Während sein kleiner, nicht netzwerkfähiger Bruder derzeit zu einem Schnäppchenpreis über Amazon verkauft wird, bietet der AcuLaser C1750N nicht nur mehr Leistung für sein Geld, sondern damit zugleich auch zumindest ein Minimum mehr an Bürotauglichkeit. Der zur Herbstkollektion 2011 gehörende Farblaserdrucker von Epson fällt außerdem tendenziell eher zierlich aus und benötigt daher nicht viel Platz im Büro.
Wer auf der Suche nach einem simplen Farblaser für kleine bis mittelgroße Druckvolumina ist, fährt mit dem derzeit via Amazon für 140 Euro angebotenen Epson AcuLaser C1700 ganz gut. Allerdings taugt das Gerät eher für den Privatgebrauch als für den Einsatz in einem Büro, da ihm unter anderem eine Netzwerkschnittstelle fehlt. Kunden, die auf diese Funktionalität nicht verzichten wollen, müssen daher zum nächstgrößeren Modell, zum 1750er greifen – und dafür satte 120 Euro mehr hinblättern.
Doch der Drucker belohnt die höheren Investitionskosten auch mit einem Plus an Schnelligkeit. Die Druckgeschwindigkeit steigert sich, auch dank eines größeren Arbeitsspeichers, von 12 beziehungsweise 10 Seiten in der Minute auf 15 beziehungsweise 12 Seiten (S/W, Farbe). Damit stößt der 1750er zwar noch lange nicht in Regionen vor, die mit Fug und Recht als „flott“ bezeichnet werden können, ein bisschen mehr Komfort stellt die Tempoverschärfung aber trotzdem dar.
Wie sein netzwerkfreier Bruder fällt der Laserdrucker darüber hinaus sehr kompakt aus. 39,4 mal 30,4 mal 23,4 Zentimeter misst das Gerät und beansprucht daher nur ein verhältnismäßig kleines Fleckchen im Büro oder auf dem heimischen Schreibtisch für sich – wobei Letzterer trotz der Netzwerkschnittstelle nach wie vor der angemessenere Platz für den Farblaser darstellen dürfte als ein Büro. Denn auch beim 1750er muss auf einen Duplexer sowie eine automatische Dokumentenzufuhr verzichtet werden, zwei Ausstattungsmerkmale, auf eigentlich in einer Büroumgebung Tag für Tag gern zugegriffen wird, und die daher genau genommen nicht fehlen sollten. Dazu kommen noch Druckosten von rund 5/10 Cent pro Seite (S/W, Farbe), die hohe Druckvolumina unvernünftig erscheinen lassen.
Zurzeit wird der netzwerkfähige Farblaser für rund 260 Euro (Amazon) angeboten, der Epson AcuLaser C1700 hingehen, wie eingangs erwähnt, geht für 140 Euro über den Ladentisch (Amazon). Ob sich die Mehrkosten, die mit der Netzwerkschnittstelle und einer besseren Performance entgolten werden, rechnen, hängt natürlich vom Einsatzzweck des Gerätes ab. Dass die Differenz jedoch ziemlich saftig ausfällt, dürfte wenig zweifelhaft sein.
22.09.2011





























