Einschätzung unserer Autoren
Etymotic Research mc 3
Flexible Geräuschunterdrückung
Der Kopfhörer misst die Lautstärke der Umgebungsgeräusche und lässt nur jene durch, die unterhalb eines bestimmten Schwellenwertes liegen. Den Schwellenwert variiert man in der kostenlosen „Awareness! For Etymotic“-App - entweder manuell oder automatisch. So soll man im „AutoSet“-Modus alles hören können, was nicht mehr als „normales“ Hintergrundgeräusch definiert werden kann. Ein Modus namens „AutoPause“ unterbricht die Musikwiedergabe, wenn der Schwellenwert überschritten wird. Falls man am Flughafen nichts vom geschäftigen Treiben der Mitreisenden, wohl aber von den Ansagen in der Wartehalle mitbekommen will, aktiviert man den „ClearVoice“-Modus. Fortan darf man auf eine klare Wiedergabe der vom Kopfhörer registrierten Stimmen hoffen. Natürlich lässt sich die aktive Geräuschunterdrückung (ANC = Active Noise Cancellation), die laut Hersteller bis zu 42 Dezibel vom Umgebungslärm ausblendet, auch komplett abschalten. Sinn macht das im Straßenverkehr und in allen anderen Situationen, in denen man nicht vollständig von der Umwelt abgeschottet sein sollte. Für den guten Ton des In-Ear-Modells sind zwei 8-Millimeter-Treiber zuständig, die laut Datenblatt den Frequenzbereich von 20 bis 15000 Hertz abdecken und einen maximalen Schalldruckpegel von 120 Dezibel erreichen. Das mit einer Fernbedienung ausgestattete Kabel bringt es auf eine Länge von 120 Zentimetern und wird über einen vergoldeten Klinkenstecker mit dem Abspielgerät verbunden. Zum Lieferumfang gehören eine Transporttasche und Silikonadapter in verschiedenen Größen.
Praktisch: Sollen Nebengeräusche nur anteilig ausgeblendet werden, reguliert man den Grenzwert mit der kostenlosen App „Awareness“. Übrigens eignet sich die App, zu der es noch keine Testergebnisse gibt, auch für den Etymotic Research hf3.

