Die Fuji FinePix Z90 ist als günstige Einsteigerkamera konzipiert, die sich über einen berührungsempfindlichen Bildschirm unkompliziert steuern lassen soll. Das Fehlen eines optischen Bildstabilisators mindert allerdings die Bildqualität.
Dieses Modell verfügt über eine Auflösung von 14,2 Megapixeln und einen 5-fach optischen Zoom mit einem Brennweitenbereich von 28 bis 140 Millimeter. Bedauerlicherweise wurde diese Kamera nur mit einem digitalen Bildstabilisator (bei Fuji Motivschärfe-Funktion genannt) ausgestattet, was sich negativ auf die Bildqualität auswirken sollte und leicht zu Bildrauschen führen kann. Mit einem Wert von F3,9 erweist sich diese Kamera zudem als recht lichtschwach, was ebenfalls Bildrauschen hervorrufen kann. Der LCD-Touchscreen misst in der Diagonalen 7,6 Zentimeter (3 Zoll) und löst mit durchschnittlichen 230.000 Bildpunkten auf. Alle Funktionen dieser Kamera sollen sich darüber einfach per Fingerdruck steuern lassen. Zudem passt sich das Bild, wie man es von Smartphones her kennt, dem Blickwinkel des Fotografen an. Videos nimmt diese Kamera in schwacher HD-Qualität mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Zudem verfügt die Z 90 auch über einen Autofokus, der dem Motiv folgt und dabei stets scharf schaltet, einen
Panorama-Modus und einer Automatikfunktion, die selbständig zwischen 12 unterschiedlichen Motiven wählen kann. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine Gesichtserkennung, Rote-Augen-Retusche und die so genannte Touch-and-Shot-Funktion. Hierbei muss man nicht mal den Auslöser drücken, sondern nur den Bildschirm berühren und schon nimmt die Kamera alle Einstellungen, bis hin zur Auslösung, automatisch vor. Für kreative Nutzer sind verschiedene Effekte und Bearbeitungsfunktionen vorgesehen.
Die Fuji FinePix Z90 ist bei Amazon zu einem Preis ab 115 Euro zu haben. Es handelt sich hierbei um eine typische Einsteigerkamera, wobei der Käufer einige Kompromisse hinsichtlich Bildqualität und Ausstattung hinnehmen muss.
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Stiftung Warentest Online
- Erschienen: 11.08.2011
- Details zum Test
„ausreichend“ (4,1)









































