Der Autozulieferer Continental hatte bereits im Juni 2009 angekündigt, Handys mit dem Bordcomputer kommender Fahrzeuge vernetzen zu wollen. Nun ist man diesem Ziel offenbar einen großen Schritt nähergekommen. Wie das Online-Magazin AreaMobile schreibt, hat sich das Unternehmen für das Projekt AutolinQ mit der Deutschen Telekom verbündet. Beide Unternehmen planten, die in der Premiumklasse längst üblichen Infotainment-Angebote auch bei Klein- und Mittelklassewagen zur Serienausstattung zu machen. Auf der CeBIT 2010 in Hannover wollten die beiden Partner demnach anhand erster, voll funktionstüchtige Prototypen präsentieren, wie das Handy zur Fernbedienung des Autos werde.
Kernelement des Systems AutolinQ die direkte Anbindung des mit Android laufenden Smartphones an den Bordcomputer des Autos. Diese soll es ermöglichen, eine personalisierte und stabile Internetverbindung zu errichten und auf diese Weise ständig Zugriff auf situationsrelevante Informationen zu haben. Auch der direkte Zugriff auf den Android Market zum Installieren neuer Anwendungen auf das Handy soll so realisiert werden. Darüber hinaus soll AutolinQ es ermöglichen, Statusinformationen zum Fahrzeug selbst abzurufen und es sogar selbst zu bedienen. So ist geplant, den Standort des Autos aus der Ferne abrufen zu können oder das Schiebedach zu schließen. Auch die im Handy installierte Navigationssoftware soll mit dem Bordcomputer verbunden werden.
04.02.2010





















