DoubleSight DS-90UC Test

(Monitor)
DoubleSight DS-90UC


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Produktdaten:
  • Typ: TFT-Flachbildschirm
  • Bildschirmgröße: 9"
  • Kein LED-Backlight
  • Panelart: TN
  • Nicht HDCP-fähig
  • Max. Auflösung: 1024 … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

DoubleSight DS-90UC
9-Zoll-Display mit Webcam

ds-90uc_1000x750Nachdem es etwas ruhig geworden war um die zur Jahreswende 2008/09 wie Pilze aus dem Boden schießenden Beistellmonitore für Notebooks, kündigt nun soeben DoubleSight drei neue Modelle an. Das größte von ihnen ist das DS-90UC. Es präsentiert dem User einen 9 Zoll großen Monitor mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln, auf den diverse Kleinanwendungen wie zum Beispiel Messenger-Dienste und E-Mail-Programme oder die Werkzeugpalette von Photoshop beziehungsweise einem anderen Programm ausgelagert werden können. Auch kleine Videos von YouTube und Konsorten sind natürlich drin.

Außerdem bietet der DS-90UC noch zusätzlich eine 08/15-Webcam an, womit endgültig klar sein dürfte, dass über den Beistellmonitor das Notebook-Display vom Live-Chat freigehalten und für die wirklich wichtigen Dinge reserviert bleiben sollte. Verbunden wird der Monitor via DisplayLink, deren Vorteil es ist, über die USB-Schnittstelle die Daten an das Display zu schicken. Damit der DS-90UC exakt auf die gewünschte Höhe eingestellt werden kann, besitzt er auch noch einen höhenjustierbaren Ständer.

Kostenpunkt des platzschaffenden Zusatzmonitors: 159 Dollar. Ohne Webcam nennt sich der Monitor DS-90U und kostet 139 Euro, und die kleinere Version mit 7 Zoll und ebenfalls ohne Webcam sowie mit einer geringeren Auflösung von 800 x 480 Pixeln heißt DS-70U und ist für 119 Dollar zu haben.

Doch wie schon seine Vorgänger, so werden es auch die DoubleSight-Displays auf dem hiesigen Markt eher schwer haben. Weder die Mimo-Serie von Nanovision (Mimo 710, Mimo 730, Mimo 720S), noch der Buffalo FTD-W71USB und der D-Link SideStage oder der Samsung SyncMaster U70 haben sich so richtig in den Fokus der Aufmerksamkeit der User schieben können – von der Bereitschaft, knapp 100 Euro für sie zu bezahlen ganz zu schweigen. Und dies, obwohl die Idee gar nicht so schlecht ist.