Doro Phone Easy 505

  • 1,8"
  • Für Senio­ren geeig­net

Gut

2,2

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Unser Fazit

Gutes Gerät – nur nicht für SMS-​Freunde

Der Spezialist für Senioren-Handys, Doro, hat mit dem Phone Easy 505 ein neues Gerät der Einsteigerklasse vorgestellt. Dieses setzt wie zuvor schon das Doro Phone Easy 332gsm auf ein hell erleuchtetes Farbdisplay, das trotz seiner geringen Größe von nur 1,8 Zoll gut ablesbar ist. Wie in der Branche üblich werden die Zahlen besonders groß angezeigt. Ähnlich verhält es sich mit der ebenfalls beleuchteten Tastatur, bei der zumindest die Zahlen gut erkennbar sind. Anders sieht das bei den Buchstabenbeschriftungen zum SMS-Tippen aus: Die fallen doch arg klein aus. Wer nicht bereits mit SMS gearbeitet hat und die Buchstaben instinktiv den Tasten zuordnen kann, dürfte hier bei schwächer werdendem Augenlicht so seine Probleme haben.

Überhaupt ist das Phone Easy 505 sicherlich kein SMS-Handy – anders als das besagte Phone Easy 332gsm. Denn erste Nutzer und Tester beschweren sich darüber, dass Buchstabeneingaben jeweils gefühlte zwei Sekunden dauern sollen, eher der Cursor endlich weiterspringt. Für eine gelegentliche SMS reicht das sicherlich aus, passionierte Vieltipper, die einfach ein besser zu bedienendes Telefon suchen, dürften dagegen eher zum 332gsm greifen. Doch von dieser Schwäche abgesehen, dürfte das 505er viele Freunde gewinnen.

Das liegt nicht nur an der einfachen Bedienbarkeit, sondern auch am fairen Preis. Mit nur 65 Euro (Amazon) ist das Mobiltelefon für ein Seniorentelefon ein echter Preisknüller. Und dabei muss auf gängige Komfortmerkmale dieses Gerätetyps nicht verzichtet werden. So bietet auch das Doro Phone Easy 505 eine Notruftaste auf der Rückseite. Um einen Notruf auszulösen, drückt der Nutzer einfach die besagte Taste und hält diese für 3 Sekunden gedrückt. Alternativ kann sie auch schnell zweimal hintereinander gedrückt werden.

Das Telefon versendet dann zunächst eine Notruf-SMS-Textnachricht an alle Telefonnummern in der Notrufnummernliste. Anschliessend wählt es noch die erste Rufnummer in der Liste. Wird dieser Anruf nicht angenommen, wird die nächste Rufnummer gewählt. Die gesamte Notrufliste wird dreimal wiederholt, es sei denn, es wird zuvor der Anruf angenommen. Schade ist nur eins: Die Ausdauer fällt mir vier Stunden Sprechzeit für ein einfaches Telefon wie dieses wieder einmal eher mäßig aus. Erstaunlich, dass Senioren-Handys in dieser Hinsicht stets so mager bestückt sind. Das ist aber für nicht so ausgeprägte Plaudertaschen sicherlich noch verschmerzbar.

von Janko

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