Gigabyte wird mit seinem Mini-Notebook M912M Mitglied in der stetig wachsenden Gemeinde der NetBook-Anbieter. Herausragendes Merkmal ist das um 180 Grad schwenkbare 8,9-Zoll-Display, welches das Netbook zum Tablet-PC verwandelt. Standardmäßig arbeitet ein Intel Atom 270 Prozessor im M912M mit 1 GByte Arbeitsspeicher und einer Festplattenkapazität von 160 GByte. Absolut neu ist der ExpressCard/34-Slot für die nur noch 34 mm breiten ExpressCards.
Gigabyte bringt neben dem M912M auch eine X- und V-Version heraus, deren Displays mit 1280 x 768 Bildpunkten auflösen und gleichzeitig als Touchscreen fungieren. Warum diese Funktion im nicht viel günstigeren Basismodell fehlt, ist nicht ganz nachvollziehbar. Immerhin kostet die Windows-Vista-Home-Ausführung mit 1 GByte Arbeitsspeicher 519 Euro. Die Anschaffungskosten kann man noch auf 459 Euro reduzieren, wenn man das Gerät ohne Betriebssystem kauft und anschließend das kostenlose Netbook-Remix von Ubuntu installiert.
Das Display umklappen und schwenken zu können, ist nicht für jeden Mini-Notebook-Benutzer interessant. Insbesondere wenn Gigabyte mit seinem 1200 Gramm schweren M912 weiter keine besonderen Features zu bieten hat und in die Preisregionen vollwertiger Notebooks vorstößt.
In einem kleinen Video von der Comtec wird dieses Netbook vorgestellt...
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- Erschienen: 19.01.2009 | Ausgabe: 3/2009
- Details zum Test
ohne Endnote
„... hochauflösender drehbarer 8,9-Zoll-Touchscreen, keine Tablet-PC-Funktionen, lauter Lüfter.“



