Nach den Angaben von Hewlett-Packard ist der neue Multifunktionsdrucker PhotoSmart C6380 für eine monatliche Seitenleistung bis zu 2.500 Seiten ausgelegt. Um dieser Menge Herr zu werden, strengt er sich bei der Druckgeschwindigkeit mächtig an. Bis zu 33 S/W-Seiten und 31 Farbseiten rauschen durch den Drucker hindurch, wenn er einmal warm gelaufen ist. Allerdings bedeutet dieses Tempo für den Benutzer, dass er auch spätestens alle vier Minuten das Papierfach, das nur 125 Blatt aufnehmen kann, nachfüllen muss. Noch hurtiger reagiert heißt es bei der Papierausgabe, da sie nur 50 Blatt fasst.
Da weder die Papierzuführung noch das Ausgabefach erweitert werden können, bedeutet dies, dass der PhotoSmart C6380 nicht unbedingt der geeignete Kandidat für großvolumige Druckaufträge ist, aber sicherlich ein Kandidat für Heimbüros, in denen im Laufe eines Tages viele Druckaufträge anfallen – ein kleiner, aber feiner Unterschied. Und da es sich um einen 5-Tinten-Drucker mit einer hohen Auflösung handelt, der außerdem noch mit der bewährten HP Vivera-Tinte arbeitet, sind sogar randlose Fotodrucke in „Laborqualität“ drin. Diese werden zwar im Büroalltag nicht allzuhäufig benötigt. Aber nach Feierabend muss der Drucker ja auch eine Aufgabe haben.
Die Möglichkeit zur kabellosen Einbindung in ein Büro- oder Familienheimnetzwerk sowie der Duplexdruck sind weitere Komfortmerkmale des PhotoSmart C6380. Außerdem liest der integrierte Kartenleser die gängigsten Speicherkarten. Der PC-unabhängige Druck wird noch unterstützt von einer USB-Schnittstelle, und dank des 6,1 Zentimeter großen Farbdisplays können Bilder vor dem Drucke begutachtet und auch da und dort retuschiert werden. PC-unabhängig darf ab sofort übrigens auch wieder mit den HP-All-inOne-Druckern kopiert werden. Dies war wegen der Urheberrechtsabgabe 2008 leider nicht möglich gewesen.
Der PhotoSmart C6380 ist bereits lieferbar und liegt preislich zwischen 140 und 150 Euro. Eine Produktvariante ohne WLAN-Schnittstelle hat HP auf den Namen PhotoSmart C5380 getauft und wird für rund 120 Euro verkauft.
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- Erschienen: 02.02.2009
- Details zum Test
44 von 100 Punkten
„Ein Kombigerät, das die gestellten Aufgaben zu Hause und im kleinen Heimbüro zuverlässig erledigt. Das Plus liegt in den vielen Schnittstellen, das Minus im niedrigen Scantempo.“

































