Faval hat einen neuen DVB-S2-Receiver namens Mercury HS 150 SE im Programm, der sich als Weiterentwicklung des bereits getesteten HS 100 empfiehlt. Das neue Gerät punktet ebenfalls mit einer rückseitigen USB-Schnittstelle, über die man das TV-Programm auf einen externen Speicher aufnehmen und umgekehrt Multimedia-Dateien abspielen kann.
Welche Multimedia-Dateien im Einzelnen unterstützt werden, lässt der Hersteller offen. Auch zum Aufnahmeformat und zu den Anforderungen an den USB-Speicher (Größe, Dateisystem) macht Faval, eine Eigenmarke der Max Communication GmbH, keine Angaben. Sicher ist: Es handelt sich um einen Free-to-Air-Receiver und damit um ein Gerät, das mangels Smartcard-Reader, CI- oder CI-Plus-Schacht keine verschlüsselten Sender empfängt. Für die freien SD- und HDTV-Programme stehen 5000 Programmspeicher bereit. Neben der Fähigkeit zum Sendemitschnitt (PVR-ready) wird auch das zeitversetzte Fernsehen (Timeshift) unterstützt. Dank DiSEqC-Standards 1.0, 1.1, 1.2 sowie USALS lässt sich das Modell an motorgetriebenen Sat-Anlagen nutzen, wahlweise wird es in ein Unicable-System eingebunden. In Sachen Bedienkomfort darf man sich auf die üblichen Features freuen, darunter ein elektronischer Programmführer samt Timer, ein Netzschalter zum Kappen der Stromversorgung, ein 13-stelliges alphanumerisches Display sowie sechs Tasten an der Front, mit denen sich das Gerät vollständig bedienen lässt. Pluspunkte gibt es für den Infrarot-Eingang an der Rückseite, der sich für den Anschluss eines externen IR-Sensors und damit für das verdeckte Aufstellen des Receivers empfiehlt. Über einen HDMI-Ausgang (DVI-Out) samt Upscaling-Funktion wird die Box mit dem Fernseher verbunden, das HDMI-Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Ein optischer und ein koxialer Digitalausgang, ein analoger Audio-Ausgang, eine Scart-Buchse und ein Antennenausgang zum Durchschleifen des Signals runden die Anschlussleiste ab.
Anschlusseitig gibt sich der PVR- und Multimedia-fähige Receiver keine Blöße. Preisbewusste Kunden, die gut und gerne aufs Bezahlfernsehen verzichten können, bekommen den Mercury HS 150 SE für knapp 120 Euro.
07.12.2010










