Deutsche Post Handy-Porto Test

(Weiterer Handy-Service)
Deutsche Post Handy-Porto


0 Meinungen
Erste Meinung schreiben


Einschätzung unserer Autoren

Deutsche Post Handy-Porto
Deutsche Post: Mit dem Handy das Briefporto zahlen

Seit August 2008 ist es bei der Deutschen Post auch möglich, seine Postkarten und Briefe mit dem Handy zu frankieren. Laut dem Blog Mobile Zeitgeist funktioniert dies, indem der Kunde eine SMS mit dem Begriff „BRIEF“ oder „KARTE“ an die 22122 schickt. Er erhält daraufhin einen 12-stelligen Code zugesandt, den man dann ganz einfach auf Karte oder Brief schreibt – anstelle eine Briefmarke aufzukleben. Die Abrechnung der Dienstleistung erfolgt bequem über die Handy-Rechnung, ist aber leider nicht ganz günstig: Für einen Brief fallen demnach 95 Cent an, für eine Postkarte 85 Cent. Das entspricht jeweils exakt 40 Cent an zusätzlichen Kosten gegenüber dem Normalporto. Den Dienst unterstützen derzeit T-Mobile, Vodafone und E-Plus.

Eigentlich ist die Idee wunderbar und löst das altbekannte Problem: Man sitzt zu Hause, muss die Weihnachtspost auf den Weg bringen und stellt ausgerechnet dann fest, dass man keine Briefmarken mehr hat. Durch die hohen Zusatzkosten aber droht das ganze Projekt zu einem Rohrkrepierer zu verkommen. Das Handy-Porto lohnt sich so leider allenfalls für echte Notfälle. Nicht, dass es am Ende wieder einmal heißt, „der Service werde aufgrund mangelnden Interesses eingestellt“. Nein, ich bin sicher, das Interesse wäre da – aber externe Dienstleister für den Handy-Service hin oder her: Für einen echten Erfolg des Handy-Portos ist dieser Aufpreis eigentlich zu hoch.