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Bosch EcoLogixx 7 Wärmepumpentrockner Test

(Kondenstrockner)
EcoLogixx 7 Wäschetrockner

Produktdaten:
  • Typ: Kondenstrockner, …
  • Füllmenge: 7 kg
  • Energieeffizienz: A
  • Ausstattung: …
  • Bauart: Standgerät
  • Füllmenge (Trocknen): … mehr Infos

Einschätzung unserer Autoren

Bosch EcoLogixx 7 Wäschetrockner

A minus 40 Prozent

Bosch hat sich für den ersten IFA-Auftritt ''Energieeffizienz'' auf die Fahne geschrieben und bringt den Wärmepumpentrockner EcoLogixx 7 auf den Markt. Dieser soll 40 Prozent weniger Energie verbrauchen, als es herkömmliche Geräte bei Energieeffizienzklasse A tun. Laut Bosch ist der EcoLogixx 7 somit der energieeffizienteste seiner Art. Möglich macht Bosch das durch das neuartige ActiveAir-System, das dafür sorgt, dass das Gerät die Wäsche ohne permanentes Nachheizen trocknet.

Doch nicht nur die Umwelt und das Portemonnaie sollen durch den EcoLogixx 7 geschont werden, auch die Wäsche wird durch das Drying-System sanft behandelt: Die große Edelstahltrommel sorgt mit ihrer besonderen Struktur für knitterarme Trockenergebnisse und weiche Wäsche. Auch kann sich die Maschine auf ''Sonderfälle'' wie Hightech-Stoffe oder empfindliche Wolle einstellen.


zu Bosch EcoLogixx 7 Wäschetrockner

Bosch WTW86560

Energieeffizienzklasse A, Kondenstrockner, Serie: Bosch EcoLogixx 7, Ladeluke: Frontlader , elektronischen Steuerung, ,...


zu Bosch EcoLogixx 7 Wärmepumpentrockner

Bosch WTE843H3 Wäschetrockner / 7 kg

Energieeffizienzklasse B, Verkaufseinheit: je 1x im Warenkorb = 1 STK, LC- Display, Spezialprogramme: Wolle finish, ,...


Bosch WTW86564 EcoLogixx 7S Wäschetrockner mit Wärmepumpe, A++, 7 kg, we

Energieeffizienzklasse: A++ #Energieverbrauch ca.: 212 kWh / Jahr#Fassungsvermögen: max. 7 kg#Kondensationseffizienz: ,...


Bosch Trockner WTW84162, A++, 7 kg, weiß, Gr

Top-Feature: Sensorgesteuerte autoDry-Technologie verhindert Einlaufen der Wäsche beim Trocknen Sensitive Drying System ,...


Bosch Wäschetrockner WTA7428

Ablufttrockner AutoDry: feuchtegesteuerte Trocknungsprogramme


Bosch WTW84162 EcoMaxx 7 Wäschetrockner mit Wärmepumpe, A++, 7 kg, we

Energieeffizienzklasse: A++ #Energieverbrauch ca.: 212 kWh / Jahr#Fassungsvermögen: max. 7 kg#Kondensationseffizienz: ,...


Meinungen (150)

Problem vorerst gelöst HeikoK schreibt am :

  (Mangelhaft)

Vorteile: gute Abmaße, einfach zu bedienen, gute Energieeffizienz
Nachteile: häufig defekt

Hallo zusammen,

ich bin auch jemand, der sich maßlos über diese Maschine ärgert. Ich habe sie in 1/2011 für stolze 912,00 Euro erworben. Grundlage dafür waren ein Test der Stiftung Warentest und etliche positive Rezensionen. Positiv wohl deshalb, weil der Nutzergemeinde die nötigen zeitlichen Erfahrungen noch fehlten. Die Maschine war wohl damals noch zu neu.
Das beschriebene Problem trat erstmals zu Ende der Gewährleistung auf, dann wieder in 8/2014. Beide Male wurde nach einigen Diskussionen die Reparatur kostenlos von Bosch ausgeführt. Beim letzten Mal hat der Techniker angeblich etwas geändert, dass der Fehler nicht mehr auftreten sollte. Das hat wohl nicht so ganz funktioniert, denn seit einigen Tagen haben wir wieder das gleiche Problem. Bei jedem Trockengang musste man bis zu 4x in den Keller laufen, um die Maschine durch „Rütteln“ wieder zum Weiterarbeiten zu bewegen. Mich wieder mit der Bosch-Technik auseinanderzusetzen, habe ich auch wegen der im Forum diskutierten Kosten gescheut.

Ich habe deshalb zunächst einen Hinweis aus dem Forum aufgegriffen, nämlich die Maschine zu reinigen. Die Maschine zu zerlegen, habe ich mich aufgrund meiner beschränkten handwerklichen Kenntnisse noch nicht getraut.

Kurzum, ich habe folgendes gemacht:

Zuerst habe ich probiert mit 2 Corega-Tabs, aufgelöst in 500ml Wasser und dem Programm „Warm“ 20 Minuten eine Reinigung herbeizuführen. Ich habe also die Lösung in den Auffangbehälter gefüllt und das Programm gestartet. Während dieses Prozesses trat der Fehler allerdings schon wieder auf. Also wieder gerüttelt etc. Dabei kam allerdings schon einiges an Schmutz aus dem „Pumpensumpf“ (?) hoch. Den Vorgang habe ich dann genauso wiederholt, wieder mit den Fehlermeldungen. An dieser Stelle war ich dann schon etwas verzweifelt.

Wieder im Forum lesen, und versuchen, zu verstehen was in der Maschine eigentlich vorgeht.

Nächster Versuch:

Ich hatte kein Corega-Tabs mehr. Deshalb habe ich nunmehr in 500 ml Wasser einen Esslöffel „Standil OXI-FIX“ gelöst (Hatten wir noch zuhause, dient wohl zum Wäschebleichen, scheint aggressiv zu sein. Andere reden von Clorix, was ich aber nicht kenne). Diese Lösung habe ich dann überwiegend durch die runde Öffnung unterhalb der Kondenswasserschublade direkt in den „Pumpensumpf“ geschüttet und wieder das gleiche Programm gestartet. Wieder kam jede Menge Schmutz hoch.

Das habe ich insgesamt gefühlte 5 Mal gemacht. Irgendwann kamen keine Fehlermeldungen mehr. Die Maschine scheint jetzt wieder ordnungsgemäß zu funktionieren. Danach habe ich den gleichen Vorgang noch mal mit klarem Wasser gemacht, um das Bleichmittel aus der Maschine zu bekommen.

Ich werde den Reinigungsvorgang jetzt 1x im Monat, hoffentlich nur jeweils 1x wiederholen, damit es zukünftig zu keiner Verschmutzung mehr kommt.

Fazit 1: Etwas Geduld haben, den Vorgang mehrfach wiederholen, bis es klappt. Immerhin habe ich den Bosch Techniker und die damit verbundenen Reparaturkosten gespart.

Fazit 2: Nie wieder eine nicht ausgereifte Technik kaufen. Vielleicht ist es besser, ein Gerät zu kaufen, was länger auf dem Markt ist. Hier sind die Rezensionen verlässlicher. Vielleicht tolerieren, dass der Energieverbrauch etwas höher ist.

Da ich in den letzten Jahren schon wiederholt Probleme mit Bosch-Geräten (nicht nur Haushalt, sondern auch Garten) hatte, werde ich zukünftig nach Alternativen suchen.
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Bauartbedingt miserables, defektanfälliges Gerät mit laufendem Reparaturbedarf Charleston schreibt am :

  (Mangelhaft)

Nachteile: häufig defekt, Konstruktionsfehler, Fehlkauf

Nach Auftritt des üblichen Fehlers "Kondenswasserbehälter voll" (WTW86562, Gerät der 2. Generation mit Fertigungsdatum ab 2011, Kaufdatum: Nov. 2012/Preis 763 EUR, Juli 2015 defekt = ca. 2,5 Jahre, 2-Personen-Haushalt) versuchte der Bosch Kundendienst (Call Center Tel. 089-69339339) zunächst die übliche Variante: Zahlung von 79 EUR nur für die Fehlerdiagnose plus Reparaturkosten. Das lehnte ich ab und schrieb einen Brief an die BSH Geschäftsleitung in München. Daraufhin wurde ich vom Kundendienst Hannover angerufen, die Diagnose des Fehlers ging nun auf Kulanz, Besuch eines Monteurs eine Woche später. Erkenntnisse daraus nach Ausbau der Pumpe und des Sensors: Annähernd klares Wasser im Auffangbehälter im Gerät, kaum Flusen, geringe Waschmittelablagerungen im Behälterinneren. Der Versuch, das Problem auf die Verwendung von Flüssigwaschmittel oder die Waschmaschine zu schieben, scheiterte (Siemens Waschmaschine steht bei uns daneben, Flüssigwaschmittel oder Weichspüler wird nicht verwendet).

Trotzdem sollte angeblich eine Reinigung helfen, der Monteur telefonierte jedoch zunächst mit seinem Kundendienst, heraus kam folgendes Angebot: Austauschgerät der nächsten Generation WTW86564 für 150 EUR oder Reinigung auf Kulanz. Der Monteur drang darauf, das Austauschangebot anzunehmen. Auf Nachfrage zeigte er mir eine Explosionszeichnung des neuen Geräts und erklärte, dass die Bodengruppe verändert worden wäre und die Pumpe mit Sensor und Auffangbehälter nun nicht mehr im Geräteinneren, sondern besser zugänglich in der Ecke liegen würden, so dass sie durch eine Serviceklappe leichter ausgebaut und gereinigt werden können.

Gratulation an Bosch an dieser Stelle, der „self cleaning = customer cleaning“ Modus nach Garantieablauf bleibt also auch in der neuen Generation erhalten. Warum auch ändern, Bosch verdient doch mit diesem Geschäftsmodell viel Geld: Wie viel Prozent der Kunden beschweren sich und „erkämpfen“ sich Kulanz (übrigens mit einem erheblichen Zeitaufwand), statt über das Münchner Call Center den Kundendienst zu bestellen und alle 2 Jahre die Reparatur zu bezahlen? Haarsträubend, jedoch mehrmals gehört habe ich die Aussage „im Internet würden immer nur schlechte Dinge berichtet, die anderen tausende Kunden wären ja zufrieden“. Nun ja, die Mitarbeiter wurden offensichtlich schon gut mit einem Set von Ausreden und Erklärungen geschult. Ebenso gut ist das Personal darin geschult, einen Konstruktionsfehler vehement abzustreiten und als individuelles Problem abzutun – sonst könnte Bosch den Verkauf nicht weiter rechtfertigen.

Da sich technisch wieder nichts geändert hat (über das umgangene Patent und die daraus resultierenden Probleme wurde an anderer Stelle schon ausführlich berichtet), erschien es uns unsinnig, das Austauschangebot anzunehmen. Mein Vorschlag, den Trockner unter Berechnung eines Abschlags für die 2,5 Jahre Lebensdauer zurückzunehmen, wurde rundweg abgelehnt. Wir werden nun den Trockner auf Kulanz reinigen lassen und dann so schnell wie möglich loswerden. Wenn wir Bosch die Gelegenheit geben, den Defekt kurzfristig zu beheben und das Gerät behalten, ist klar, was passiert: Der Trockner funktioniert wieder eine Weile, ist bis zum nächsten Defekt dann 4-5 Jahre alt und wird natürlich nicht mehr auf Kulanz repariert. Außer dem Pumpenfehler „Kondenswasserbehälter voll“ steht jedoch auch noch der zweite Fehler „Verschmutzung des zweiten Wärmetauschers“ (s. Beitrag Amant vom 17.05.2014, vielen Dank dafür!) altersgemäß demnächst an. Dieser kann nur durch eine komplette Zerlegung des Geräts durch den Kundendienst mit mehreren hundert Euro Reparaturkosten behoben werden.

Das Gerät ist letztlich ein Fehlkauf, daran ist nichts zu ändern, durch „Nachschießen von Geld“ in Form eines Austauschgeräts oder einer Reparatur lässt sich letztlich nichts retten, den Kaufpreis muss man abschreiben. Ein Tipp: Es verschafft eine gewisse Genugtuung, bei zufälligem Besuch im Elektronik-Laden (Media Markt, Saturn, Euronics etc.) an den ausgestellten Geräten vorbeizugehen und anderen Kunden, die sich gerade für Trockner interessieren, den Tipp zu geben, vor der Entscheidung für einen Hersteller doch Bosch oder Siemens Wärmepumpentrockner zu googlen und die Testberichte zu lesen. Stets kommt dann die Nachfrage, warum man das solle, und eine kleine Einführung in die zu erwartenden Probleme - gern auch in Hörweite des Verkaufspersonals - stößt immer auf eine dankbare Reaktion. Einfach ausprobieren!

Interessant ist vielleicht noch die Information, dass die Stiftung Warentest Bosch aufgefordert hat, eine Stellungnahme abzugeben. Nach Angaben des Kundendienstes hatte Bosch der Stiftung Warentest sechs Fragen zu beantworten, die sich auf die im Internet so reichhaltig beschriebenen Probleme mit dem Ecologixx bezogen. Die Bosch Siemens Geräte waren bisher immer gut bewertet oder sogar Testsieger – ist sicher unangenehm für die Stiftung Warentest, wenn sich diese nach kurzer Zeit als mangelhaft herausstellen.

Ein Telefonat mit der Miele Produktberatung erbrachte übrigens folgende Information: Die Miele-Trockner melden alle paar Monate, dass der Filter, durch den die Luft der Wärmepumpe zugeführt wird, manuell gereinigt werden muss, d.h. gründlich mit Wasser gespült und getrocknet. Eine Verschmutzung des Wärmetauschers oder der Pumpe kann somit nicht entstehen.

Fazit: Der Bosch Siemens „self cleaning“ Wärmepumpentrockner kam 2008 auf den Markt, von einer Firma wie Bosch hätte ich spätestens nach Kenntnisnahme der bauartbedingten Mängel 2010 erwartet, endgültig Abhilfe zu schaffen. Entweder man kauft das Patent oder die Lizenz und „self cleaning“ funktioniert, oder man revidiert sein „self cleaning“ Konzept und verkauft wieder Trockner, die ein manuell zu reinigendes Filtersystem haben wie Bauknecht, AEG oder Miele.

Bosch ist also endgültig vom Tisch bei uns im Haushalt (für alle neu zu kaufenden Geräte), obwohl wir beide selbst viele Jahre bei Bosch im Kraftfahrzeug-Bereich beschäftigt waren. Aus der eigenen Erfahrung kommt es immer mal wieder zu Problemen bei einer Produkteinführung, dass aber sieben Jahre lang nicht reagiert wird und statt dessen die Kunden wissentlich mit „Sollbruchstelleneffekt“ regelmäßig zur Kasse gebeten werden und man damit seinem Aftermarket zu beträchtlichen Gewinnen verhilft, ist dem Namen Bosch nicht würdig. Kann man sich vorstellen, dass im PKW-Bereich ein paar Millionen Autos z.B. von Mercedes, BMW, Audi etc. sieben Jahre lang regelmäßig stehenbleiben, ohne dass der Zulieferer des defekten Teils Abhilfe schafft bzw. den dann anstehenden Rückruf bezahlt? Man sollte auch nicht vergessen, dass 200 EUR Reparaturkosten rd. ein Drittel des Kaufpreises des Trockners darstellen. Das wäre, als wenn nach 2,5 Jahren ein 30 TEUR teures Auto Reparaturkosten in Höhe von 10 TEUR verursachen würde, z.B. weil der Motor auseinandergebaut werden müsste, um das Einspritzsystem mitsamt der Zylinder zu reinigen. Wie lange bei den Autoherstellern solch ein System eingesetzt werden würde, kann man nur erahnen; wohl maximal bis zu den nächsten Werksferien und der Zulieferer dürfte statt dessen höchstens noch Rasenmäher ausstatten.

Die Unternehmensgrundsätze des Gründers Robert Bosch gelten jedenfalls bei BSH leider nicht:
"Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste. Deshalb habe ich stets versucht, nur Arbeit hinauszugeben, die jeder sachlichen Prüfung standhielt, also sozusagen vom Besten das Beste war."
Robert Bosch, 1918, Grundsätze
(Quelle: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/8618.asp)

In diesem Sinne, viel Erfolg bei den weiteren Entscheidungen!
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Bosch EcoLogixx7 Fehlermeldung Behälter voll Harald WP schreibt am :

  (Befriedigend)

Vorteile: einfach zu bedienen, gute Energieeffizienz

Nachdem ich heute zum zweiten Mal den Trockner auseinander genommen habe, um die Kondensatpumpe zu reinigen, wollte ich hier die Fehlerursache beschreiben. Das Flusensieb hält die Flusen leider nicht 100% zurück. Das ist die eigentliche Ursache und dürfte nicht sein. Von dort aus gelangen diese zum Kondensator und dann in die Kondensatpumpenwanne. Dort befindet sich ein Kunststoffschwimmer der bei sauberer Kondensatpumpe erst dann gegen den darüber montierten Schalter drückt, wenn der Behälter tatsächlich voll ist und die Meldung "Behälter voll" auslöst. Haben sich aber genügend Flusen über die Zeit auf dem Wannenboden abgesetzt, hat der Schwimmer nur noch wenig Spielraum und drückt zu früh auf den Schalter, egal wie voll der Behälter tatsächlich ist. Wer handwerklich einigermassen geschickt ist, kann die Pumpe selbst reinigen. Im Internet gibt Anleitungen, auch bei youtube. Das hält dann so 3-4 Jahre. Habe meinen seit 2008. Erste Reinigung war 2012. Sonst bin ich mit dem Gerät zufrieden. Antworten

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Forenbeiträge (1)

Überlauf des Kondenswasserbehälters...
petat schrieb am :
Wir haben es jetzt immer häufiger, dass (obwohl die Wäsche von der Waschmaschine auf 1400Touren geschleudert wurde), der Kondenswasserbehälter überläuft und das Wasser vorne am Gerät herunterläuft. Wir haben dann jedesmal einen nassen Fußboden, das Sieb ist gereinigt und der Behälter tatsächlich auch voll.

Müsste das Ding nicht eigentlich unterbrechen und auf Leerung des Kondenswasserbehälters warten???

Was können wir tun?

Gruß, Peter