Sein entspiegeltes Display prädestiniert den LE1901w von HP zum Einsatz als Arbeitsmonitor auf Büroschreibtischen – zumindest dann, wenn man den Empfehlungen für Büromonitore folgt, die sich einheitlich gegen verspiegelte Displays aussprechen, da diese auf Dauer die Augen mehr belasten und auch unschöne Reflexionen bei Sonnenlichteinstrahlung produzieren. Von Vorteil kann – je nach bevorzugter Anwendung – auch das Breitbildformat sein, etwa wenn häufiger mit Tabellen gearbeitet werden muss. Auf Internetseiten jedoch ist die zusätzliche Fläche in der Breite zumeist verschenkter Platz. In dem Fall ist ein 5:4-Modell eventuell eher angeraten.
In puncto Ergonomie wiederum bietet der LE1901w nur ein sehr eingeschränktes Programm. Der Monitor kann zum Ausgleich seiner – Panel-typischen – Blickwinkelschwäche zwar geneigt werden (-5/+25 Grad). Eine Höhenverstellung oder Drehen/Schwenken ist jedoch leider nicht möglich. Überzeugende Argumente dagegen für den LE1901w sind der relativ niedrige Stromverbrauch (maximal 29 Watt bei voller Helligkeit) sowie der Verzicht auf beziehungsweise die Reduktion von umweltschädlichen Stoffen wie Arsen, PVC, bromierte Flammschutzmittel oder Quecksilber bei der Produktion. Hervorzuheben ist außerdem noch der von HP angegeben hohe Kontrast von 1.000:1.
Wie bei einem reinen Arbeitsmonitor nicht anders zu erwarten, hat HP in den LE1910w nur eine analoge Schnittstelle (VGA) verbaut. Auf der Straße kostet der LE1910w rund 135 Euro – um einen Schnäppchen-Monitor handelt es sich demnach bei ihm nicht. Doch die Preisdifferenz zu den preiswertesten Modellen seiner Klasse fällt nicht sonderlich hoch aus.
29.03.2010


























