Für die Freunde der AMD-Prozessoren bietet der Gaming-PC-Hersteller eine Version mit echtem Sechskern-Prozessor an. Dieser verspricht eine gute Performance unter Spielbedingungen, da der Prozessor vom Hersteller auf 6 x 4,2 GHz übertaktet wurde. Der Multiplikator beim AMD FX-6100 ist frei wählbar und bietet dem Overclocker außerhalb der Garantie bis 4,2 GHz die Möglichkeit noch mehr aus der CPU herauszuholen.
Der Speichercontroller des Sechskerners unterstützt DDR3-Module bis 1.866 MHz, was die Pforten für weitere Übertaktungsstrategien öffnet. Bei guter Kühlung bieten sich die beiden 4 GByte Riegel der Kingston HyperX-Serie mit einem Basistakt von 1.600 MHz regelrecht an. Die Kühlung des Prozessors übernimmt ein recht effizient arbeitender Cooler Master Hyper TX3 Evo in Tower Form. Drei sechs Millimeter dicke Heatpipes liegen direkt auf dem CPU-Kern und leiten die Abwärme in den Lamellenblock. Der 92 Millimeter große Lüfter besitzt ein Powermanagement mit 4-Pin-Anschluss und dreht je nach Bedarf mit 800 bis 2.200 Umdrehungen. Alles zusammen auf ein Gigabyte 990X-Mainboard mit drei PCI-Express-Slots für CrossfireX und SLI. Wie beim Mainboard-Hersteller üblich findet man ein UEFI-BIOS vor, das auch unerfahrenen Nutzern den Weg durch den Dschungel der Hardware-Parameter weist. Es sind alle benötigten Anschlüsse am Backpanel und am I/O-Board des speziell entwickelten Tower-Gehäuses vorhanden. Dies würde nach dem Design in keinem Panzer sonderlich auffallen – Geschmackssache, ob einem der Gefreite aus BF3 gefällt. Viele Lüfter sorgen für den Abtransport der Wärme aus dem Inneren des Gehäuses.
Das Schmankerl an diesem Gaming-PC wird durch das Festplattengespann gebildet. Das Betriebssystem läuft einer flotten 60 GByte großen OCZ Agility EX SSD, die ein Garant für hohen Datendurchsatz ist. Für die großen Datenmengen steht eine schnelle 1 TByte Festplatte konventioneller Bauart parat und wird von einem DVD-Brenner bei diesem Dienst unterstützt. Entscheidend für die Gaming-Performance ist letztendlich die Grafikkarte, die beim Battlefield 3 Sergeant V2 in Form einer Gainward ‚GeForce GTX 570 mit 1.280 MByte GDDR5-Speicher vorliegt. Das Game BF3 fordert einer Grafikkarte das Letzte ab, um alle Effekte ruckelfrei darzustellen, was mit der GTX 570 problemlos von statten geht.
Der PC-Hersteller zeigt deutlich, dass man auch mit einer AMD-CPU und den entsprechend flotten Komponenten einen soliden Gaming-PC bauen kann, der nicht gleich ein Vermögen schluckt.
03.02.2012

























