Die Optik steht bei der Beurteilung eines Headsets bekanntlich nicht gerade im Vordergrund – völlig unwichtig ist sie deshalb allerdings noch lange nicht. Ein gutes Beispiel dafür: Das schicke USB-Modell HS-440 des deutschen Traditionsunternehmens Hama.
Gelungener Metallic-Look
Auffällig ist zum Beispiel die Farbgebung. So setzt der Hersteller auf eine Metall-Lackierung, die ohne Wenn und Aber gefällt. Positiv hinzu kommt die ungewöhnliche Außenform der Muscheln sowie der gleichermaßen dicke wie stylische Mikrofonbügel. Rein technisch wiederum basiert das Headset auf zwei Treibern, die sich mit 100 mW belasten lassen, einen Frequenzbereich von 15 bis 20.000 Hertz abdecken und eine durchaus passable Klangqualität bieten sollen – zumindest nach Ansicht einiger Verbraucher im Netz. Ihr Urteil lautet: Für ein gewöhnliches Alltags-Headset sei der Sound allemal in Ordnung.Weitere Ausstattung
Ansonsten umfasst das Paket jene Features, die man von einem Basismodell erwarten kann. Dazu gehört etwa, dass sich der Mikrofonarm nach oben klappen lässt, zudem hat der Hersteller eine Stummschaltfunktion integriert. Praktisch ist dabei vor allem Letzteres – schließlich hat man so die Option, während eines Chats oder einer Gamingsession ein kurzes Privatgespräch zu führen, ohne das andere Teilnehmer davon etwas mitbekommen. Abgerundet wird das Ganze schließlich von einer Fernbedienung und einem 200 Zentimeter langen Kabel, der Anschluss an den PC wiederum läuft via USB. Positive Konsequenz: Das Headset verfügt über einen eigenen Soundtreiber. Die Klangqualität dürfte folglich auch dann passen, wenn die Soundkarte des Computers qualitative Defizite hat.Gutes Design, dazu der USB-Anschluss und Basistools wie die Stummschaltfunktion und das verstellbares Mikrofon – für ein Einsteiger-Headset macht das Hama HS-440 unterm Strich einen soliden Gesamteindruck. Wer Interesse hat: Im Netz liegen die Konditionen derzeit bei 20 EUR.



