Wie erst kürzlich in einer Untersuchung festgestellt wurde, sind Monitore mit LEDs als Hintergrundbeleuchtung wie der E19-6 LED auf Dauer angenehmer für die Augen als die bislang gebräuchlichen Geräte mit Kaltkathodenröhren (CCFL). Darüber hinaus punktet der von Fujitsu produzierte Schreibtisch-Bildschirm mit guten technischen Werten – verlangt aber andererseits die Bereitschaft, ein paar Euro mehr bei der Anschaffung zu investieren.
Die augenfreundlichere Performance der LED-Hintergrundbeleuchtung ist natürlich besonders dann von großem Interesse,wenn der Bildschirm als Arbeitsgerät über mehrere Stunden benutzt wird – wobei es sich beim ihm auch tatsächlich um einen reinen Schreibtischmonitor, und zwar der „klassischen“ Schule, handelt, wie unschwer aus der Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten und den daraus resultierenden Seitenverhältnis von 5:4 ersichtlich ist.
Die LEDs bescheren dem Fujitsu darüber hinaus einen niedrigen Stromverbrauch, beruhigen das ökologische Gewissen, weil bei der Produktion kein Quecksilber zum Einsatz kommt, und sorgen schließlich noch für eine homogene Ausleuchtung. Aber auch in Sachen Kontraste sind die LEDs den CCFLs häufig überlegen – wobei dies nun ein Vorzug ist, der im Office-betrieb nicht so stark ins Gewicht fällt. Trotzdem erleichtert natürlich auch der hohe Kontrast (nativer, also „echter“ Kontrast: 1.000:1) das Arbeiten am Bildschirm. An Anschlüssen wiederum sind VGA und DVI vorhanden, den Abschluss machen zwei kleine 1-Watt-Lautsprecher.
Auf Amazon kommt der sich als typischer Büro-Monitor ins Gespräch bringende Fujitsu derzeit auf 160 Euro (Amazon), das heißt, er ist rund 40 bis 60 Euro teurer als viele Mitbewerber. Spiel daher bei der Anschaffung das Budget eine große Rolle, dürfte er schnell aus dem Rennen sei, wenn hingegen nicht, ist der solide, augenfreundliche Bildschirm, der zudem noch mit einem schlichten, matten Gehäuse punkten kann, zumindest eine Überlegung wert.
14.07.2011























