Das nur 17 x 13 Zentimeter große und 560 Gramm leichte Fujitsu LifeBook FMV Biblio U/B50 soll als 770 Euro teurer Neuling im MID-Bereich (Internet PC) durch hohe Leistung glänzen. Dafür sorgen ein Intel Atom Z530 mit 1,6 GHz und 1024 MByte Arbeitsspeicher mit Festplattengrößen von 60, 100 und 120 GByte, wahlweise auch mit 64 GByte Solid State Drive. Als Betriebssystem findet man jedoch kein Windows XP oder schnelles Linux, sondern Microsofts Vista. Wer Vista kennt und damit schon gearbeitet hat weiß, dass mit einem GByte Arbeitsspeicher dauernd die Auslagerungsdatei beansprucht wird und ein zügiges Arbeiten nicht wirklich stattfindet. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine Webcam, WLAN bis 802.11n-Standard, HDMI-Ausgang und UMTS-Schnittstelle für das mobile Internet. Das 5,6 Zoll kleine Display löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf und sorgt für eine filigrane Bilddarstellung.
Sehr kleines Display plus hohe Auflösung gleich Ameisenschrift – wer soll das noch lesen können? Und der Preis hat es auch in sich, denn gerade durch den Einsatz des günstigen Atom Prozessors könnte dieser ganz anders aussehen. Nach dem großen Verkaufsflop bei den UMPCs wegen hoffnungsloser Überteuerung sollte Fujitsu doch etwas daraus gelernt haben – vielleicht macht es die Konkurrenz diesmal besser.
25.08.2008

