Google Android Market Test

(Download-Plattform für Handys)
Google Android Market

gut (2,4) 5 Tests 11/2011

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Produktdaten:
  • Typ: Software-Download für Handys

connect
Heft Smartphones (2/2011)
Platz 2 von 7
4 von 5 Sternen

„... Die zunehmende Qualität des App-Angebots und die Offenheit der Plattform sind der Motor hinter dem fulminanten Erfolg des Google-Betriebssystems.“

test (Stiftung Warentest)
Heft 8/2011
Platz 2 von 10
„befriedigend“ (3,3)

„Der Zweitplatzierte ist auch mit wenig technischem Sachverstand zu nutzen. Einer der wenigen Anbieter, der eine Stornierung des Kaufs erlaubt, jedoch lediglich eine Viertelstunde lang. Bietet nach eigenen Angaben mehr als 200000 Apps an, gibt aber keine Auskunft darüber, wie viele davon kostenpflichtig sind. Kein ordnungsgemäßes Impressum. Bezahlung nur mit Kreditkarte möglich.“

Android User
Heft 2/2011
9 Produkte im Test
4 von 5 Sternen

„... Auf der Startseite bekommt man zunächst nur die Bestenlisten zu Gesicht. Im Gegenzug wirkt die Seite aufgeräumt und übersichtlich. Die Liste mit den Kategorien muss man erst über eine kleine Registerlasche nach vorne holen. Auf der Detailseite einer ausgewählten App erfährt man praktischerweise auch, wie groß sie ist und ab welcher Android-Version sie läuft ...“

connect
Heft 5/2011
Platz 2 von 7
4 von 5 Sternen

Info: Dieses Produkt wurde von connect in Ausgabe Smartphones (2/2011) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

SFT-Magazin
Heft 1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Plus: Große Programmauswahl für jeden Anwendungsbereich; Die meisten Apps sind kostenlos; Schnelle und einfache Installation; Aktive Community mit aussagekräftigen Bewertungen.
Minus: Nicht alle Programme laufen auf allen Android-Modellen; Keine Qualitätskontrolle, dadurch einige fehlerhafte Apps; Schwache Suchfunktion.“

Benachrichtigung bei neuem Test

Einschätzung unserer Autoren

Google Android Market
Android ermöglicht nun auch Kaufoptionen in kostenlosen Apps

Nutzer des Android Market dürften künftig vermehrt auf Programme stoßen, die zusätzliche Inhalte gegen Bezahlung bereitstellen. Als erstes Programm auf der Verkaufsplattform bietet nun das Rätselspiel Ringz zusätzliche Inhalte mit einer direkten Kaufoption an. Der Kunde kann auf diese Weise neue Level-Pakete erwerben, mit denen er sich viele weitere Stunden Kopfzerbrechen bescheren kann. Das Besondere: Deinstalliert der Spieler zu einem späteren Zeitpunkt die Erweiterung, verschwindet sie auch aus der Basis-Software. Es ist somit nicht möglich, die Inhalte einfach in einem anderen Ordner abzuspeichern und sie damit später unentgeltlich zu verwenden.

Android zieht nach: Für das iPhone können die Kunden bereits seit einigen Wochen Programme mit nachträglich installierbaren Bezahlinhalten erwerben. Damit lassen sich zum Beispiel kostenfrei Lite-Versionen nachträglich zum vollwertigen Programm aufrüsten oder eben Spiele um immer weitere, spannende Level erweitern. Natürlich sind damit auch Tricks Tür und Tor geöffnet: So können zum Beispiel Programme für sich genommen nahezu nutzlos sein, wenn sie nicht teuer erweitert werden. Daher heißt es künftig noch mehr: Augen auf beim Appkauf!

Google Android Market
Der Android Market erhält Screenshots

Das Software-Portal Android Market für Smartphones mit dem Android-Betriebssystem erhält parallel zum Start der neuen OS-Version 1.6 ebenfalls eine überarbeitete Oberfläche. Im Zentrum des Interesses von Entwicklern und Nutzern steht dabei die kommende Möglichkeit, Screenshots der Software einstellen beziehungsweise ansehen zu können. Dies soll es den Kunden ermöglichen, ihre Entscheidung leichter auch anhand optischer Eindrücke der Software treffen zu können.

Die Layout-Überarbeitung des Android Market betrifft aber nicht nur die Einbindung von Bildern und Promotionssymbolen. Auch die Beschreibungen der Produkte sollen besser einsehbar sein und umfangreicher ausfallen können. Zugleich wurden vier neue Unterkategorien geschaffen, um eine feinere Sortierung der Programme zu ermöglichen. Nunmehr kann auch nach Sports, Health, Themes und Comics gefiltert werden. Entwickler können hierbei auch bereits eingestellte Programme den neuen Unterkategorien zuweisen, ein erneutes Einstellen soll nicht notwendig sein.

Wer an den Highlights des neuen Android Market interessiert ist, kann sich auch das folgende Video ansehen, das diese im Detail vorführt:     Mehr

Google Android Market
Direkte Installationen, übersichtliche Anzeige

Das Online-Magazin teltarif.de hat sich im Android Market von Google umgesehen und berichtet in einem Review ausführlich über die Download-Plattform für das T-Mobile G1. Demnach bietet das Portal vom Google nach einem zunächst eher mauen Start nun bereits eine ganze Reihe an Programmen zur Auswahl – durchweg für den kostenlosen Download.

Hierbei könne der Download auch in Deutschland mit einem deutschsprachigen Google-Account erfolgen. Denn der Android Market sei lediglich abhängig vom Vorhandensein des Google-Accounts, die ins Gerät eingelegte SIM-Karte sei dabei unerheblich. So könne Software auch dann heruntergeladen und installiert werden, wenn gar keine SIM-Karte eingelegt sei. Der Download selbst erfolge sehr direkt: Wer schon wisse, welches Programm er suche, der könne sich über die Suchfunktion alle ähnlich oder gleich benannten Applikationen anzeigen und per Klick direkt auf das Handy installieren lassen. Praktisch scheint dabei besonders eine Funktion zu sein: teltarif.de berichtet, dass es im Hauptmenü einen Punkt namens „My Downloads“ gebe. Hier sei jede Software genannt, die bereits zusätzlich zum Betriebssystem auf dem Smartphone installiert sei. An dieser Stelle könne man die Software auch bewerten und gegebenenfalls wieder entfernen.

Und wer einfach mal etwas stöbern wolle, der erhalte ähnlich wie beim App Store von Apple eine Aufteilung unter Oberbegriffe wie Kommunikation, Entertainment, Finanzen, Lifestyle oder auch Multimedia. Die Sortierung erfolge wahlweise nach Popularität oder nach dem Datum der Veröffentlichung. – Wie es aussieht, können die Android-Handys also kommen. Der Android Market jedenfalls scheint bereit zu sein.

Google Android Market
Rechtzeitig am Start – mit wenig Inhalt

Wie das Branchenmagazin connect berichtet, ist der Android Market von Google rechtzeitig zusammen mit dem Verkaufsbeginn des T-Mobile G1 an den Start gegangen. Doch was die verfügbaren Inhalte angeht, scheint noch weitgehend gähnende Leere zu herrschen: Laut der connect stehen dort bislang lediglich rund 50 Programme zum Download bereit. Die Bandbreite reiche allerdings von Navigationssoftware über Multimedia-Anwendungen bis hin zu Spielen.

Ab sofort können unabhängige Entwickler ihre Software für die Android-Handys auch selbst im Android Market einstellen. Dazu ist eine einmalige Registrierung und eine Gebühr in Höhe von 25 US-Dollar (20 Euro) notwendig. Bisher müssen Applikationen kostenlos sein, ab nächstem Jahr können Entwickler dann aber auch kostenpflichtige Software einstellen. 70 Prozent des Erlöses geht dann an die Entwickler, 30 Prozent nimmt Google als Betriebskosten für das Portal.

Verwunderlich ist jedoch die geringe Anzahl der Applikationen zum Start des Portals. Waren nicht über 1.800 Applikationen anlässlich der Android Developer Challenge eingereicht worden? Selbst wenn hier ausgesiebt worden wäre – was Google ja angeblich nicht tun will – wo sind die alle hin? Aber gut, vermutlich finden sich schnell genug Entwickler, die den Shop füllen werden. Gerade die Linux-Gemeinde ist ja ausgesprochen programmierfreudig.

Google Android Market
Angeblich bereits über 1.800 Anwendungen verfügbar

Googles Plattform für zusätzliche Android-Software, Android Market, scheint schon vor dem eigentlichen Start gut gefüllt zu sein. Medienberichten zufolge wurden im Rahmen der Android Developer Challenge über 1.800 Anwendungen eingereicht.

Ein häufig wiederkehrendes Element seien zum Beispiel Location Based Services, die auf die Interaktion mit Google Maps setzten. Wie unter anderem die Computerwoche schreibt, ermögliche zum Beispiel eine Applikation namens Cab4me das Bestellen eines Taxis – mit nur einem Klick und an jedem Ort. Man müsse dabei nicht einmal seinen Aufenthaltsort kennen, Google Maps ermittle diesen dank des in das Android-Handy integrierten GPS-Senders. Standortbasierte Dienste wie dieser werden wohl bei Android-Handys besonders häufig zu beobachten sein.

Die Resonanz auf den Wettbewerb war vermutlich deshalb so groß, da Google mit Preisgeldern nicht geizte. Für die besten zehn Anwendungen seien 275.000 US-Dollar ausgeschrieben worden, für weitere zehn jeweils 100.000 US-Dollar. Und so kann sich Google über eins sicher sein: Seine Plattform Android Market dürfte zumindest hinsichtlich der Anzahl der verfügbaren Software mit Apples App Store gut mithalten können. Ob das auch für die Download-Zahlen gilt?