalen Bildübertragung an ein größeres Panel und drei USB-Ports, von denen allerdings keiner den 3.0-Standard unterstützt. Zügige Datentransfers sind also nicht drin. Ins Internet geht es zu guter Letzt per WLAN, zudem kann der 11-Zöller via Bluetooth ohne Kabelverbindung mit Maus, Headset und sonstigen kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.

Das HP Pavilion dm1-4055eg eignet sich für den normalen Hausgebrauch, allerdings sind das hohe Gewicht und vor allem der spiegelnde Bildschirm für ein Netbook zwei echte Schwachpunkte. Wer damit kein Problem hat, muss im HP-Store derzeit rund 380 EUR auf den Tisch legen.

Pavilion dm1-4100eg

Stromsparende Hardware

Erfahrungsberichte zur Akkulaufzeit des HP Pavilion dm1-4100eg gibt es bisher zwar noch nicht, allerdings darf man in dieser Hinsicht durchaus einiges erwarten. Dafür sprechen zumindest die verbauten Hardware-Komponenten.

So setzt der Hersteller auf einen E-450, der zu AMDs Fusion-Reihe gehört. Es handelt sich also um eine Kombination aus Prozessor und integriertem Grafikchip. Beide Komponenten zusammen bringen es auf eine maximale Verlustleistung von 17 Watt. Ein geringer Wert, der durchaus auf eine passable Akkulaufzeit hoffen lässt. Im Gegenzug ist die Leistungsfähigkeit allerdings recht überschaubar. Die Recheneinheit verfügt über zwei Kerne, taktet mit 1,65 GHz und eignet sich in erster Linie für einfache Tools wie Office und Internet. Anspruchsvollere Jobs – etwa die Umwandlung von Daten – nehmen dagegen erfahrungsgemäß ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ebenfalls keine Wunderdinge sollte man von der integrierten Radeon HD 6320 erwarten. Gerade Spiele und ähnlich datenintensive Anwendungen sind damit nicht drin. Vier GByte RAM und eine 320 GByte große Festplatte runden die Hardware schließlich ab. Das 11,6 Zoll große Panel wiederum löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf und ist mit einer spiegelnden Oberfläche ausgestattet. Ein klarer Minuspunkt, schließlich werden ungünstige Lichtverhältnisse dadurch zu einem echten Problem. Und eigentlich sollte sich ein 1.600 Gramm leichtes Subnotebook durch ein Höchstmaß an Mobilität auszeichnen. An Schnittstellen gibt es VGA, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display sowie drei USB-Buchsen. Dabei unterstützt von letzteren leider keine den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers. Ins Netz geht es per WLAN, außerdem ermöglicht das bis zu 3,2 Zentimeter hohe Subnotebook die drahtlose Kommunikation via Bluetooth.

Das HP Pavilion dm1-4100eg kann mit effizienter Hardware überzeugen, allerdings wird dieser Pluspunkt durch das spiegelnde Panel ordentlich relativiert. Wer damit kein Problem hat, muss für den 11-Zöller bei Amazon derzeit immerhin 460 EUR auf den Tisch legen.

Pavilion dm1-4000sg

Robust und leise

Glaubt man den bisher im Netz veröffentlichten Erfahrungsberichten, so kann das Pavilion dm1-4000sg auf zwei Arten überzeugen. Zum einen, so die Verbraucher, sei die Verarbeitung überaus robust. Und zum anderen überzeuge das Subnotebook mit seiner moderaten Geräuschentwicklung.

Was das Gewicht anbelangt, so gehört das Notebook mit 1.600 Gramm sicher nicht zu den leichtesten Vertretern seiner Zunft, mobile Außeneinsätze sollten jedoch trotzdem drin sein. Allerdings muss man beachten, dass der 11,6 Zoll messende Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) mit einer spiegelnden Oberfläche bestückt ist. Permanent wechselnde Lichtverhältnisse könnten demnach zu einem echten Problem werden. An Schnittstellen wiederum gibt es einen Kartenleser, eine VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel sowie insgesamt drei USB-Slots. Leider unterstützt keiner davon den schnellen 3.0-Standard, beim Datentransfer – etwa von der Digital- oder Videokamera – ist folglich etwas Geduld gefragt. Angetrieben wird der 11-Zöller von einem E-450 (1,65 GHz), der zu AMDs Fusion-Reihe gehört und Prozessor und Grafikkarte in einem Chip vereint. Dabei eignen sich beide Komponenten vorrangig für klassische Einsteigerjobs, also die Bearbeitung von Office-Dokumenten, das Surfen im Internet oder die Wiedergabe von HD-Videos. Anwendungen mit höherer Datenintensität – zum Beispiel die Komprimierung von Videos – brauchen dagegen erfahrungsgemäß relativ viel Zeit. Abgerundet wird das Paket schließlich von vier GByte RAM und einer SATA-Festplatte, die mit 500 GByte ausreichend Platz zur Sicherung der täglich anfallenden Daten zur Verfügung stellt.

In Sachen Anwendungsleistung darf man vom HP Pavilion dm1-4000sg sicher keine Wunderdinge erwarten, neugierig machen die positiven Kundenbewertungen trotzdem. Wer sich angesprochen fühlt, findet das Subnotebook derzeit bei Amazon für moderate 400 Euro.

Pavilion dm1-3180eg (LM544EA)

Verbesserte Akkulaufzeit

Mit dem Pavilion dm1-3101 konnte HP die Netbook-Gemeinde schon mit einem leistungsstarken Mini-Notebook überraschen. Beim 3180er wird es dann besonders interessant, da hier eine Akkulaufzeit von sieben Stunden geboten wird. Dieser Messwert steht für eingeschaltetes WLAN, Bluetooth bei einer Display-Helligkeit von 100 cd/m². Möchte man sich Filme abseits einer Steckdose ansehen, stehen dem User bei vollem Akku bis zu fünf Stunden Kinospaß zur Verfügung und dreht man alles auf 100 Prozent und stresst alle Komponenten, stehen einem drei Stunden zur Verfügung.

Das Wiederaufladen dauert dann nur zwei Stunden, um mit dem Pavilion wieder auf Tour zu gehen. Schaut man sich diese Werte an, kann man dem Geunke der Intel-Atom-Nutzer über zu hohen Stromverbrauch der AMD-Netbooks mit einem Lächeln begegnen, zumal diese Prozessoren ein einer anderen Klasse spielen. Schaut man sich einen Performance-Test unter PCMark an, sehen die Werte für die AMD-350-APU mit 3.250/2.180 gegen über einem Atom N450 mit HyperThreading 1.402/1.297 ausgezeichnet aus. Geht es um die Grafikleistung, kann man eigentlich den Vergleich ganz vergessen, da der Intel-Chip nicht im geringsten gegen den HD 6310M ankämpfen kann – hier trennen Welten die Performance-Werte.

In einem schwarz-grauen Design präsentiert sich das Pavilion dm1 mit leicht strukturiertem Prisma-Muster, sodass keine Fingerabdrücke das Gehäuse verunstalten können. Das rund 1,6 Kilogramm schwere Netbook ist gut verarbeitet und macht insgesamt einen stabilen Eindruck. Die Scharniere sind fest und verursachen kein Nachwippen des Displays, das sich bis auf 180 Grad öffnen lässt. Sowohl die Chiclet-Tastatur als auch das Multi-Touchpad arbeiten exakt und eigenen sich für den dauerhaften Einsatz. Die Chassis-Fläche des 11,6 Zoll großen Netbooks wird voll ausgenutzt und ermöglicht auch mit großen Händen ein komfortable Arbeiten. Das sonst matt erscheinende dm1 bietet leider an spiegelndes Display an, das mit 1.366 x 768 Bildpunkten auflösen kann und eine große, sehr helle Arbeitsfläche anbietet.

Für die Anschaffungskosten von rund 450 Euro erhält man ein leistungsstarkes Netbook mit einem hohen Mobilitätsfaktor mit ansprechendem Design.

Pavilion dm1-3101eg

Brazos-Plattform wertet Netbook auf

HP will es Acer mit dem Pavilion dm1 zeigen, was man mit der neuen Brazos-Plattform so alles machen kann. Im Vordergrund stehen die sehr kompakte Bauform mit einem geringen Gesamtgewicht und einer verbesserten Akkulaufzeit. Das technische Niveau wird somit bei den Netbooks stark angehoben, dass Intels Atom-ION-Riege nicht mehr herankommt.

Die Verarbeitung der hochwertigen Materialien macht einen hervorragenden Eindruck – HP-Qualität. Alle Teile wirken solide und auch bei größerem Druck ist kein Knarzen zu hören. Besonders gelungen ist der matte Display-Deckel mit seiner feinen Textur im Ornamentstil. Mattsilbern zeigen sich der Displayrahmen, die Handballenauflage und das Chassis. Alles zusammen kommt dann auf ein Gesamtgewicht von 1,6 Kilogramm, was als tragbar bei den Netbooks noch durchgeht. Die Chiclet-Tastatur hat ein gutes Layout und bietet viel Schreibkomfort, wenn man auf winzigen Pfeiltasten verzichten kann. Schwaz setzt sich das Touchpad deutlich ab, dessen Navigation des des Cursers sehr exakt ist.

Die einzige spiegelnde Fläche des dm1 ist leider das Display – in Innenräumen wird die Dartellung zwar deutlich aufgewertet, jedoch ist beim Außeneinsatz immer die höchste Helligkeitsstufe erforderlich. Das 11,6 Zoll große Panel löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten sauber auf und kann mit einer durchschnittlichen Helligkeit von rund 200 cd/m² überzeugen. Bei den inneren Werten des kleinen Pavilion wird es dann besonders interessant: Die Brazos-Plattform beherbergt in seiner schnellsten Ausbaustufe eine AMD E-350-APU mit zwei Bobcat-Kernen zu je 1,6 GHz Taktung. Der dritte Kern im Bunde der neuen APU ist dann ein Radeon HD 6310M Grafikchip, der sowohl Intels HD-Grafik als auch Nvidia ION deutlich in der Leistung dominiert. Hinzu gesellen sich 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher und eine mit 7.200 Umdrehungen sehr flotte 500 GByte Festplatte. Drei USB-Ports der Klasse 2.0 plus HDMI, VGA, Cardreader und Audio bieten ausreichend Anschlussmöglichkeiten für ein Netbook an.

Mit dem HP Pavilion dm1 erreicht man eine gute Mobilität, denn bei WLAN-Betrieb hält das Netbook gut sieben Stunden ohne Steckdose durch. Die Kosten für das starke Netbook pegeln momentan um die 400 Euro (amazon) herum – gerechtfertigt bei der Ausstattung. Es folgt ein kleines Video aus Las Vegas mit dem dm1: