Auf den ersten Blick fallen beim HF237HP von HannsG zwei Dinge in die Augen: Zum einen nämlich ist das Gehäuse mit einem schwarzen, hochglänzenden Klavierlack überzogen, der den Bildschirm wohnzimmertauglich macht und ihm etwa in einer Home-Thetare-PC-Umgebung (HTPC) einen würdigen Auftritt verschafft.
Zweitens hat HannsG im Gegensatz zu den meisten aktuellen Monitorherstellern beim Standfuß des Bildschirms regelrecht geklotzt und nicht nur gekleckert. Der breit nach unten auslaufende Standfuß dürfte garantieren, dass der HF237HP immer auf sicheren Beinen steht – sollte er tatsächlich im Wohnzimmer eingesetzt werden, ist diese Standfestigkeit sicherlich von großem Nutzen. Ob sie allerdings elegant genug für das Wohnzimmer-Ambiete ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Konzipiert wiederum ist der HF237HP für den Multimedia-Einsatz. Seine technischen Spezifikationen lauten dementsprechend auch: Full-HD im 16:9-Format (1.920 x 1080 Pixel), ein hoher Kontrast (1.000:1), zwei integrierte Lautsprecher (die jedoch, wie die Erfahrung lehrt, einen eher mauen Sound produzieren werden) sowie eine VGA- und eine HDMI-Schnittstelle – User, deren Grafikkarte nur über DVI verfügt, müssen sich also mit einem Adapter behelfen. Beim Verbrauch jedoch sticht der HF237HP aus dem Gros der neuen Monitorgeneration heraus – 49 Watt lassen den Rückschluss zu, dass bei HannsG das Schlagwort „Green-IT“ oder „Eco“ noch nicht angekommen ist.
Sehr erfreulich dagegen ist die Preispolitik des Herstellers, die dazu geführt hat, dass der HF237HP mittlerweile einen Straßenpreis von rund 145 Euro erreicht hat. Wenn also Optik und Ausstattung zusagen, ist der Preis sicherlich ein weiteres, aussagekräftiges Kaufargument.
30.03.2010


























