Mit dem Fantec S3600 bringt man nicht nur lokale Dateien von einer Speicherkarte beziehungsweise von einem per eSATA oder USB angeschlossenen Gerät, sondern dank Ethernet-Buchse auch Inhalte aus dem Internet auf den Bildschirm.
Laut Hersteller werden diverse Online-Dienste unterstützt, darunter YouTube, Facebook, Twitter, Picasa, Flickr, Wetterdienste, Podcasts, Radiosender sowie BitTorrent-Downlods. Via UPnP kann man Multimedia-Dateien (zum Beispiel Videos mit 1080p-Auflösung) von einem ebenfalls ins Heimnetz eingebundenen Gerät abspielen, also von einem Computer oder einem NAS-System. Umgekehrt behauptet sich der S3600 als SAMBA-und als FTP-Server, soll heißen: Man kann vom Heimnetz und vom Internet aus auf den Player zugreifen, der dann im Prinzip wie ein NAS-Gerät funktioniert. Wer kein LAN-Kabel quer durchs Wohnzimmer legen, sondern den Player drahtlos ins Netzwerk einbinden will, braucht einen optionalen WLAN-Dongle. Für Besitzer eines Smartphones lohnt die Investition in einen solchen Adapter doppelt, denn mit einer passenden App lässt sich das Gerät bequem vom Smartphone aus steuern. Die Netzwerksteuerung funktioniert auch vom Computer aus beziehungsweise man entscheidet sich – ganz klassisch - für den Griff zur mitgelieferten Fernbedienung. In Sachen Konnektivität wirft der Player einen HDMI-Ausgang, Komponente, Composite-Video, einen optischen Digitalausgang für das Zusammenspiel mit einer Surround-Anlage, zwei USB-Schnittstellen, eSATA und den Kartenleser für SD, SDHC, MMC, MS und MS Pro in die Waagschale. Der externe Speicher kann mit FAT, NTFS oder EXT3 formatiert sein. Im Standby soll das 18 Zentimeter breite, drei Zentimeter hohe und 10,5 Zentimeter tiefe Gerät nur 0,1 Watt Leistung aufnehmen.
Allein die Auflistung der unterstützten Formate würde den Rahmen dieser Einschätzung sprengen. Anschlussseitig muss sich der schicke Fantec ebenfalls nicht verstecken. Bleibt abzuwarten, wie das Gerät in Sachen Bedienbarkeit, Bild- und Tonqualität abschneidet. Die ersten Tests zum HD-Media-Player, den amazon mit 120 Euro listet, werden sicher bald folgen.
17.03.2011







