Canon EOS 5D Mark III

Vergleichen Hinzugefügt

Unser Fazit
Rasend schnelle, ausdauernde und hochwertige Profi-DSLR, die besonders bei wenig Licht ihre Stärken ausspielt

Ausgewertet von: Stephy, 15.05.2017
  • kamera_typ
    Digitale Spiegel­re­flex­ka­mera
  • kamera_aufloesung
    22,3 MP
  • sensorformat
    Vollfor­mat
  • akkulaufzeit
    950 Aufnahmen
  • vid_aufloesung
    Full HD

Unsere Auswertung

  • 8,5
    von 10
    Gesamt
  • 9
    von 10
    Bildqua­li­tät
  • 8
    von 10
    Ausstat­tung
  • 9
    von 10
    Verar­bei­tung & Handling
  • 8
    von 10
    Video­funk­tion

Stärken

  • pro extrem hohe Bildschärfe, vor allem auch bei wenig Licht
  • pro sehr schneller und präziser Autofokus, flotte Serienbildgeschwindigkeit
  • pro hohe Akkuklaufzeit
  • pro hochwertige und robuste Verarbeitung

Schwächen

  • con keine 4K-Videoaufnahme
  • con ohne integrierten Blitz

Schärfe & Kontrast hervorragend

Von der Bildschärfe dieser Kamera zeigen sich vor allem die Nutzer beeindruckt. Zwar hat sich am Bildsensor, verglichen zur Vorgängerin, wenig getan, trotzdem liefert die EOS 5D Mark III knackscharfe und detailreiche Fotos, die erst ab ISO 6.400 ein leichtes Bildrauschen zeigen. Dennoch kannst Du Deine Bilder noch problemlos auf A3 ausdrucken.

Bildqualität bei wenig Licht hervorragend

Vor allem in dunkleren Umgebungen loben Nutzer und Testmagazine die Kamera als eine der Besten. Bis ISO 6.400 erhältst Du auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch nahezu rauschfreie Bilder, die sich gut für Ausdrucke in A3-Größe eignen.

Autofokus & Geschwindigkeit hervorragend

Der Autofokus arbeitet sehr schnell und extrem präzise. Mit dem richtigen Objektiv kannst Du Dich auch bei wenig Licht noch auf das Autofokussystem mit ganzen 61 Messfeldern verlassen. Auch die Serienbildgeschwindigkeit weiß mit 6 Bildern pro Sekunde zu gefallen und eignet sich so auch für Action-Fotografie.

Akkulaufzeit gut

Laut Standard der Camera & Imaging Products Association (CIPA) schafft die Kamera bis zu 950 Auslösungen bevor der Akku aufgebraucht ist. Damit zeigen sich die Nutzer sehr zufrieden und loben die Leistungsfähigkeit der EOS 5D Mark III.

Motivprogramme gut

Neben der Vollautomatik und den üblichen manuellen und halbmanuellen Modi, gibt es auch einen HDR-Modus, den Du in verschiedenen Stärken nutzen kannst und sich als praktisch erweist. Kleine Verwacklungen zwischen den Bildern werden gut ausgeglichen, wenn sich die Motive aber bewegen, können Geisterbilder entstehen.

Verarbeitung hervorragend

Das Gehäuse besteht aus Magnesium und hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck. Zusätzlich ist die Kamera sehr robust, gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet und liegt dank Gummierung und Daumenmulde bequem in der Hand.

Handhabung hervorragend

Im ersten Moment ist etwas Eingewöhnung nötig, danach erklärt sich die Bedienung aber von selbst und die Kamera lässt sich intuitiv bedienen. Einzelne Nutzer finden es schade, dass sie Custom-Tasten nicht komplett frei belegen, sondern nur zwischen bestimmten Funktionen wählen können.

Display / Sucher gut

Groß, hochauflösend, leider unbeweglich - dafür besitzt das Display aber einen großen Einblickwinkel und so kann die Schärfe auch von der Seite problemlos kontrolliert werden. Der optische Sucher zeigt ein großes, helles Bild und lässt sich auch von Brillenträgern gut einsehen.

Videoqualität gut

Zufrieden zeigen sich die Nutzer mit den Videoaufnahmen. Zwar kannst Du nur in Full-HD-Auflösung aufnehmen, die Qualität der Bilder weist aber eine sehr hohe Detailschärfe und keine Moiré-Effekte auf. Die Schärfenachführung gelingt je nach Objektiv sehr gut oder zumindest zufriedenstellend.

Tonqualität gut

Für eine Fotokamera ist die Tonqualität der EOS 5D Mark III sehr gut. Möchtest Du noch bessere Ergebnisse, kannst Du ein externes Mikrofon anschließen und die Tonkontrolle über den Kopfhörerausgang vornehmen.
Die Canon EOS 5D Mark III wurde zuletzt von am 15.05.2017 überarbeitet.
Alle Wertungen sind gewichtet und gerundet.

Lerne unsere Redaktion und unsere Arbeit bei testberichte kennen:

Die testberichte-Redaktion
  • 212.jpg
    Ist immer auf der Suche nach der optimalen Fototechnik für jedermann.
  • 1746.jpg
    Verfolgt die neuesten Trends im Foto- und Video-Bereich.
  • 1577.jpg
    Hat immer die besondere Beziehung zwischen Mensch und Technik im Blick.

Unsere Redakteure werten ganz nach Deinen Bedürfnissen aus. Erfahre, wie sie das machen:

So werten wir aus
Alle Redakteure

Unsere Quellen

Technische Daten

Canon
EOS 5D Mark III

Sensor
Auflösung 22,3 MP
Sensorformat
info
Vollformat
ISO-Empfindlichkeit
info
100 - 25.600
Gehäuse
Breite 152 mm
Tiefe 76 mm
Höhe 116 mm
Gewicht 950 g
Staub-/Spritzwasserschutz vorhanden
Ausstattung
Akkulaufzeit (CIPA)
info
950 Aufnahmen
Bildstabilisator fehlt
HDR-Modus
info
vorhanden
Panorama-Modus fehlt
Konnektivität
WLAN fehlt
NFC
info
fehlt
Bluetooth fehlt
GPS fehlt
Blitz
Integrierter Blitz fehlt
Blitzschuh
info
vorhanden
Fokus & Geschwindigkeit
Geschwindigkeit
Serienbildgeschwindigkeit 6 B/s
Kürzeste Verschlusszeit (mechanisch)
info
1/8000
Display & Sucher
Displaygröße 3,2"
Displayauflösung 1px
Touchscreen fehlt
Klappbares Display fehlt
Schwenkbares Display fehlt
Suchertyp
info
Optisch
Video & Ton
Maximale Videoauflösung Full HD
Bildrate (Full-HD) 30 B/s
Videoformate MOV
Mikrofon-Eingang vorhanden
Kopfhörer-Anschluss vorhanden
Speicherung
Unterstützte Speicherkarten
  • CompactFlash Card (CF)
  • SD Card
  • SDHC Card
  • SDXC-Card
Bildformate
info
  • JPEG
  • RAW

Weitere Informationen bei Canon

Das Produkt findest Du auch unter dem Namen Canon EOS 5D Mark 3

Testmagazine79

Durchschnittsnote aus 79 Tests

Ø 1,5
Sehr gut

Lob aus den Tests

  • pro klasse Bildqualität und Detailwiedergabe, auch bei wenig Licht
  • pro flotter Autofokus, der jede Menge Konfigurationsmöglichkeiten zulässt
  • pro sehr bequemes und intuitives Handling
  • pro hochwertige und robuste Verarbeitung, abgedichtet gegen Staub und Wasser

Kritik aus den Tests

  • con kein integrierter Blitz
  • con recht langsamer Live-View- und Videoautofokus
  • 2,09 €

    Auf Profi-Niveau

    Im Test: 2 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (86,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 2 von 2

    Bildqualität (60%): 86%;
    Geschwindigkeit (20%): 86%;
    Ausstattung (10%): 85%;
    Bedienung (10%): 85%.

  • 2,89 €

    Kameratuning

    Im Test: 12 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „Die Profikamera 5D Mark III hat im Vergleich zur Consumer-Variante 6D vor allem ein aufwendiger abgedichtetes Vollmetallgehäuse, einen größeren 100-Prozent-Sucher mit effektiv 0,71-facher Vergrößerung sowie einen üppiger bestückten Phasenautofokus mit 61 Feldern und 41 Kreuzsensoren. ... Sie verzichtet auf Motivprogramme und ein integriertes WLAN-Modul, das der Anwender nachrüsten kann. ...“

  • 2,49 €

    Kaufberatung EOS

    Im Test: 12 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (86,0%); 4 von 5 Sternen

    „Die 5D Mark III setzt sich in allen Bereichen deutlich von der 6D ab. Der Autofokus liegt auf Profi-Niveau.“Info: Dieses Produkt wurde von fotoMAGAZIN in Ausgabe 11/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,89 €

    Gehobener Standard

    Im Test: 5 Produkte
    Datum:
    61 von 100 Punkten
    Platz: 3 von 5

    „... DL-Direct- und DL-Cross-Diagramm unterscheiden sich weniger voneinander als bei der 6D; außerdem liegen die zugehörigen Kurven für kontraststarke ... und kontrastschwächere Motive ... meist nah beieinander, was für homogene Aufnahmen spricht. Doch auch die DL-Kurven der 5D Mark III verlaufen zu hoch, da auch sie die Kanten massiv betont.“

  • 2,89 €

    40 SLR- und Systemkameras

    Im Test: 40 Produkte
    Datum:
    61 von 100 Punkten

    „Die 5D Mark III überzeugt mit einer Top-Bildqualität bis ISO 1600, einer tadellosen Haptik und einem gelungenen Bedienkonzept.“Info: Dieses Produkt wurde von COLOR FOTO in Ausgabe 3/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,89 €

    Bessere Bilder mit RAW

    Im Test: 12 Produkte
    Datum:
    82,5 von 100 Punkten
    Platz: 5 von 12

    „Vor allem mit den zurückhaltend gesetzten ... Einstellungen bleiben selbst feinste Motivdetails in den Rohdaten erhalten – passend dazu liegt der Dead-Leaves-Wert ... über dem, den die 5D Mark III im JPEG-Test bei ISO 100 erreicht. Vorbildlich auch die schwachen Artefakte ... Anders verhält es sich allerdings beim Visual Noise, der in allen drei RAW-Varianten relativ stark ausgeprägt erscheint. ...“

  • Hubraum statt Spoiler

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    „super“ (90,8 von 100 Punkten) 5 von 5 Sternen
    Platz: 2 von 10

    „Konstant hohe absolute und prozentuale Auflösung. Die extrem starke Kantenanhebung steigert den Schärfeeindruck und erzeugt erst ab ISO 3.200 Artefakte. Die Bilder wirken knackig scharf und brillant dank Kontrastanhebung bei größeren Details. Ab ISO 3.200 werden die Artefakte und das Rauschen sichtbar. Fokussiert sehr schnell und leise. ...“

  • 2,89 €

    Canon-System

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    61 von 100 Punkten
    Platz: 1 von 3

    „Dass die in der Profiklasse angesiedelte EOS 5D Mark III im Vergleich zur Consumer-Variante EOS 6D die bessere Ausstattung und Haptik bietet, versteht sich angesichts des erheblichen Preisunterschieds von selbst. Dass sie auch bei der Bildqualität einen leichten Vorsprung gegenüber der kleineren Vollformatkamera herausarbeiten kann, ist überraschend. ...“

  • Nikon D750 im Duell

    Im Test: 3 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „Die EOS 5D Mark III ist Canons ‚kleiner Profi‘ mit Vollformatsensor. Er ist unter Fotografen ebenso beliebt wie unter Videografen und findet Zuspruch bei Profis und Amateuren.“

  • 2,89 €

    Volles Format

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    58 von 100 Punkten
    Platz: 7 von 10

    „Die EOS 5D Mark III bringt mit 22-Megapixel-Vollformatsensor eine minimal bessere Bildqualität als die EOS 6D und bietet die attraktivere Ausstattung mit größerem Sensor und üppiger bestücktem Autofokus.“

  • 2,09 €

    Canon vs. Nikon

    Im Test: 5 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (88,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 1 von 5

    „An der 5D Mark III gibt es kaum etwas auszusetzen. Der Autofokus ist leistungsfähiger als in der 6D, es fehlen aber deren WLAN- und GPS-Module. Testsiegerin zusammen mit der D810.“

  • 2,49 €

    Kaufberatung: Die 10 besten Canon-Kameras und -Objektive im Überblick

    Im Test: 20 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (91%); 4,5 von 5 Sternen
    Platz: 4 von 10

    „... Die 5D in ihrer dritten Auflage punktet durch ein kompaktes Gehäuse, lässt aber kaum Profi-Funktionen vermissen. Da ist zum Beispiel der 22,3 Megapixel aufzeichnende Vollformat-Sensor für hervorragende Bildqualität und der hohe ISO-Bereich von bis zu 25.600 ISO. Mit einer Serienbildgeschwindigkeit von ‚nur‘ sechs Bildern pro Sekunde ist sie ... kein großer Sportler ...“

  • Magische Momente

    Im Test: 2 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... mit EOS Movie hat Canon den professionellen Videodreh neu definiert. EOS Movie vereint die Flexibilität einer DSLR mit der Möglichkeit zur Aufnahme von Full-HD-Videos mit unterschiedlichen Bildraten. Insbesondere die EOS 5D Mark III mit ihren Möglichkeiten sticht dabei hervor. ...“

  • Survival of the toughest

    Im Test: 7 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Canon und Nikon halten sich ... eher bedeckt. Zu ihnen greifen Fotografen, die auf den 35-mm-Vollformatsensor Wert legen. Bei der EOS 5D Mark III geht er mit einer zeitgemäßen Auflösung von ca. 22 Megapixeln einher und erlaubt so Empfindlichkeiten bis ISO 102.400 (per Freigabe). ...“

  • 2,29 €

    Wer hat Angst vor RAW?

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Qualitativ hält ... die Magic-Lantern-RAW-Funktion in Verbindung mit der verlässlichen Hardware der Canon EOS 5D Mark III was sie versprechen. Der Aufwand, mit der Canon 5D auf RAW aufzuzeichnen ist jedoch immens. ... Auf der positiven Seite ist zu verbuchen, dass auch die Canon 5D Mark III mit knapp 2.800 Euro für den Kamerabody immer noch ein preiswertes Gerät für die RAW-Aufnahme ist. ...“

  • 2,69 €

    Die perfekte Digitalkamera

    Im Test: 9 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,06)

    „Praktisch: Zwei Speicherkarten-Slots erlauben etwa die getrennte Speicherung von JPGs und RAWs.“

  • 2,89 €

    Canon Spezial

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    58 von 100 Punkten
    Platz: 2 von 3

    „... Bei der Bildqualität konnte Canon ... noch etwas zulegen. Allerdings ist die 5D Mark III bei ISO 100 und 400 etwas hart abgestimmt. Vor allem ab ISO 800 hat sie noch viel Dynamik zu bieten. Canon wagt sich sogar in extrem hohe Empfindlichkeitsbereiche ... vor. Damit kann man dann tatsächlich im dunklen Keller schwarze Katzen fotografieren, allerdings sollte man keine Wunderdinge davon erwarten. ...“Info: Dieses Produkt wurde von COLOR FOTO in Ausgabe 11/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

Käufermeinungen79

Durchschnittswertung der Käufer
4,7 von 5
79 Bewertungen
5 Sterne
67
4 Sterne
6
3 Sterne
3
2 Sterne
1
1 Stern
2
Lob der Käufer
  • pro überragende Bildqualität, vor allem auch bei wenig Licht
  • pro sehr gute Videoqualität
  • pro rasend schneller und präziser Autofokus
  • pro top Verarbeitung
Kritik der Käufer
  • con keine Bildstabilisierung
  • con ohne integrierten Blitz
  • Verfasst von: laptopsbattery
    Datum:

    Die Batterie ist stärker als EOS 5D mark II

    Die Batterie ist stärker als EOS 5D mark II . ...

  • Verfasst von: latte77
    Datum:

    Gelungener Wurf!

    ok, das Teil kostet knapp doppelt so viel, wie die "alte" Mark II, aber als Synthese zwischen 1er und 5er Merkmalen wirkt der Preis fast schon kommod. Erst recht in Punkto Leistungsfähigkeit und Handling. Die Bildqualität - naja, da kann ich nicht wirklich einen Unterschied zur alten Zweier feststellen, beide excellent, aber die Lichtempfindlichkeit und Rauscharmut der Dreier sind schon im Vergleich dazu phänomenal. Schnell genug ist sie auch, die Optik ist prima und die Features aus der 7er Serie passen hervorragend ins Konzept, wie die insgesasamt überarbeiteten Bedienungselemente. Entgegen vieler Darstellungen kann man den Zoom jedoch nach wie vor "scrollen", nicht nur in zwei Stufen hochfahren. Einfach Taste Zoom drücken und mit dem vorderen Bedienrad verkleinern oder vergrößern.

  • Canon EOS 5D MARK III + EF 24-105 L IS USM Spiegelreflexkamera schwarz
  • Zeiss Otus 1,4/55 ZF.2 Nikon FX
  • Canon DIGICAM EOS 5D MARK III (Körper nur)
  • Zeiss Otus 1,4/55 ZE
  • 55/1.4 Otus Apo Distagon Canon EF
  • Canon EOS 5D Mark III Kit 24-105 mm
  • "Canon EOS 5D Mark III SLR-Digitalkamera (22 Megapixel, CMOS-Sensor, 8,1 cm (3,

Hinweis: Der Preis kann seit Aktualisierung des Angebots gestiegen sein

Ältere Produkt-Einschätzung

EOS 5D Mark III

Tolles Duo

Drittanbieter werden häufig belächelt. Legt man sich Equipment zu, muss meist alles vom Kamerahersteller selbst stammen. Dabei sind die Marken-Objektive häufig sehr teuer und nicht unbedingt besser wie zahlreiche Tests zeigen. Das Standardzoom 24-105mm F4 DG OS HSM von Sigma Foto erzielt gute bis sehr gute Werte.

Standardzoom mit hervorragenden Ergebnissen
Das 24-105mm F4 DG OS HSM von Sigma schneidet in Tests meist besser ab als das Canon EF 24-105mm f/4L IS USM und ist zudem weniger kostspielig. Das Standardzoom-Objektiv ist für die Vollformat-Fotografie entwickelt worden und kommt mit der Canon 5 D Mark III als ein gutes Gespann in den Fotografenhaushalt. Der Brennweitenbereich ermöglicht Architektur- und Landschaftsaufnahmen sowie Reportagen genauso wie Porträts. Gerade auf Reisen oder wenn man schnell sein muss und keine Zeit hat zum Wechseln der Optiken stellt es damit eine gute Alternative dar. Es brilliert mit einigen Features. Während viele Zoomobjektive in der Lichtstärke im Telebereich abnehmen, kann diese Optik mit einer durchgehenden Lichtstärke von F4,0 beeindrucken. Das technische Meisterwerk wird aus 19 Linsen, die in 14 Gruppen stehen, zusammengesetzt. Beeindruckend ist zudem der Aufbau der Blende aus neun Lamellen. Damit ist ein harmonisches Bokeh mehr als garantiert. Da ein Optischer Bildstabilisator (OS) integriert ist, gewinnt man drei bis vier Blenden, was gerade im Telebereich hervorragend zum Tragen kommt. Der Ultraschallmotor (HSM) hingegen ermöglicht eine schnelle und vor allem nahezu lautlose Fokussierung, was wiederum für den Videodreh unerlässlich ist.

Beste Bildqualität und -kontrolle
Videodreh ist ohnehin ein gutes Stichwort, denn dafür ist die 5 D Mark III hervorragend geeignet. Sie filmt in Full-HD, allerdings mit nur 30 Bildern in der Sekunde. 60 Bilder in der Sekunde erreicht sie mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Dabei ist das Bild einfach umwerfend und die Farben brillant. Die Movielänge beträgt rund 30 Minuten. Jpegs und RAWs erreichen eine maximale Größe von 5.760 x 3.840 Pixeln. Das Bild kann auf einem 3,2 Zoll großen Display mit einer hohen Auflösung von 1.040.000 Bildpunkten kontrolliert werden. Besonderes Highlight ist hier die elektronische 3D-Wasserwaage. Aber auch die sieben Helligkeitsstufen des TFT-Displays sind nicht zu verachten, da man so bei verschiedenem Licht dennoch optimale Kontrolle hat.

Fazit

Nicht immer muss es ein teures Canon-Objektiv sein. Mitunter kann auch ein Sigma die Oberhand gewinnen. Unbestritten ist und bleibt, dass die 5D Mark III eine erstklassige Vollformat-Kamera ist, die jeden Profi-Fotografen Freudentränen in die Augen treibt. Allerdings kursieren seit einiger Zeit Gerüchte, dass noch in diesem Jahr eine Canon 5D Mark IV auf den Markt kommen soll.

EOS 5D Mark III

Set für die Erstausstattung

In Japan gibt es diesen Kit schon, bei uns ist es wohl noch eine Frage der Zeit, wann die Canon 5 D Mark III mit dem Objektiv EF 24-70mm f/4L IS USM herauskommt. Der Vorteil des Kits ist eine Kostenersparnis bis zu 500 EUR.

Gut gespart und bestens ausgerüstet
Einzeln muss man für den Body um die 3.220 EUR und für das Standardobjektiv 1.230 EUR berappen. Aus anderen Zusammenstellungen weiß man, dass man eine Ersparnis von etwa zehn Prozent erwarten kann. Mit dem Kit kann man in allen Standard-Situationen agieren. Diese Erstausstattung eignet sich sowohl für die Reportage, Architektur- und Landschaftsfotografie als auch Portraitfotografie. Es deckt also bereits die meisten Motive ab. Wer hingegen Motive, die weiter weg sind, näher heran holen möchte, muss auf ein Teleobjektiv zurückgreifen. Gerade bei der Tierfotografie wäre dies dann zu empfehlen. Zudem hat der Standardzoom einen Makro-Modus mit einer 0,7fachen Vergrößerung. Die Arbeit wird durch einen Bildstabilisator unterstützt. Der Ultraschallmotor des Objektivs arbeitet zudem präzise, stellt sehr schnell scharf und ist nahezu geräuschlos.

Ausstattung
Wie von dem Body bereits bekannt, ist ein CMOS-Sensor mit einer Größe von 36 x 24 Millimetern und einer Auflösung von 22,3 Megapixeln integriert. Das verspricht eine außerordentlich hohe Bildqualität, da man im Kleinbild-Vollformat agiert. Reihenaufnahmen mit bis zu sechs Bildern in der Sekunde werden durch den Digic 5+ Prozessor ermöglicht. Der Autofokus ist extrem schnell und misst mit 61 Punkten im Automatikmodus. Dank der hohen Empfindlichkeit von ISO von 25.600, die noch auf 102.400 erweiterbar ist, kann man auch in dunklen Räumen ohne Blitz arbeiten und dennoch qualitativ hochwertige Fotos schießen. Videos dreht man in Full-HD, Fotos können mit dem HDR-Modus erstellt werden. Auf dem 3,2 Zoll großen Display kann man seine Bilder betrachten und sogar leicht bearbeiten.

Fazit

Legt man sich das Set als Erstausstattung zu, ist man auf der sichereren Seite. Die meisten Aufgaben sind abgedeckt. Ein Arbeiten ist nicht nur im Weitwinkel-, Standard- und leichtem Telebereich möglich, sondern auch der Makrobereich ist sogar mit 0,7facher Vergrößerung inbegriffen.

EOS 5D Mark III

Optimierte Leistungen

Der Vorgänger Mark II ist schon legendär und durch die vielen Anregungen der Fotografen wurde diese DSLR vom Hersteller weiterentwickelt. So gibt Canon für sein neues Spitzenprodukt eine Leistungssteigerung in allen Bereichen an. So soll der neue Vollformatsensor für eine ausgewogene Balance zwischen hoher Auflösung und schnellen Serienfotos sorgen. Aber auch die Videofreunde kommen nicht zu kurz und bekommen viel Spielraum für ihre Kreativität geboten.

Die Resonanz der Foto-Community hat den Hersteller veranlasst, die Qualitäten der Mark II noch einmal zu überarbeiten, damit ein höchstes Niveau in allen Anwendungsbereichen geschaffen wird. Der CMOS-Sensor mit einer Größe von 36 x 24 Millimetern ermöglicht eine effektive Auflösung von 22,3 Megapixeln. Integrierter Tiefpassfilter, sowie eine Sensorreinigung und ein Farbfilter sorgen für natürliche Abbildungen. Mitverantwortlich für die Bildgestaltung und die hohe Geschwindigkeit bei Serienaufnahmen (sechs Bilder pro Sekunde) ist der Digic 5+ Prozessor. Ohne die Beteiligung des schnellen Autofokus wären diese schnellen Aufnahmen nicht möglich. Im Automatikmodus werden 61 Punkte gemessen – manuell stehen dem Fotografen viele Messmethoden zur Verfügung, die sowohl im Hoch- als auch im Querformat separat eingestellt werden können. Die Abstimmung des Autofokus auf das jeweilige Objektiv und seine Brennweiten lässt bis auf 40 Einstellungen über 20 +/- Stufen abspeichern.

Der elektronisch gesteuerte Schlitzverschluss bietet je nach Aufnahmemodus einen Bereich von 30 bis 1/8.000 Sekunden als Verschlusszeit an. Für die Motivkontrolle steht ein Sucher zur Verfügung, der horizontal und vertikal 100 Prozent des Gesichtsfeldes abdeckt. Der Dioptrienausgleich ist bis minus 3 und plus 1 Dioptrien möglich.. Eine Vielzahl an Informationen über AF-Daten, ISO-Werte, Belichtung und vieles mehr können so direkt abgelesen werden, sowie eine Schärfentiefenprüfung via Abblendtaste kann unmittelbar durchgeführt werden. Andererseits kann man auch das 3,2 Zoll große und entspiegelte LCD-Display nutzen. Mehr als eine Million Bildpunkte lassen sich in sieben Helligkeitsstufen kristallklar darstellen. Im Live View-Modus werden 30 Bilder pro Sekunde dargestellt, die eine ruckelfreie Wiedergabe ermöglichen.

Eine Fortsetzung der Produktbeschreibung erfolgt in Kürze und es ist zu hoffen, dass bis dahin schon erste Praxistests zur Verfügung stehen.