Bei vielen Herstellern scheint die Ära des Induktionskochens angebrochen zu sein: Aktuelle Modelle setzen fast ausschließlich auf die vergleichsweise neue Technologie, während normale Glaskeramik-Herde mit Elektrokochzonen fast schon ein wenig stiefmütterlich behandelt werden. Das gilt in Grenzen auch für den Hersteller Bosch: Im aktuellen Portfolio-Katalog 2010/2011 finden sich in der Premium-Produktlinie fünf Induktionsherde und nur eine Kochstelle mit Elektrokochzonen.
Immerhin: Die besagte Herd-Kochfeld-Kombination HND533M50E kann sich sehen lassen. Sie zeigt, dass auch mit einem traditionellen Glaskeramik-Elektroherd ohne Induktionstechnologie hervorragende Verbrauchsdaten erzielt werden können. Denn das Gerät erfüllt problemlos die Vorgaben für die Energieeffizienzklasse A und unterschreitet diese sogar noch um satte 30 Prozent (0,69 kWh im Vergleich zum Grenzwert von 0,99 kWh). Damit ist die Kombination so effektiv wie die besten Induktionsherde von Bosch.
Die Herd-Kochfeld-Kombination besteht hierbei aus dem Einbauherd HEA33B355 in schicker Edelstahloptik und dem Kochfeld NKN651P14D. Der Herd arbeitet mit dem Bosch-eigenen Beheizungssystem „Multifunktion 3D Plus“ und beherrscht acht Heizarten, darunter Ober-/Unterhitze, separate Unterhitze, 3D Heißluft Plus und Umluft-Infra-Grill, ergänzt um einen variablen Großflächengrill, einen ebenfalls variablen Kleinflächengrill, eine Auftaustufe und eine spezielle Pizzastufe – damit des Deutschen Lieblings-Fastfood auch stets gelingt.
Das Kochfeld wiederum bietet vier sogenannte „HighSpeed“-Kochzonen, von denen eine per separater Sensortaste auf eine Bräterzone erweitert werden kann, und 17 Leistungsstufen. Der Hauptsensor besitzt eine Pause-/Stoppfunktion, eine zweistufige Restwärmeanzeige je Kochzone informiert über das Gefahrenpotenzial nach Abschluss der Speisenzubereitung. Das Ganze kostet zusammen zwischen 750 und 900 Euro, je nach Händler. Wer auf klassische Elektro-Glaskeramik setzen möchte – zum Beispiel, weil er nicht erst teures Induktionskochgeschirr anschaffen möchte – kann hier sicherlich beruhigt zugreifen.
20.06.2011
























