Der Bomann MB 2260 CB lockt Käufer mit einem geradezu sensationell niedrigen Kaufpreis. Keine 24 Euro zahlt man auf Amazon für den kleinen Backofen, das ist weniger als die Hälfte als für preiswerte Geräte dieser Art sonst üblich. Angesichts dieser Tatsache sollte man sich als Käufer aber im Klaren sein, dass nicht viel von dem Gerät zu erwarten ist. Und in der Tat zeichnet sich der MB 2260 CB im Grunde nur durch seinen niedrigen Preis aus, beeindruckende Features müssen woanders gesucht werden.
Dabei gehört der MB 2260 CB auch zu den kleinsten Minibacköfen mit Frontklappe, die es überhaupt am Markt zu kaufen gibt. Mit seinen gerade einmal 8 Litern Backraumvolumen nimmt er lediglich zwei oder drei Aufbackbrötchen oder ein Pizza-Baguette auf. Wer hofft, in diesem Gerät auch kleinere Pizzen zubereiten zu können, sieht sich enttäuscht. Zum Vergleich: Selbst kleine Minibacköfen haben normalerweise 10 bis 13 Liter Backraumvolumen, so dass Brötchen wenigstens auf zwei Ebenen zubereitet werden können.
Darüber hinaus ist die Leistung des Ofens sehr schwach. Magere 800 Watt stellt er bereit, während ansonsten eher 1.000 Watt üblich sind. Natürlich könnte man nun denken, dass ein kleinerer Innenraum auch weniger Leistung zum Aufheizen benötigt. Leider ist das ein Fehlschluss, wie mehrere Besitzer des Ofens in Foren monieren. Demnach dauere es ungewöhnlich lange, bis Aufbackbrötchen endlich zubereitet seien. Zudem seien Ober- und Unterhitze schlecht austariert, so dass man stets genau aufpassen müsse, dass nicht die Oberseite verbrenne während die Unterseite noch halb unfertig sei. Viele empfehlen daher auch die wechselseitige Nutzung der beiden Heizmethoden.
Kurzum: Der Bomann MB 2260 ist im Grunde nur für das Aufbacken der Frühstücksbrötchen geeignet und macht das noch nicht einmal sonderlich gut. Angesichts des niedrigen Preises mag man versucht sein, dennoch hier zuzugreifen. Doch empfehlen kann man das Gerät eigentlich nicht.
05.08.2011























