Einschätzung unserer Autoren
Dell Streak 7 WLAN
Tegra-2-Tablet mit Honeycomb für 200 Euro
Mit dem neuen Media-Markt-Preis bewegt sich das Streak 7 plötzlich im Preisbereich der (qualitativ gehobeneren) Einsteigermodelle, bietet aber eine spürbar bessere Ausstattung. Nur ganz wenige Highlights in diesem Preissegment können bislang einen Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktrate (Nvidia Tegra 2) vorweisen – und die zeigen dann stets an anderer Stelle größere Ausstattungsschwächen. Das Streak 7 dagegen bietet ein solides Rundum-Paket inklusive kapazitivem 7-Zoll-Multitouch-Display, GPS, 512 Megabyte RAM-Speicher und 5-Megapixel-Kamera auf der Geräterückseite.
Auch gibt es mittlerweile für das Streak 7 ein Update auf Android 3.2, was einen der größten Nachteile des Gerätes behebt.. Denn bislang waren die Nutzer auf Android 2.2 Froyo beschränkt. Die Version ist aber nicht für den Einsatz auf Tablet-PCs vorgesehen und provoziert daher Probleme mit Apps, die speziell für Tablets und die Android-Version 3 programmiert wurden. Ferner ist das Energiemanagement von Android 2.2 den späteren Versionen (auch Android 2.3) deutlich unterlegen.
Den zweiten Nachteil allerdings muss jeder für sich selbst mit dem attraktiven Kaufpreis abwägen: Das Display reagiert zwar sehr schnell und besitzt mit 800 x 400 Pixeln für ein 7-Zoll-Modell eine noch ausreichende Auflösung, doch gilt das Bild als recht „nicht optimal“. Besitzer des Gerätes kritisieren häufig die nicht ganz gestochen scharfe Darstellung, gleichwohl findet sich das Problem auch bei sehr vielen Einsteiger-Tablets mit weniger guten Displays. Insofern sollte das in diesem Segment nicht zwingend als übergroßer Nachteil gelten.

