Gainward GeForce GTX 570 Golden Sample GLH Test

(Grafikkarte)
GeForce GTX 570 Golden Sample Goes Like Hell


2 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Typ: PCI Express 2.0
  • Grafikspeicher: 1280 MB
  • GPU-Geschwindigkeit: 800 MHz
  • DirectX-Version: 11
  • Minimale Systemleistung: 450 W
  • Shader-Geschwindigkeit: … mehr Infos

OverclockingStation.de
3/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„Bronze“

„... Sie ist dank werksübertaktung leicht schneller als die Konkurrenz im Referenzdesign, offenbart aber bei eigenen Übertaktungsversuchen das der Name den Resultaten nicht unbedingt gerecht werden kann. Dafür benötigt die Karte einen 6-Pin und einen 8-Pin Stromanschluss statt wie im Referenzdesign zwei 6-Pin Connectoren. Man muss aber dazu sagen das Overclocking bei jedem Chip anders funktioniert, somit muss nicht unbedingt heissen das jede Karte auf dem gleichen Level läuft.“

HT4U.net
1/2011
Einzeltest
ohne Endnote

„An der Performance gibt es bei der Gainward GeForce GTX 570 ‚Goes like Hell‘ nichts zu bemängeln. Durch die werkseitige Übertaktung schiebt sich die GLH mit etwa 6 Prozent Performance-Vorteil vor eine reguläre GeForce GTX 570. Um etwa den gleichen Teil agiert man langsamer als eine GeForce GTX 580. Durch das trotzdem noch vorhandene, gute Übertaktungspotential kann der gewillte Tuner noch weitere Leistungsgewinne herauskitzeln.“

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Meinungen (2)

Einschätzung unserer Autoren

Gainward GeForce GTX 570 Golden Sample Goes Like Hell
Rennt wirklich wie Hölle

Die GLH-Produkte von Gainward besitzen schon eine lange Tradition und jeder Kenner der Grafikkarten-Szene weiß, dass dies Kürzel für „Goes Like Hell“ steht und viel Performance verspricht. GS oder Golden Sample ist ein Synonym für ausgesuchte Bausteine, die zur Bestückung des Arbeitsspeichers dienen und zusammen mit der übertakteten GPU für reichlich Dampf sorgen.

In Anknüpfung an die nVidia GTX 480 Grafikkarte, welche als schnellste Single-GPU-Karte Furore machte, folgt die ähnlich starke GTX570 im OverClocked-Modus. Schaut man auf den Referenztakt von 732 MHz für den Chip, 1.462 MHz für die Shader-Einheit und 3.800 MHz für den GDDR5-Speicher, wird einem schnell klar, dass die 800MHz schnelle GLH-Version mit 1.60 MHz Shader- und 4.000 MHz Speichertakt einiges an Leistung zu bieten hat. Auch wenn die Spiele-Performance der legendären 480er gleichkommt, ist die neue Gainward eine stark modernisierte Version, die ausgezeichnete thermische Werte zu bieten hat. Das liegt nicht allein an den beiden Lüftern, sondern auch an einem verbesserten Powermanagement. Man sollte jedoch beim Einsatz einer GTX570 undbedingt einen gut belüftetes Gehäuse benutzen, da die Karte die Warmluft ins Innere bläst.

Schaut man sich die Benchmarks bei Fudzilla an, kommt man schnell zu dem Schluss, dass die 570er Golden Sample GLH die direkte Antwort nVdidias auf die HD 6970 aus dem Konkurrenz-Camp ist. Bei Spielen wie Alien Vs Predator in höchsten Auflösungen liegen die beiden noch Kopf an Kopf, wo hingegen bei Dirt2 und Metro 2033 die nVidia-Karte ihren Vorsprung deutlich ausbauen kann. Ohne Anhebung der Spannung kann man jedoch noch eines an Leistung aus der Karte rauskitzeln und die erreichbaren 875 MHz entsprechen beinahe der Leistungsebene einer GTX 580. Will man mehr, so verleiht eine Spannungserhöhung auf 1.150 mV die Möglichkeit, die Hölle mit 950 MHz losbrechen zu lassen.

Ob mit oder ohne Übertaktung, die GF GTX 570 bietet als Karte der oberen Mittelklasse ein extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis für die ambitionierten Spieler.