Wer seine Vinylsammlung in ausgezeichneter Qualität wiedergeben will und außerdem auf der Suche nach einem aufwendig gestalteten Plattenspieler ist, der wird sich schwer damit tun, ein entsprechendes Gerät unter 500 Euro zu finden. Dass es auch anders geht, beweist Birger in der Beek mit seinem Basismodell Typ 1. Die Zeitschrift „LP“ hat den Plattenspieler für Sie getestet und zeigt sich von seinen Fähigkeiten beeindruckt.
Birger in der Beek, so heißt der Firmengründer und -inhaber, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Leidenschaft an der analogen Musikwiedergabe mit der interessierten Kundschaft zu teilen. Den Plattenspieler Typ 1 bietet er in der Grundausstattung in Kombination mit dem Tonabnehmer Ortofon OMB 10 für 549 Euro an. Das Basismodell wird aus MDF gefertigt und ist in schwarzem oder weißem Pianolack erhältlich, alternativ stehen dem Kunden verschiedene Vollhölzer und andere Lackfarben zur Auswahl. Vom Aufbau her ist der kompakte Spieler ganz eng an die beiden sichtbaren Funktionsgruppen Plattenteller und Tonarm angelegt, beide Komponenten wurden jeweils mit einem Kreis unterlegt und bilden zusammen die Grundform der Zarge. Abgerundet wird das gelungene Design durch ein Metallschild mit der eingravierten Typenbezeichnung und der Seriennummer des Gerätes. Das Plattentellerlager sitzt zentral in der Mitte des großen Kreises und wird über einen Flachriemen von einem Synchronmotor angetrieben. Den Antrieb hat der Hersteller an einem elastischen Gummiband aufgehangen, um einen vibrationsfreien Lauf zu garantieren. Der handgefertigte und siebeneinhalb Kilo schwer Design in der Beek Typ 1 steht außerdem auf mit Dämpfungselementen ausgestatteten Füßen.
Im Hörtest überzeugte der Plattenspieler mit guter Basstiefe und -dynamik, einem warmen Grundtonbereich und ordentlichem Ausdrucksvermögen in den Mitten bis hoch in den Präsenzbereich. Die Redaktion der „LP“ erklärt, er müsse den direkten Vergleich mit deutlich teureren und materialaufwendigeren Konkurrenzprodukten keinesfalls scheuen. Berücksichtigt man außerdem das edle Design des Typ 1, dann hätte die Zeitschrift kein besseres Fazit als das folgende ziehen können: „So schön kann der Einstieg ins analoge Hören sein!“
-
- Erschienen: 19.09.2008 | Ausgabe: 6/2008
- Details zum Test
ohne Endnote
„... Mit bewährten Teilen aus einem gut ausgestatteten Baukastensystem und etlichen guten Ideen beim Aufbau kann man für einen mehr als günstigen Preis einen hervorragend klingenden Plattenspieler auf die Füße stellen ...“























