Edge-Tech führt vorrausichtlich ab dem 31. Juli 2009 mit dem DiskGo auch einen USB-Stick mit der enormen Speicherkapazität von 128 GB in seinem Sortiment. „Auch“ - denn Kingston war einen Tag schneller mit einer Pressemitteilung, man habe mit dem Data Traveler 200 den weltersten 128-GB-USB-Stick in den Handel gebracht. Edge Tech kontert diesen Triumph nun damit, dass der DiskGo rund 150 Dollar günstiger ist. Statt 546 Dollar wie der Data Traveler 200, kostet der DiskGo 128 GB USB 2.0 Flash Drives nur 389,85 Dollar - in Euro: 391 zu 278 Euro.
Die neue Marke von 128 GB Speicherkapazität, mit der die bisherige Grenze von 64 GB also endgültig in die Vergangenheit der PC-Geschichte eingegangen ist, genügt eigentlich vollkommen, um die neuen Speichersticks zu promoten. So sehen es vermutlich auch die Hersteller, denn rein technisch gesehen gibt es sonst nicht mehr viel zu berichten. Anstelle eines Passwortschutzes, mit dem der Kingston Data Traveler 200 (128 GB) aufwartet, ist auf dem DiskGo eine Software aufgespielt, mit der sich Daten verschlüsseln lassen können. Der Stick transferiert die Daten ebenfalls nur über die USB-2.0-Schnittstelle, was dem Anwender bei größeren Daten/ganzen Verzeichnisse eine Menge an Geduld abverlangt. eSATA wäre angesichts der 128 GB sehr wünschenswert gewesen.
Und zum Schluss noch ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Konkurrenten: Der DiskGo hat die für USB-Sticks übliche Verschlusskappe, die potentiell verloren gehen kann, während beim Data Traveler 200 (128 GB) der USB-Anschluss ins Gehäuse eingefahren wird. Allerdings ist es auch kaum vorstellbar, dass bei 390/280 Euro Anschaffungspreis niemand ein besonders Auge auf sein edles Stück haben wird.
18.06.2009





















