Einschätzung unserer Autoren
HP Pavilion dm1-4055eg
Netbook mit spiegelndem Panel
Gerade Letzteres ist ein echter Nachteil, schließlich lässt sich der 11,6 Zoll große Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) damit unter freiem Himmel nicht wirklich erkennen. Hinzu kommt ein vergleichsweise niedriger Helligkeitswert. Das Online-Portal notebookjournal.de etwa ermittelte im Schnitt 181 Candela pro m², was nach Ansicht der Redakteure nicht einmal reicht, um die glänzende Oberfläche zumindest ansatzweise kompensieren.
Wer das mit 1.525 Gramm relativ schwere Netbook trotzdem ab und an unterwegs nutzen möchte, kann sich immerhin auf recht ordentliche Akkulaufzeiten freuen. Konkret ergaben sich etwa 8 ½ Stunden im Idle-Betrieb und fast fünf Stunden unter Last. Auf technischer Ebene wiederum finden sich vier GByte RAM, eine 500 GByte große Festplatte und ein AMD E-450. Letzterer verfügt über zwei Kerne, taktet mit bis zu 1,65 GHz und stellt genügend Power bereit, um die üblichen Netbook-Anwendungen ohne Probleme zu bewältigen (Office, Internet, Medienwiedergabe etc.). Für härtere Jobs hingegen ist er zu schwach, etwa für die Umwandlung von Dateien. Als Grafik arbeitet schließlich eine Radeon HD 6320.
Bei den Schnittstellen konzentriert sich der 11-Zöller ebenfalls aufs Nötigste. So gibt es den obligatorischen Kartenleser, VGA, HDMI zur digitalen Bildübertragung an ein größeres Panel und drei USB-Ports, von denen allerdings keiner den 3.0-Standard unterstützt. Zügige Datentransfers sind also nicht drin. Ins Internet geht es zu guter Letzt per WLAN, zudem kann der 11-Zöller via Bluetooth ohne Kabelverbindung mit Maus, Headset und sonstigen kompatiblen Peripheriegeräten kommunizieren.
Das HP Pavilion dm1-4055eg eignet sich für den normalen Hausgebrauch, allerdings sind das hohe Gewicht und vor allem der spiegelnde Bildschirm für ein Netbook zwei echte Schwachpunkte. Wer damit kein Problem hat, muss im HP-Store derzeit rund 380 EUR auf den Tisch legen.
HP Pavilion dm1-4100eg
Stromsparende Hardware
So setzt der Hersteller auf einen E-450, der zu AMDs Fusion-Reihe gehört. Es handelt sich also um eine Kombination aus Prozessor und integriertem Grafikchip. Beide Komponenten zusammen bringen es auf eine maximale Verlustleistung von 17 Watt. Ein geringer Wert, der durchaus auf eine passable Akkulaufzeit hoffen lässt. Im Gegenzug ist die Leistungsfähigkeit allerdings recht überschaubar. Die Recheneinheit verfügt über zwei Kerne, taktet mit 1,65 GHz und eignet sich in erster Linie für einfache Tools wie Office und Internet. Anspruchsvollere Jobs – etwa die Umwandlung von Daten – nehmen dagegen erfahrungsgemäß ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ebenfalls keine Wunderdinge sollte man von der integrierten Radeon HD 6320 erwarten. Gerade Spiele und ähnlich datenintensive Anwendungen sind damit nicht drin. Vier GByte RAM und eine 320 GByte große Festplatte runden die Hardware schließlich ab. Das 11,6 Zoll große Panel wiederum löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf und ist mit einer spiegelnden Oberfläche ausgestattet. Ein klarer Minuspunkt, schließlich werden ungünstige Lichtverhältnisse dadurch zu einem echten Problem. Und eigentlich sollte sich ein 1.600 Gramm leichtes Subnotebook durch ein Höchstmaß an Mobilität auszeichnen. An Schnittstellen gibt es VGA, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display sowie drei USB-Buchsen. Dabei unterstützt von letzteren leider keine den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers. Ins Netz geht es per WLAN, außerdem ermöglicht das bis zu 3,2 Zentimeter hohe Subnotebook die drahtlose Kommunikation via Bluetooth.
Das HP Pavilion dm1-4100eg kann mit effizienter Hardware überzeugen, allerdings wird dieser Pluspunkt durch das spiegelnde Panel ordentlich relativiert. Wer damit kein Problem hat, muss für den 11-Zöller bei Amazon derzeit immerhin 460 EUR auf den Tisch legen.
HP Pavilion dm1-4000sg
Robust und leise
Was das Gewicht anbelangt, so gehört das Notebook mit 1.600 Gramm sicher nicht zu den leichtesten Vertretern seiner Zunft, mobile Außeneinsätze sollten jedoch trotzdem drin sein. Allerdings muss man beachten, dass der 11,6 Zoll messende Bildschirm (1.366 x 768 Pixel) mit einer spiegelnden Oberfläche bestückt ist. Permanent wechselnde Lichtverhältnisse könnten demnach zu einem echten Problem werden. An Schnittstellen wiederum gibt es einen Kartenleser, eine VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel sowie insgesamt drei USB-Slots. Leider unterstützt keiner davon den schnellen 3.0-Standard, beim Datentransfer – etwa von der Digital- oder Videokamera – ist folglich etwas Geduld gefragt. Angetrieben wird der 11-Zöller von einem E-450 (1,65 GHz), der zu AMDs Fusion-Reihe gehört und Prozessor und Grafikkarte in einem Chip vereint. Dabei eignen sich beide Komponenten vorrangig für klassische Einsteigerjobs, also die Bearbeitung von Office-Dokumenten, das Surfen im Internet oder die Wiedergabe von HD-Videos. Anwendungen mit höherer Datenintensität – zum Beispiel die Komprimierung von Videos – brauchen dagegen erfahrungsgemäß relativ viel Zeit. Abgerundet wird das Paket schließlich von vier GByte RAM und einer SATA-Festplatte, die mit 500 GByte ausreichend Platz zur Sicherung der täglich anfallenden Daten zur Verfügung stellt.
In Sachen Anwendungsleistung darf man vom HP Pavilion dm1-4000sg sicher keine Wunderdinge erwarten, neugierig machen die positiven Kundenbewertungen trotzdem. Wer sich angesprochen fühlt, findet das Subnotebook derzeit bei Amazon für moderate 400 Euro.
HP Pavilion dm1-3180eg (LM544EA)
Verbesserte Akkulaufzeit
Das Wiederaufladen dauert dann nur zwei Stunden, um mit dem Pavilion wieder auf Tour zu gehen. Schaut man sich diese Werte an, kann man dem Geunke der Intel-Atom-Nutzer über zu hohen Stromverbrauch der AMD-Netbooks mit einem Lächeln begegnen, zumal diese Prozessoren ein einer anderen Klasse spielen. Schaut man sich einen Performance-Test unter PCMark an, sehen die Werte für die AMD-350-APU mit 3.250/2.180 gegen über einem Atom N450 mit HyperThreading 1.402/1.297 ausgezeichnet aus. Geht es um die Grafikleistung, kann man eigentlich den Vergleich ganz vergessen, da der Intel-Chip nicht im geringsten gegen den HD 6310M ankämpfen kann – hier trennen Welten die Performance-Werte.
In einem schwarz-grauen Design präsentiert sich das Pavilion dm1 mit leicht strukturiertem Prisma-Muster, sodass keine Fingerabdrücke das Gehäuse verunstalten können. Das rund 1,6 Kilogramm schwere Netbook ist gut verarbeitet und macht insgesamt einen stabilen Eindruck. Die Scharniere sind fest und verursachen kein Nachwippen des Displays, das sich bis auf 180 Grad öffnen lässt. Sowohl die Chiclet-Tastatur als auch das Multi-Touchpad arbeiten exakt und eigenen sich für den dauerhaften Einsatz. Die Chassis-Fläche des 11,6 Zoll großen Netbooks wird voll ausgenutzt und ermöglicht auch mit großen Händen ein komfortable Arbeiten. Das sonst matt erscheinende dm1 bietet leider an spiegelndes Display an, das mit 1.366 x 768 Bildpunkten auflösen kann und eine große, sehr helle Arbeitsfläche anbietet.
Für die Anschaffungskosten von rund 450 Euro erhält man ein leistungsstarkes Netbook mit einem hohen Mobilitätsfaktor mit ansprechendem Design.
HP Pavilion dm1-3101eg
Brazos-Plattform wertet Netbook auf
Die Verarbeitung der hochwertigen Materialien macht einen hervorragenden Eindruck – HP-Qualität. Alle Teile wirken solide und auch bei größerem Druck ist kein Knarzen zu hören. Besonders gelungen ist der matte Display-Deckel mit seiner feinen Textur im Ornamentstil. Mattsilbern zeigen sich der Displayrahmen, die Handballenauflage und das Chassis. Alles zusammen kommt dann auf ein Gesamtgewicht von 1,6 Kilogramm, was als tragbar bei den Netbooks noch durchgeht. Die Chiclet-Tastatur hat ein gutes Layout und bietet viel Schreibkomfort, wenn man auf winzigen Pfeiltasten verzichten kann. Schwaz setzt sich das Touchpad deutlich ab, dessen Navigation des des Cursers sehr exakt ist.
Die einzige spiegelnde Fläche des dm1 ist leider das Display – in Innenräumen wird die Dartellung zwar deutlich aufgewertet, jedoch ist beim Außeneinsatz immer die höchste Helligkeitsstufe erforderlich. Das 11,6 Zoll große Panel löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten sauber auf und kann mit einer durchschnittlichen Helligkeit von rund 200 cd/m² überzeugen. Bei den inneren Werten des kleinen Pavilion wird es dann besonders interessant: Die Brazos-Plattform beherbergt in seiner schnellsten Ausbaustufe eine AMD E-350-APU mit zwei Bobcat-Kernen zu je 1,6 GHz Taktung. Der dritte Kern im Bunde der neuen APU ist dann ein Radeon HD 6310M Grafikchip, der sowohl Intels HD-Grafik als auch Nvidia ION deutlich in der Leistung dominiert. Hinzu gesellen sich 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher und eine mit 7.200 Umdrehungen sehr flotte 500 GByte Festplatte. Drei USB-Ports der Klasse 2.0 plus HDMI, VGA, Cardreader und Audio bieten ausreichend Anschlussmöglichkeiten für ein Netbook an.
Mit dem HP Pavilion dm1 erreicht man eine gute Mobilität, denn bei WLAN-Betrieb hält das Netbook gut sieben Stunden ohne Steckdose durch. Die Kosten für das starke Netbook pegeln momentan um die 400 Euro (amazon) herum – gerechtfertigt bei der Ausstattung. Es folgt ein kleines Video aus Las Vegas mit dem dm1: → Mehr









