Gainward GeForce GTX 670 Phantom Test

(Grafikkarte)
2GB GTX 670 Phantom

gut (1,7) 4 Tests 07/2012
7 Meinungen (gut)
Produktdaten:
  • Typ: PCI-Express 3.0
  • Grafikspeicher: 2048 MB
  • Chiptakt: 1006 MHz
  • DirectX-Version: 11
  • Speichertyp: GDDR5
  • Grafikchipsatz: NVIDIA … mehr Infos



PC Games Hardware
Heft 8/2012
Platz 18 von 20
Note: 1,88

Preis/Leistung: „ausreichend“

Ausstattung (20%): 2,98;
Eigenschaften (20%): 2,11;
Leistung im PCGH-Index (60%): 1,44.

 
PC Games
Heft 8/2012
Platz 18 von 20
Note: 1,88

Preis/Leistung: „ausreichend“

 
GameStar
Heft 8/2012 (Juli)
Platz 5 von 10
86 von 100 Punkten

Preis/Leistung: „ausreichend“

„Gainwards Geforce GTX 670 Phantom arbeitet sehr schnell, ist mit 2,7 Sone in Spielen aber aus dem geschlossenen Gehäuse heraus zu hören - der einzige echte Patzer.“

 
PC Games Hardware
Heft 7/2012
Platz 8 von 16
Note: 1,84

Preis/Leistung: „ausreichend“

„Plus: Moderat übertaktet; Kühler stärker als Nvidia-Referenz.
Minus: Zirp-/Fiep-Neigung.“

 
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Meinungen (7)

Einschätzung unserer Autoren

Gainward 2GB GTX 670 Phantom

Ein Phantom verblasst

Die Phantom-Kühlung des Herstellers war in früheren Versionen ein Synonym für Kühleffizienz und leisen Betrieb der Grafikkarte. Schaut man sich hingegen die neue GTX 670 Phantom genauer an, wird man enttäuscht, da sie weder optisch noch haptisch an die früheren Modelle anknüpfen kann. So hält man nur noch einen minderwertigen Materialmix mit sehr viel Kunststoff in Händen und der Schriftzug „Phantom“ wird lediglich durch das durchgehend schwarze Design unterstrichen.

Bei jeder Grafikkarte mit 3-Slot-Belegung darf der Käufer eine überdurchschnittliche Kühlung erwarten, andernfalls wäre es die pure Platzverschwendung. Als Basis dient die kurze Platine des GTX670-Referenzdesigns, die durch den Überhang des Kühlkörpers um rund 25 Prozent verlängert wird. So viel Kühler sollte eigentlich für sehr niedrige Temperaturen sorgen. Beim Test der Kollegen von Tom’s Hardware konnte die Phantom jedoch keineswegs überzeugen und bot eine sehr enttäuschende Leistung. Im 2D-Betrieb konnten 32 Grad Celsius gemessen werden, die sich im Gaming-Modus auf 70 Grad und unter voller Belastung auf maximal 77 Grad steigerten. Das sind Werte, die sicherlich nicht besorgniserregend sind, jedoch angesichts des monumentalen Phantom-Aufbaus nicht überzeugen können. Bei der Geräuschentwicklung sieht es dann ähnlich mau aus. Nutzt man die Karte im Desktop-Betrieb wird man mit 31 dB(A) nicht weiter akustisch belästigt. Das ändert sich jedoch drastisch, wenn man in einem PC-Game die Karte richtig belastet und diese mit 41,9 dB(A) vor sich hin heult – im Stresstest steigert sie sich sogar auf 43,7 dB(A). Das ist deutlich lauter als das Referenzdesign von Nvidia und das Verhältnis von Geräuschkulisse zu Wärmeentwicklung wird dem Namen „Phantom“ nicht mehr gerecht.

OverClocker werden die Karte durch die oben genannten Werte eher misstrauisch betrachten, zumal bei Stromversorgung nur zwei 6-Pin-Buchsen auf der Platine zu finden sind. Bei den Gaming-Benchmarks kommt die Gainward trotz 1.006 MHz GPU-Basistakt nicht an gleichartig getaktete Grafikkarten der GTX670-Serie heran.

Unterm Strich ist die GTX 670 Phantom eine Enttäuschung und kann nicht an die glorreichen Tage der Golden Sample- und Goes Like Hell-Serien anknüpfen – alles nur noch Mittelmaß.