Einschätzung unserer Autoren
Corsair Force Series GT120 SATA3
Griff nach mehr Performance
Wie viele andere Hersteller benutzt Corsair den neuen SandForce SF-2281-Controller, der für Spitzenleistungen entwickelt wurde. Öffnet man das rote Gehäuse, das extreme Performance siganilisieren soll, erkennt man schnell, dass hier ein etwas anderes Layout der Platine entwickelt wurde, als es beispielsweise bei OCZ oder Crucial üblich ist. Die Bestückung erfolgt beim vorliegenden Modell mit 128 GByte Micron NAND-Flash-Modulen der Modellserie 29F64G08CBAAB, die in 25 nm-Technick gefertigt wurden. Bei Workstation-Tests der Kollegen von hothardware.com konnten bei 8K- und 2K-Zugriffen im Lese-Schreibmodus Response-Zeiten von 0,33 und 0,23 Millisekunden gemessen werden, die lediglich von der OCZ Vertex 3 unterboten wurde. Mit SiSoft Sandra2001 konnten Lese-/Schreibraten von 455 MByte/s gemessen werden, die nicht ganz an die Konkurrenz heranreichen können. Der ATTO-Benchmark konnten die Herstellerangaben beim Lesen von 555 MByte/s und Schreiben von 515 MByte/s bestätigt werden – damit befindet sich die Force GT in bester Gesellschaft und kann noch keinen Sieg für sich behaupten. Erst beim sehr kritischen 4K-Test konnte sich die Corsair SSD mit etwas über 33 MByte/s von der Konkurrenz absetzen – beim Lesen sind alle SandForce-Controller-Platten mit 79 MByte/s gleichauf.
Unterm Strich konnte sich die Force GT 120 beim Vergleich mit den besten SSDs behaupten und ganz vorne mitspielen. Leider liegen die Anschaffungskosten für die dritte Generation der SSD-Festplatten mit run 2 Euro pro Gigabyte noch recht hoch.





