Gleich drei Eigenschaften stechen am neuen 20-Zöller FlexScan EV2023W von Eizo positiv ins Auge. Zum einen drosselt der Monitor ganz von selbst seinen Energiebedarf, indem er sich eines pfiffigen Infrarotsenders an seiner Vorderseite bedient. Mit dem Sensor überwacht er alle Aktivitäten bis zu einer Entfernung von 120 Zentimeter vor dem Bildschirm, und registriert dieser nach 40 Sekunden keinerlei Bewegung mehr, schaltet der Monitor in einen Energiesparmodus um, in dem er nur noch 0,7 Watt benötigt.
Wie in einem ICE-Führungsstand ist auf der anderen Seite der Anwender dazu gezwungen, ab und an ein Lebenszeichen von sich zu geben, damit ihm nicht unverhofft buchstäblich schwarz vor Augen wird. Mit dem positiven Nebeneffekt, dass sich Verspannungen durch verkrampftes Starren auf den Monitor gar nicht erst einstellen können.
Doch die Gefahr, wie festgenagelt vor dem FlexScan EV2023W zu sitzen, droht sowieso erst gar nicht. Denn Eizo hat in den Monitor ein blickwinkelstabiles VA-Panel eingebaut, das aus 178 Grad (horizontal/vertikal) ein farbstabiles Bild liefern soll. Im Gegensatz zu einem TA-Panel ist man deshalb nicht dazu gezwungen, eine relativ fixe Position vor dem Monitor einzunehmen.
Die dritte positive Eigenschaft des FlexScan EV2023W ist sein sehr hoher Kontrast von 3.000:1, der für ein gestochen scharfes Bild sorgen dürfte. Die Reaktionszeit dagegen leidet etwas unter dem VA-Panel und liegt laut Eizo bei nur 25 Millisekunden. Ernsthafte Spieler werden also vermutlich die Finger von dem 20-Zöller lassen.
Die weiteren technischen Daten FlexScan EV2023W sind schnell ergänzt. Die Helligkeit erreicht maximal 250 cd/m² – was dem Wunsch nach einer guten Energieeffizienz geschuldet sein dürfte -, die Auflösung beträgt 1.600 x 900 Pixel im – logisch – 16:9-Format, und an Schnittstellen besitzt der FlexScan EV2023W einmal VGA und einmal DVI (HDCP-fähig). In Japan ist der Monitor zum Preis von rund 300 Euro schon lieferbar. Demnächst werden wir ihn auch hierzulande begrüßen dürfen.
18.06.2009























