Einschätzung unserer Autoren
Emporia TalkComfort
Verzichtet auf ein lästiges Menü
Zu diesem Zweck wurde die Bedienung des Talk Comfort noch einmal vereinfacht. Nunmehr wird für die wichtigsten Funktionen auf ein Menü komplett verzichtet. Wer das Handy bedienen möchte, so versprechen die Österreicher, kann dies komplett über die externen Bedienelemente tun – das Suchen in endlos verschachtelten Menüs hat damit ein Ende. Ob das Aufrufen der SMS-Funktion, das Aktivieren der Taschenlampe, die Nutzung der Erinnerungs- und Weckerfunktion oder auch die Verstellung der Lautstärke – alles lässt sich mit einem Klick an der Seite erreichen.
Natürlich hat das auch Nachteile: Zwar ist das Handy, wenn man einen kurzen Blick auf die Seite wirft, leichter bedienbar. Doch dürfte es umgekehrt schwerer fallen, das Gerät komplett blind zu bedienen, da nunmehr viel zu viele Bedienelemente am Rand zu finden sind. Darüber hinaus droht die Gefahr, dass aus Versehen beim Telefonieren Funktionen aktiviert und damit der Anruf unterbrochen werden – je nach Programmierung des Ganzen. Zumindest bei Modellen anderer Hersteller war dies bislang ein häufig genannter Kritikpunkt.
Es dürfte also spannend zu sehen sein, wie sich das Emporia Talk Comfort in kommenden Tests schlägt. Zumindest optisch macht es jedenfalls eine gute Figur – und auch die Funktionalität umfasst alle wichtigen Klassiker wie ein Display mit verstellbarer Zifferngröße, groß beschriftete Tasten und natürlich Hörgeräte-kompatible Lautsprecher. Lediglich die Ausdauer dürfte ruhig größer ausfallen: Mit vier Stunden Gesprächszeit bewegt sich das Gerät wieder einmal am untersten Rand des derzeit Üblichen.
