Convar BytePac Kit Test

(Festplattengehäuse)
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BytePacKit
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Produktdaten:
  • Externe Schnittstellen: USB 2.0
  • Kompatible Bauformen: 3,5 Zoll
  • Laufwerksschächte: 3
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Test

Externe-Festplatte.de

Einzeltest Erschienen: 12/2014
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zu Convar BytePac Kit

Convar BytePac Kit USB 3.0

Grüne IT: Die BytePac Festplatten - Aufbewahrung von CONVAR schafft dies. Die Herstellung aus FSC - zertifiziertem ,...

Einschätzung unserer Autoren

Convar Deutschland BytePac Kit

Mehr Übersicht bei den Backup-Festplatten

Geniale Lösungen sind meist so simpel, dass man nicht so schnell erkennt, was man alles damit erreichen kann. Seit September 2011 vertreibt Convar das so genannte BytePac Kit als Festplattengehäuse, das komplett aus FSC-zertifizierter Pappe hergestellt wird. Der Hersteller überließ der Redaktion ein solches Kit für einen Praxistest. Schon beim Auspacken wird klar, dass man durch den praktischen 3er-Schuber nicht nur Platz spart, sondern eingelagerte Backup- und andere Archiv-Festplatten sehr übersichtlich im Schrank oder Regal lagern kann.

Für technisch Unbedarfte liegt jeder Box eine bebilderte Gebrauchsanweisung bei, die rückseitig mit einer Vielzahl an Etiketten zur Kennzeichnung und Beschriftung versehen ist. Die Aufkleber sind pro Box auch farblich unterschiedlich gestaltet, was bei der Archivierung auch als optische Unterstützung angesehen wird. Wer schon einmal eine externe Festplatte selbst zusammengebaut hat, kennt das Gefummel mit den kleinen Schrauben zur Fixierung der Platte und je nach Gehäusequalität hat man so seine Probleme beim Zusammenschieben der Komponenten – es kostet in jedem Fall Zeit. Ganz anders geht mit dem BytePac voran: Karton aus dem Schuber nehmen, Archivierungshülle abziehen, BytePac aufklappen, Festplatte einlegen, zwei Papplaschen zur Fixierung knicken, zuklappen und fertig. All das dauert keine 30 Sekunden. Beeindruckend ist die geniale Fixierung der Festplatte, die fest im Karton verankert ist. Benutzt man schnelldrehende Platten ist es ratsam, die rückwärtige „Belüftungsklappe“ zu öffnen und die Papplasche durch einmaliges Knicken zur Stütze einzurichten. So kann ein geräuschloser Wärmeaustausch stattfinden und die Platte vor Überhitzung geschützt werden. Auch wenn viel Anwender auf Aluminium als Wärmeleiter schwören, kann man mit der Pappversion in puncto Festplattentemperatur jederzeit gleichziehen – so wurden die getesteten 1 TByte großen Festplatten bei 7.200 nicht wärmer als 38 Grad Celsius.

Einfach und kompakt ist das Anschlusssystem des BytePacs gestaltet und kann von jedem Laien installiert werden. Die Stromversorgung und der SATA-Port sind zu einem Stecker zusammengefasst, was den schnellen Wechsel deutlich vereinfacht und beschleunigt. Der SATA-USB-Adapter, der in der Version 2.0 vorliegt, bildet das andere Ende und die Verbindung zum Computer. Da die Server in der Testumgebung über eSATA-Anschlüsse verfügen, konnte man auf den Adapter ganz verzichten und die externe Festplatte direkt mit einem SATA-Kabel verbinden und die deutlich höhere Transferleistung nutzen. Man kann allerdings auch einen USB 3.0-Adapter direkt beim Hersteller ordern und in den Genuss des schnelleren Datentransfers kommen. So kann man mit der Zeit gehen und muss keine neuen Gehäuse anschaffen. Positiv ist noch die relative Polsterung der Platten im Pappgehäuse aufgefallen. Kommt es zum Sturz, sind die Daten im nachgebenden Karton besser geschützt als im starren Metallgehäuse.

Die ökologische Perspektive ist offensichtlich und wurde bereits im anderen Artikel über das BytePac deutlich gemacht. Aber die einfache Handhabung und Zukunftssicherheit überzeugt jeden IT-Techniker. Man kann das Kit mit drei Einschüben für rund 40 Euro bei amazon bestellen und das eigene Datenarchiv ganz neu strukturieren. Natürlich kann man beim Hersteller auch alle Einzelteile separat bestellen und sich das Festplatten-Archivsystem nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Es folgt ein Produktvideo, das die gemachten Erfahrungen noch bekräftigt.

Autor: Christian
Convar BytePacKit

Convar BytePac Kit: Festplattengehäuse aus Pappe

Der eigentlich für seine Datenrettungssoftware bekannte Hersteller bietet ab sofort mit dem BytePac Kit ein Festplattengehäuse an, das komplett aus Pappkarton hergestellt wird. Diese radikale Umsetzung des Green-IT-Prinzips ist zu 100 Prozent ökologisch, da die Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, und hat zudem noch eine äußerst sympathische soziale Note: Das Gehäuse entsteht nämlich in Zusammenarbeit mit einer Stiftung, die behinderte Menschen fördert.

Doch zuerst zur „Technik“: Das aus recycelbarer Pappe hergestellte Festplattengehäuse ist für 3,5-Zoll-SATA-Festplatten gedacht, die in einem einfachen Karton untergebracht werden. Zum Anschluss an den PC dient ein sogenanntes Ein-Kabel-Systemsystem, das aus einer Spannungsversorgung sowie einem Schnittstellenkabel besteht, könnte also nicht simpler und damit unkomplizierter sein. Das „passive Lüftungssytem“ wiederum besteht aus schlichten Löchern an der Unterseite des Gehäuses, das wiederum mittels eines einfachen ausklappbaren Ständers etwas erhöht wird, damit die Luft auch zirkulieren kann.

Das Festplattengehäuse soll auch als Archivierungsmöglichkeit für externe Festplatten dienen und kann dazu beschriftet werden. Zu diesem Zweck liegen dem Lieferumfang gleich drei Festplattengehäuse bei (aber nur ein Anschluss-Kit, das jedoch, wie gesagt, ja nur aufgestöpselt werden muss). Produziert aus nachwachsenden Rohstoffen, verdient das Gehäuse natürlich zurecht die Bezeichnung „Öko“ und „Green IT“, und es wird in Pirmasens in Zusammenarbeit mit der Heinrich Kimmle Stiftung produziert, einer Stiftung, die, um die Formulierung des Herstellers zu zitieren, den Zweck verfolgt, behinderte Menschen zu fördern und in das Arbeitsleben und die Gesellschaft zu integrieren.

Das Konzept ist pfiffig, vernünftig, praktisch und zeugt darüber hinaus auch noch von der sozialen Verantwortung des Unternehmens – es gibt wohl kaum ein vergleichbares IT-Produkt, das dies alles von sich behaupten kann. Deswegen erhält das Festplattengehäuse auch einen klaren Kauftipp. Es ist über die Herstellerseite für 40 Euro zu beziehen.

Autor: Wolfgang