Wer die bisher im Netz veröffentlichen Verbraucherstimmen zum Hama HS-320 studiert, entdeckt ein ziemlich ambivalentes Stimmungsbild: Während der Klang etwa durchaus in Ordnung zu sein scheint, sieht das bei der Verarbeitung leider anders aus.
Wenig robust
Natürlich sind die Bewertungen wie bei jedem Produkt nicht vollkommen homogen – eine gewisse Tendenz lässt sich allerdings dennoch ableiten. Zahlreiche Nutzer bemängeln zum Beispiel die fehlende Robustheit, wobei hier vor allem der Mikrofonbügel im Zentrum der Kritik steht. Ebenfalls auffällig: Die ohraufliegenden Muscheln sind nach Ansicht vieler Verbraucher schlicht und ergreifend zu klein – und zwar so sehr, dass bereits nach kurzer Tragezeit schmerzhafte Druckstellen entstehen. Das klingt nicht wirklich gut, doch wie gesagt: Es gibt auch andere Stimmen. Wenn möglich, sollte man das Headset vor dem Kauf deshalb am besten einfach kurz ausprobieren.Technische Eckdaten
Der Sound wiederum kommt bei den Nutzern weitgehend gut an – die Informationen zu den technischen Eckdaten sind allerdings recht übersichtlich. So äußert sich Hama weder zur Größe und zum Frequenzbereich der verbauten Treiber noch zur genauen Konzeption des Akustiksystems (offen, geschlossen). Die Qualität der Soundisolation lässt sich an dieser Stelle also nicht einschätzen. Abgerundet wird die Ausstattung schließlich von einem einseitig zugeführten Kabel samt 3,5-mm-Klinke und dem bereits erwähnten Mikrofon, wobei sich Letzteres bei Bedarf einfach stummschalten lässt. Wer während eines Chats ein Privatgespräch führen möchte, kann also per Tastendruck verhindern, dass andere Teilnehmer davon etwas mitbekommen.Die ambivalente Kundenbewertung verursacht unterm Strich sicher etwas Bauschmerzen, allerdings bietet das Hama HS-320 auf funktionaler Ebene durchaus das, was man mit Blick auf die moderaten Konditionen erwarten kann: Im Internet etwa werden derzeit knapp 20 EUR aufgerufen.






