Fuji FinePix A850 Test

(Digitalkamera)
Fuji FinePix A850

befriedigend (3,0) 2 Tests 08/2009

8 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Typ: Kompaktkamera
  • Auflösung: 8,1 MP
  • Optischer Zoom: 3x
  • Gewicht: 135 g
  • Speichermedium: SDHC Card, Mul …
  • Displaygröße: 2,5" … mehr Infos

Stiftung Warentest Online
8/2009
Einzeltest
„befriedigend“ (3,0)

„Sehr preiswerte Kamera mit kleinen Schwächen, aber gutem Sehtest.“

test (Stiftung Warentest)
Heft 5/2009
Platz 13 von 19
„befriedigend“ (3,0)

Bildqualität (30%): „befriedigend“ (2,7);
Videosequenzen (3%): „ausreichend“ (4,0);
Blitz (8%): „befriedigend“ (2,6);
Sucher und Monitor (12%): „ausreichend“ (3,6);
Handhabung (25%): „befriedigend“ (2,8);
Betriebsdauer (10%): „gut“ (2,4);
Vielseitigkeit (12%): „ausreichend“ (3,9).

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Meinungen (8)

Einschätzung unserer Autoren

Fujifilm FinePix A850
Sparsam und stabil?

Fuji bringt eine neue Tochter in der A-Familie der FinePix-Kameras zur Welt: die Fuji FinePix A850. Verwandt ist sie mit den begabteren Sprösslingen des Clans und steht in ihrer Leistung zwischen der A825 und der A900. Der Neuankömmling besitzt einen 8-Megapixel-CCD-Sensor, einen dreifach optischen Zoom und kann bei voller Auflösung bis zu einer Empfindlichkeit von ISO 800 fotografieren. Leider hat Fuji auch in diese Kompaktkamera lediglich einen digitalen Bildstabilisator eingebaut. Aber da ihre älteren Geschwister ganz ohne Bildstabilisator auskommen müssen, kann man von der Neuen vielleicht auch bessere Bilder erwarten, als die äußerst durchschnittlichen Erfolge der Vorgängermodelle (siehe Testergebnisse).

Laut dem englischsprachigen Kameraforum dpreview.com benötigt die A850 sehr wenig Energie und hält auch mit ihren AA-Batterien lange durch. Ich kann mir das kaum vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Stromverbrauch der FinePix-Serie gemacht?

Forenbeiträge (1)

Schlechte Kamera, da Bilder unbrauchbar. finge Weg!
Rainer Bielefeld schrieb am :
Vor ein paar Wochen habe ich die genannte Kamera erstanden, wurde aber leider nicht recht glücklich mit dem Gerät, da die Brauchbarkeit der Bilder, die man mit ihr macht, doch erheblichen Einschränkungen unterliegt. Deshalb auch mein etwas wortkarge Test, da mich jegwede längere Beschäftigung mit dem Thema nicht nur unnötig ärgert.

Zunächst aber doch noch ein paar Vorzüge der Kamera. Bei allem, was ich aufführe, ist aber zu berücksichtigen, dass die Vorgänger-Kamera doch seeehr einfach war:
Die Bedienung erschließt sich blitzschnell intuitiv, das finde ich durchgängig gut gelöst. Die Handhabung ist insgesamt einfach und problemlos, der automatische Schutz der Objektiv-Linse beim Ausschalten ist praktisch.
Die Auslöse-Geschwindigkeit ist gut, der Auslöser-Knopf für meinen Geschmack allerdings doch arg schwergängig.
Der Auto-Focus scheint passabel zu arbeiten, obwohl ich bei Makro-Aufnahmen das Gefühl habe, dass er endgültig immer etwas neben der optimalen Entfernungs-Einstellung stehen bleibt.
Die Belichtung stimmt in der Regel ganz gut.
Die Akku-Lebensdauer ist für meine Vorstellungswelt in Ordnung

Nun zum Negativen:
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Die mitgelieferte Software, insbesondere der FinePixViewerS für die Übertragung und Betrachtung der Bilder, ist recht aufwendig, die Installation dauert lange und erfordert einen Neustart des PC. Es stellt sich die Frage, wofür man das alles braucht, die Datei-Übertragung funktioniert auch problemlos mit dem Windows Explorer, und zum Betrachten von JPEG-Dateien sollte es wahrlich ausreichend Software geben. Leider benötigt man die mitgelieferte Software aber DOCH, die Bilder, die man mit der Kamera schließt, lassen sich nur mit dem FinePixViewerS in akzeptabler Qualität betrachten. Der Windows-Bild-Betrachter geht auch noch so halbwegs (wenngleich die Bilder dort noch etwas unschärfer und „matschiger“ als mit dem FinePixViewerS herüber kommen). Mit allen anderen Bildbetrachtungs-Programmen ist das Ergebnis aber völlig indiskutabel, es gib viele Komprimierungs-Artefakte, und was noch viel schlimmer ist, alle Linien und Übergänge sind grob gepixelt und „treppig“. Wer mag kann sich ja mal ein Beispiel-Bild herunterladen:

http://www.bielefeldundbuss.de/bilder/DSCF0118.jpg

Bei Betrachtung im SeaMonkey-Browser ist das Ergebnis schlicht grauenvoll, wenn man ds Bild auf Bildschirmgröße herunter skaliert betrachtet.
Kontakt mit dem Fuji-Kundendienst blieb letztlich ohne Ergebnis, dort hält man es für normal und richtig, dass man die Bilder nur mit dem FinePixViewerS betrachten kann. Mir scheint das eine arg autistische Einstellung, ich dachte immer, ein wesentlicher Grund, sich eine Digital-Kamera zu kaufen, wäre, auf einfache Weise mit anderen Menschen Anblicke teilen zu können. Für Besitzer einer Fuji A850 ist dieser Kreis dann aber auf die Besitzer von FinePixViewerS beschränkt. Was für ein Unsinn! Mir ist völlig schleierhaft, wie die vielen doch ganz annehmbaren oder sogar guten Bewertungen dieser Kamera zustande gekommen sind.

Ich rate vom Kauf dringend ab. Was tröstet die wirklich sehr guter Handhabung der Kamera, wenn das Ergebnis unbrauchbar ist? 55 EUR Sonderangebots-Lehrgeld (CONRAD) schreibe ich dann mal ab. Und bei Fuji kaufe ich lieber nichts mehr, wer weiß, was für putzige Ideen die noch auf lager haben. Die sind mit mir nicht Weltanschauungs-kompatibel.
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