Beim DVB-T-Receiver DVB 1770 hat CMX einen USB-Anschluss verbaut, über den man – genau wie beim Vorgänger DVB 1760 – zwar Fotos und Musik von einem externen Speicher abspielen, allerdings keine Sendungen aufnehmen kann.
Die PVR-Funktion (Personal Video Recorder) bleibt außen vor, dafür ist die Box ein echtes Schnäppchen: Bei amazon bekommt man das Modell zur Zeit für 22 Euro. Möglicherweise - wenn auch eher unwahrscheinlich - stellt CMX in Zukunft sogar ein Firmware-Update bereit, das den Receiver nachträglich zum digitalen Recorder macht. Leider lässt der Hersteller offen, welche Foto- und Musik-Dateien das Gerät im Einzelnen verarbeitet. Sicher ist: Die Box unterstützt den MPEG-2-Standard und damit den Empfang von Sendern in Standardauflösung (PAL, 720 x 567 Pixel), beherrscht die Bildformate 4:3 (Letterbox sowie Pan&Scan) und das 16:9 Widescreen-Format. Neben einem Antenneneingang und einem passenden Ausgang zum Durchschleifen des Signals steht eine Scart-Buchse für die Verbindung zum Fernseher bereit. HDMI, Komponente, Composite-Video oder Audio-Ausgänge sucht man vergeblich. In Sachen Bedienkomfort bietet das Gerät die üblichen Funktionen, nämlich ein mehrsprachiges OSD-Menü, bei dem man Thema und Transparenz verändern kann, 600 Speicherplätze für die via Antenne ausgestrahlten TV- und Radioprogramme, einen elektronischen Programmführer inklusive Multifunktions-Timer, Teletext sowie einfache Spiele. Acht Favoritenlisten - in dieser Preisklasse sind es für gewöhnlich drei oder vier - runden die Ausstattung ab. Im Betrieb soll die 14 Zentimeter breite und knapp vier Zentimeter hohe Plastik-Box, die natürlich mit einer Fernbedienung samt Batterien ausgeliefert wird, bis zu elf Watt Leistung aufnehmen.
Spektakulär ist er nicht, der DVB 1770 von CMX. Wer genau das sucht, nämlich ein einfaches und wirklich günstiges Zweitgerät für den Einsatz im Schlafzimmer, könnte an der kompakten Box trotzdem Gefallen finden. Erfahrungsberichte gibt es bis dato leider nicht.
01.03.2011

