Vergleichen
Merken

BioniQ 700m Pad Test

(Tablet-PC)
Erste Meinung schreiben
Produktdaten:
  • Displaygröße: 7"
  • Speicherkapazität: 4 GB
  • Konnektivität: Nur WLAN
  • Prozessor: Single Core
  • Arbeitsspeicher: 0,5 GB
  • Betriebssystem: Android … mehr Infos


Einschätzung unserer Autoren

BioniQ 700 m Pad

Uninspiriertes Billig-Tablet

Gerade der deutsche Markt wird derzeit von einer Schwemme an Billig-Tablets erfasst, die ein Normalsterblicher gar nicht mehr überblicken kann. In der Regel packen dabei unbekannte Hersteller ihr Markenlogo kurzerhand auf die Hardware von noch unbekannteren chinesischen Herstellern. So dürfte es auch in diesem Fall wieder sein: Das BioniQ 700m Pad, welches derzeit für den Kampfpreis von 99 Euro beim Discounter Netto erworben werden kann, bietet mehr oder weniger die üblichen technischen Eckdaten.

Schwache Hardware-Kombination
Das Tablet arbeitet mit einem herkömmlichen Single-Core-Chipsatz mit 1 GHz Taktrate und 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Für ein Gerät, welches Android 4.0.3 ab Werk bietet, ist das doch arg wenig Leistung. Einerseits ist es zu begrüßen, dass der Nutzer nicht mit einer veralteten Android-Version im Regen stehen bleibt, doch wäre dann etwas mehr RAM angemessen. Denn Android Ice Cream Sandwich benötigt recht viele Ressourcen und insbesondere beim Multitasking mit vielen Apps kann bei dieser Hardware-/Software-Kombination durchaus mal der eine oder andere Ruckler vorkommen.

Niedrige Auflösung
Das Display wiederum arbeitet zwar immerhin kapazitiv, lässt aber den Luxus eines blickwinkelstabilen IPS-Panels oder eine hohe Auflösung missen. Mit 800 x 480 Pixeln bietet es eine genauso hohe Auflösung wie ein nur halb so großes Display eines gängigen Mittelklasse-Smartphones. Ferner fällt der interne Speicher mit 4 Gigabyte recht klein aus und die Ausstattung beschränkt sich auf Standards wie eine einfache Frontkamera für Videochats, einen microSD-Steckplatz und einen Mini-USB-Anschluss.

Einfach nur Durchschnittsware
Einzige Ausnahme: Es gibt einen Mini-HDMI-Anschluss, womit HD-Inhalte – die das Tablet selbst nicht angemessen darstellen kann – auf externen Monitoren oder Fernsehern ausgegeben werden können. Doch selbst das wird immer mehr zum Standard, einen echten Vorteil bietet das nicht mehr. Das BioniQ 700m Pad ist durch und durch Standardware, die uninspiriert wirkt. Sicherlich kann man damit durchaus mal im Netz surfen, E-Mails bearbeiten oder die eine oder andere einfache App nutzen. Spaß macht das aber sicherlich nicht. Selbst im Preisbereich um 100 Euro gibt es da schon bessere Geräte. Ein Odys Next bietet beispielsweise mehr Prozessorleistung, eine etwas höhere Display-Auflösung und doppelt so viel internen Speicher für 119 Euro (Amazon).