Der auf Windows- und Mac-Computern bereits ausgesprochen erfolgreiche Fun-Shooter Caster aus dem Hause Elecorn hat nun auch seinen Weg auf das iPhone gefunden. Als einziges mobiles Handgerät bot es den Entwicklern die Voraussetzung für eine gelungene Umsetzung: Besonders stolz zeigt man sich nun über die intuitive Steuerung per Fingerzeig.
Elecorns Caster ist ein sogenannter 3rd Person Shooter – also ein Shooter mit Draufsicht auf die handelnde Figur. Allerdings darf man sich hier keinen klassischen Shooter vorstellen, wie er so oft im Genre des Zweiten Weltkriegs oder der modernen Kriegsführung angesiedelt ist. Nein, Caster hat das Spielprinzip in eine fantastische Spielwelt verlegt, die grafisch und von der Stimmung her entfernt an das altehrwürdige Magic Carpet erinnert, das viele von uns dereinst Stunde um Stunde gefesselt hat. Der Unterschied ist allerdings, dass man hier nicht mit einem fliegenden Teppich umherdüst, sondern seine Figur in immensen Sprüngen über die Landschaft jagen lässt – die aber ebenso fremdartig und fesselnd fantastisch wirkt. Aber ebenso, wie man damals Feuerbälle auf befremdliche Wesen warf und Energiekugeln einsammelte, schießt man hier mit Leuchtkugeln auf bizarre Käferformen und sammelt deren leuchtenden Überbleibsel ein. Zusätzlich gibt es besondere Attacken, die das Gelände komplett umformen können – auch ein nicht ganz unbekannter Effekt...
Dennoch ist Caster ein erfrischend neuartiges Spiel, bei dem man zwar stets irgendwie an das gute alte Magic Carpet erinnert wird, aber dennoch das Gefühl von Eigenständigkeit erlebt. Es kombiniert Elemente aus Shootern, Jump'n'Runs und Arcade-Spielen und weiß mit seiner einfachen Bedienung und den abwechslungsreichen Welten zu begeistern. Das Spiel hat sich seine knapp 5 US-Dollar (3,70 Euro) wahrlich verdient!
13.05.2009





















