Über sein Youtube-Portal hat Dell den baldigen Verkaufsstart eines 23-Zöllers angekündigt, dessen besonderes Kennzeichen eine ultradünne Gehäuseform ist. Mit weiteren technischen Daten hält sich der Hersteller noch zurück, lediglich die groben Eckdaten des Gerätes sind bislang kommuniziert worden.
Die dünne Gehäuseform – das genaue Maß liegt ebenfalls noch im Dunkeln – verdankt der Bildschirm natürlich seiner Hintergrundbeleuchtung aus LEDs. Mitkonkurrenten, die gleichfalls auf ein möglichst schmales Erscheinungsbild ihrer Bildschirme als Kaufanreiz setzen, sind mittlerweile bei Gehäusetiefen von um die 1 Zentimeter angelangt. Das Netzteil des Gerätes wird in solchen Fällen in der Regel aus dem Gehäuse selbst ausgelagert und entweder im Standfuß versteckt oder als separates Bauteil mitgeliefert – für welche der beiden Lösung, von denen erstere natürlich die Elegantere wäre, sich Dell entschieden hat, bleibt abzuwarten.
Der 23-Zöller bietet ferner wie mittlerweile gewohnt eine Full-HD-Auflösung im Seitenformat von 16:9, also: 1.920 x 1.080 Pixel. Als Schaltzeit gibt Dell 2 Millisekunden an, was darauf schließen lässt, dass es sich um ein TN-Panel handelt: Die Bildschirmqualität dürfte damit für die meisten Anwendungen und normale Ansprüche an Farbwiedergabe und Kontrast ausreichen. Mit der für diese Flüssigkristalltechnologie typischen Blickwinkelschwäche wiederum lässt es sich gut leben, sofern man alleine und meistens in nahezu derselben Position vor dem Bildschirm sitzt. An Anschlüssen bietet der Dell VGA und DVI, ein DVI-zu-HDMI-Adapter soll dem Lieferumfang beiliegen. In Sachen Design schließlich wagt Dell keine Experimente und hält sich stattdessen an Bewährtes aus dem Consumer-Markt: Schlichtes Schwarz mit Klavierlack aufgehübscht – nicht spektakulär, aber auch nicht dürftig.
Unterm Strich lässt sich der 23-Zöller in die Riege der Allround-Monitore für den breiten Markt einordnen, die mit einer soliden Bildqualität die meisten der an sie gestellten Ansprüche locker erfüllen, aber nicht unbedingt Begeisterung auslösen. Er soll in Kürze lieferbar sein, und zu rechnen ist damit, dass der Monitor zumindest für den Anfang bei rund 200 Euro liegen wird.
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- Erschienen: 11.12.2011
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