Mit 9 PS Motorleistung, einer Räumbreite von 69 Zentimetern sowie einer Raumhöhe von 50 Zentimetern sind Besitzer größerer Haus- und Hofflächen selbst bei einem stärkeren Schneeansturm bestens gewappnet – sofern die Craftsman 1350/69 im Werkstattschuppen auf ihren Einsatz wartet. Die Schneefräse gehört mit ihren Leistungsdaten zu den zugkräftigeren Modellen auf dem Markt und eignet sich aufgrund ihrer Ausstattung zum Beispiel zum Räumen von (mittel-)großen Einfahrten, kleineren bis mittleren Parkplätzen – etwa im Gastgewerbe- und Hotelbereich – oder als Teil eines Hausverwaltung-Equipments.
Zu den weiteren Vorzügen der Craftsman 135/60 zählen ferner auch die starken Autoscheinwerfer, die besonders dann von Wichtigkeit sind, wenn frühmorgens oder spätabends der Schneeräumverpflichtung nachgekommen werden muss. Das Tempo beziehungsweise die Zugstärke der Maschine – es handelt sich um einen Briggs & Stratton 1350 Series Motor – lässt sich mit sechs Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen variabel einstellen. Allerdings ist die Zugkraft auch dringend vonnöten, denn die Schneefräse bringt satte 127 Kilogramm auf die Waage.
Der Auswurfkamin wiederum kann um 210 Grad verstellt werden und erlaubt damit eine größere Flexibilität als viele Vergleichsmodelle. Gestartet wird die Craftsman 1350/60 mit einem Elektrostarter, und der Hersteller garantiert auch unter schwierigeren Wetterumständen, etwa bei tiefen Temperaturen einen leichten Start – die Achillessehne gerade manch einer günstigeren Schneefräse, weswegen wir gerne speziell über diese Funktion Ergebnisse aus einem Praxistest vorliegen gehabt hätten wie auch über den den Umgang mit der Maschine an Steigungen.
Preislich liegt die Craftsman 1350/60 mit rund 1.500 bis 1.700 Euro deutlich über der 1.000-Euro-Marge, die für viele Hausbesitzer die Schmerzgrenze darstellen dürfte. Doch wer regelmäßig mit größeren Schneemassen zu kämpfen hat – etwa im Voralpenraum –, für den lohnt sich die Mehrinvestition sicherlich.
08.02.2010





















