Coo­ler Mas­ter K380

  • (421 Meinungen)

  • Midi-​Tower

Gut

1,8

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4,2 Sterne

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Unser Fazit

Nah an der Mit­tel­klasse

Mit seinen Low-Budget-Modellen der K-Serie bietet der Hersteller die von teureren PC-Gehäusen gewohnte Verarbeitungsqualität. So auch beim K380-Tower mit Seitenfenster, der sich vorrangig an junge Gamer wendet, die ihre ersten Selbstbauversuche machen wollen und nicht mehr als rund 40 EUR bei amazon zur Verfügung haben.

Äußerlichkeiten und Ausstattung

Anders als bei den kleineren Brüdern der K-Serie zeigt sich der 380er betont aggressiv im Auftritt und soll jungen Gamern gefallen. Maßgeblich ist daran die Frontgestaltung beteiligt, die in der unteren Hälfte stark zerklüftet futurische Züge nachahmen soll. Hinter dem zentralen Mesh-Gitter mit dem Firmen-Logo verbirgt sich ein 120 Millimeter großer Lüfter, der die Front von innen rot beleuchtet. Darüber folgen zwei 3,5-Zoll-Einschübe für die werkzeuglose Nutzung der Festplatten. Weiter oben können drei optische Laufwerke von vorne eingeschoben werden, wo auch breite, rote Status-LED-Leiste leuchtet. Im Stirnbereich wiederholt sich das Designthema der unteren Hälfte mit dem I/O-Panel. Hier sind der Reset-Button, ein USB 3.0- und ein 2.0-Port mit dem Headset-Anschluss positioniert. Zentral darüber befindet sich der Power-Button in einer Erhöhung, die als Ablage dienen kann und einen Schacht besitzt, in dem man kleiner Geräte sicher unterbringen kann (es ist leider keine Dockingstation, wie man vermuten könnte). Optional lassen sich noch einige Lüfter in dem Midi-Tower unterbringen, wenn man den Platz auf der Rückseite, im Seitenfenster, und im Boden nutzt. Zwei Schläuche der Wasserkühlung lassen auf der Rückseite durch Gummilaschen stecken.

Platzangebot

Die Bohrungen auf dem Mainboard-Träger lassen die Montage eines ATX- oder Micro-ATX-Motherboards zu. Die Öffnung für den Backplate-Wechsel ist mittelgroße und könnte etwas großzügiger sein. Drei Durchlässe ohne Gummischutz dienen dem Kabelmanagement, das jedoch keine so starke Rolle spielt, weil der Festplattenkäfig ohnehin in Richtung Mainboard geöffnet ist. Hier lassen sich fünf 3,5-Zoll-Laufwerke werkzeuglos (wie auch die optischen Laufwerke) unterbringen. Die Grafikkarte darf 315 Millimeter lang sein, wenn dahinter keine Festplatte verbaut wurde und der Prozessorkühler darf eine Höhe von 155 Millimetern erreichen.

Kaufempfehlung

Der K380 von Cooler Master macht optisch einen guten Eindruck für die Gamer-Szene und kann auch in der Ausstattung noch einigermaßen mithalten. Für den geringen finanziellen Aufwand bekommt man viel geboten.

von Christian

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