Einschätzung unserer Autoren
Canon DC420
Hohe Auflösung und noch mehr Zoom
Der Camcorder Canon DC420 für DVD und Speicherkarten ähnelt sehr stark seinem Schwestermodell DC410, besitzt jedoch eine höhere Auflösung als dieser. Mit seinem CCD-Sensor (1/6 Zoll) werden Videos schon in effektive 710.000 Pixel und Fotos in 800.000 Punkte aufgelöst. Da beide Camcorder über einen CCD-Sensor derselben Größe verfügen, muss davon ausgegangen werden, dass zwar die Auflösung des DC420 höher ist als die des DC410, das Gerät jedoch ein wenig lichtschwächer sein dürfte. Die optische Zoomleistung ist bei beiden Camcordern gleich, doch auch hier schlägt sich die höhere Auflösung des DC420 nieder: Der sogenannte ''Advanced Zoom'' kann im DC420 schon um das 45fache zoomen, da er nicht wie der herkömmliche digitale Zoom neue Pixel berechnet, sondern die höher aufgelösten Bilder noch vergrößern kann.Klappbarer Monitor und Sucher
Beider Camcorder, der Canon DC420 und der DC410, verfügen über einen klappbaren Monitor, der 2,7 Zoll (Bildschirmdiagonale) misst und in 112.00 Pixel auflöst. Das ist eine eher unterdurchschnittliche Auflösung, die deutlich unter dem Niveau aktueller Digitalkameras liegt. Dafür lässt sich das Display in seiner Helligkeit verstellen. Außerdem hat Canon bei beiden Cams für sehr gute elektronische Sucher gesorgt. Sie sind gut aufgelöst und lassen sich stets benutzen, auch bei Dunkelheit.
Canon DC420
Macht Serienbilder und Belichtungsreihen
Sowohl der Canon DC420 als auch der DC410 können neben Videos auch Fotos aufnehmen. Jedoch nur der DC420 ist in der Lage, Serienbilder zu schießen oder automatische Belichtungsreihen aufzunehmen. Mit den Belichtungsreihen lassen sich sehr einfach optimale Fotos herstellen, da die Reihe aus automatisch verschieden belichteten Bildern besteht, aus denen nur noch das beste Ergebnis herausgesucht werden muss. Zudem verfügt der DC420 zwar über einen USB 2.0 Hi-Speed-Anschluss – den der 410 nicht hat –, auf einen Anschluss für ein externes Mikrofon muss der Besitzer des Canon DC420 jedoch verzichten. Beide Camcorder sollen für schnelle Aufnahmebereitschaft sorgen können. Mit dem ''Quickstart'' können die Kameras in etwa einer Sekunde beginnen aufzunehmen – wenn sie zuvor im Standby-Modus waren. Ebenfalls neu ist das 30,5-Millimeter-Filtergewinde. An ihm können zusätzliche Objektivfilter, Weitwinkel- und Telekonverter angebracht werden. Wer vor allem auf Videos mit guten Tonaufnahmen Wert legt, der sollte eher zum Canon DC410 greifen. Wem es wichtiger ist, weiter zu zoomen oder mit dem USB-Anschluss Bilder direkt ausdrucken zu können, der sollte sich den Canon DC420 zulegen. Dieser ist 20 Euro teurer als das Schwestermodell und soll für etwa 350 Euro angeboten werden.